Kategorie: Europa

59. Der in Versen denkt

Un poète C’est un être unique A de tas d’exemplaires Qui ne pense qu’en vers Et n’écrit qu’en musique Sur des sujets divers Des rouges ou des verts Mais toujours magnifique. Boris Vian, aus:  Je voudrais pas crever (1962) Grob übersetzt: Ein Dichter Ist… Continue Reading „59. Der in Versen denkt“

58. Zehntausend Lieder

Den Komponisten gaben seine Gedichte die schönste Vorlage für ein Liedschaffen, das zu einer deutschen Besonderheit geworden ist. Mit 10.000 Liedern haben nicht weniger als 2500 Komponisten dem Lyriker Heinrich Heine gehuldigt. Damit wurde er zum meistvertonten deutschen Dichter. Jetzt widmet das Heinrich-Heine-Institut seiner… Continue Reading „58. Zehntausend Lieder“

57. Gegen den Krieg

Lass dich, Leser, vom Äußern nicht blenden. Was für Bücher gilt, gilt auch für dieses Heft, das »Poesiealbum neu«, herausgegeben von Ralph Grüneberger im Auftrag der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik. »Gegen den Krieg. Gedichte & Appelle« lautet sein Titel, in schrillem Cyan auf Grau… Continue Reading „57. Gegen den Krieg“

55. Poems by Repetition

Die fotografischen Arbeiten von Natalie Czech (*1976, lebt in Berlin) bewegen sich zwischen konkreter Poesie und konzeptueller Fotografie. Sie thematisiert die Verhältnisse und Wechselwirkungen zwischen Bild und Text, Poesie und bildender Kunst und sucht nach dem lyrischen Potenzial in unterschiedlichen Medien. In ihrer Ausstellung… Continue Reading „55. Poems by Repetition“

54. Wär ich ein Pohete

Boris Vian Si j’étais pohéteû Je serais ivrogneû J’aurais un nez rougeû Une grande boîteû Où j’empilerais Plus de cent sonnais Où j’empilerais Mon noeuvreû complait. Google übersetzt: Wenn ich pohéteû Ich würde ivrogneû Ich habe eine Nase rougeû Viel boîteû Ich empilerais Mehr… Continue Reading „54. Wär ich ein Pohete“

53. Wer versteht hier alles?

„dr paraburi rodt sech im schnee / dr schpallamander ghörsch chyche / ds schwipsell triumphiert barockal / und alli analogiele chömed uf ds mal“. Wer versteht hier alles? Und wer hätte vermutet, dass es sich um Verse von Boris Vian handelt, die Kurt Marti… Continue Reading „53. Wer versteht hier alles?“

52. Moldauische Literatur

Nur sehr selten trifft man im deutschen Sprachraum auf Zeugnisse moldauischer Literatur und daher ist es äußerst verdienstvoll, dass die jüngste Nummer der Grazer Zeitschrift „Lichtungen“ nun Texte einiger repräsentativer Autoren und Autorinnen aus der Republik Moldau vorstellt. So lautet der offizielle Landesname, daneben… Continue Reading „52. Moldauische Literatur“

51. Poetopie

auf dem stillen Waldwanderweg schreit eine Stimme ihre Verlassenheit ins Mobiltelefon Hansjürgen Bulkowski

49. In Suhl

Mit André Schinkel kommt am Mittwoch, dem 17. Juli 2013, ein preisgekrönter Autor nach Suhl. In der „Lesereihe 2013“ des Südthüringer Literaturvereins stellt er in der Rim-bachbuchhandlung ab 19 Uhr neue und veröffentlichte Texte vor. Dabei liegt sein Schwerpunkt auf Auszüge aus dem in Thüringen erschienenen… Continue Reading „49. In Suhl“

48. Kompost

„Mara Genschel ist Jahrgang 1982.“ „Da muss man schon ziemlich jung sein, um das Spiel noch einmal zu spielen.“ H.H. 2008 „Er muss ein junger Mann sein“ H.H. 2013 H.H. hat seine Meriten (für mich am schönsten die Anthologie „Luftfracht“, sehr nützlich die Fortführung… Continue Reading „48. Kompost“

47. Gestorben

Der Dichter Mathieu Bénézet starb am Freitag im Alter von 67 Jahren an den Folgen von Krebs. Geboren am 7. Februar 1946 in Perpignan, wurde er bei seinem Debüt von Louis Aragon anerkannt, der zu seinem ersten Buch „Die Geschichte der Malerei in drei… Continue Reading „47. Gestorben“

46. Imaginäre Dichter

„Der Poet als Maskenball. Über imaginäre Dichter“, lautete das Thema der 63. Poetikdozentur, die Jan Wagner am Mittwoch an der Universität mit seinem Vortrag präsentierte. (…) Wagner behauptet, dass man mit all den imaginären Dichtern, die von verschiedenen Schriftstellern geschaffen wurden, „ein Festival feiern könne“,… Continue Reading „46. Imaginäre Dichter“

45. Die Todesangst im Dengeln

Der Gegensatz, mit dem Rinck spielt, ist nicht schwer zu verstehen. Eine Langschläferin fühlt sich vom gottgefälligen Leben der Tischler bedrängt. Deren Werte liegen ihr fern, sie lebt in einer anderen Welt und kann deswegen nur vermuten, dass Andere die Emsigkeit zu früher Stunde… Continue Reading „45. Die Todesangst im Dengeln“

44. Lytropolis

Das Kofferwort Lytropolis steht für die Synopsis aus Lyrik und Stadt. Mit einem reichhaltigen Programm aus Filmvorführung, Ausstellung, Live-Hörspiel, Performance und interaktiver Installation soll Lyrik künstlerisch und technisch interdisziplinär zurück in die Stadt getragen werden. Dabei wird eine Auseinandersetzung auf mehreren Ebenen angestrebt, bei dem… Continue Reading „44. Lytropolis“

42. Vehsturz

«Es gid der Ziiti, die siin eso tärra, ganz ohni Wiiti und siin eso schwärra; gsehscht niena, das’s epumha Heitri macht, gheit Stäärnen ir chiidigen, fiischterren Nacht!» Mit diesem vertonten Gedicht des Brienzer Dichters Albert Streich beginnt das Stück «Vehsturz» im Landschaftstheater Ballenberg. (…)… Continue Reading „42. Vehsturz“