Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Über Gedichte aus der Gefühlswelt des Dichters Gert Heidenreich berichtet die Augsburger Allgemeine am 21.10.02 – Die Aachener Nachrichten kündigen den neusten Lyrikgipfel an (mit Draesner und Hummelt). – Die Nordbayrischen Nachrichten berichten über den Nürnberger Mundartdichter Fitzgerald Kusz.
Bei dem Titel handelt es sich um die erste und bislang einzige Monographie über den jüdisch-mährischen Autor Hugo Sonnenschein (1889-1953). Darin untersuche ich Sonnenscheins frühe Lyrik und arbeite heraus, dass sie eng mit tschechischsprachigen Texten verknüpft ist, beispielsweise mit den Schlesischen Liedern von Petr… Continue Reading „Selbstanzeige“
Mitte der Achtziger, Oskar Pastior war durch sein Petrarca-Übersetzungsprojekt 33 Gedichte bei Hanser drei Jahre zuvor über den beschaulichen Kreis von Kollegen und Fans von Hardcore-Experimental-Lyrik hinaus aufgefallen, und sei es auch nur, indem er den Zorn der akademischen Gilde zum Schutze der Renaissance… Continue Reading „Dichter polylingualer Herkunft“
Über eine teure Handschrift des Dramatikers (und Gelegenheitslyrikers) Heinrich von Kleist berichtet der Tagesspiegel am 19.10.02: „Unter allen Zweigen ist Ruh,/ In allen Wipfeln hörest du/Keinen Laut./ Die Vögelein schlafen im Walde,/ Warte nur, balde/ Schläfest Du auch.“
Über Günter Ullmanns Buch „Der Greizer Kreis“ berichtet die Ostthüringer Zeitung am 19.10.02 und die Frankenpost am 25.10.02. Zitat: Utz Rachowski, der in Plauen geborene und in Reichenbach lebende Schriftsteller, wurde in der DDR zu 27 Monaten Haft verurteilt: ,,Wegen Herstellung und Verbreitung eigener… Continue Reading „Gefährliche Lyrik“
und nicht die Gewässer wär‘ das für Deutschland besser“. … Mit diesen Worten stellte der “ meist verkaufte Lyriker Deutschlands“, Manfred Rommel, sein neuestes [zwölftes!] Werk „Ratschläge und fromme Wünsche – Sprüche, Gedichte und ein Bühnenstück“ vor. / Esslinger Zeitung 19.10.02
Über die „Darmstädter Dichterschlacht, die als die größte in Deutschland gilt“ und deshalb „den Zuschlag für den siebten Internationalen Poetry-Slam: vom 2. bis 5. Oktober 2003 in Darmstadt und Frankfurt“ erhielt, berichtet das Darmstädter Echo (16.10.02).
Er hatte journalistische wie dramaturgische Ambitionen, wollte Lyriker sein und Romancier, Theater- und Radiomensch, Sänger, Alleinunterhalter und ein bisschen sogar Zauberer, der seine Umgebung mit Kunststückchen und Tricks zum Staunen bringt.» Mit diesen Worten charakterisiert Iso Camartin im Nachwort zum Sammelband «Wie wärs mit… Continue Reading „Romanisch-deutscher Autor“
Hilbig wirkt hölzern, wie eine Fehlbesetzung im Literaturbetrieb mit seinen selbstgefälligen Kritikern, Stars und Sternchen. Und das scheint ihn nicht mal zu stören. Die „Herrschafts- und Vernichtungssüchte, der Meinungsverschleiß“ des feuilletonistischen Gewerbes sind ihm gleichgültig. Marcel Reich-Ranicki, der seine Gedichte und Erzählungen lobte und… Continue Reading „Lyrik-Lob“
Wolfsberg. – Im kommenden Jahr wird es wieder einen Christine Lavant-Lyrikpreis geben. Um diesen können sich deutschsprachige Autoren bewerben, die zumindest einen Lyrikband veröffentlicht haben. Eine Jury wird nach einer Vorauswahl sechs Autoren ermitteln, die von 25. bis 27. September 2003 nach Wolfsberg eingeladen… Continue Reading „Lyrik-Preis“
Seit mehr als einem Viertel Jahrhundert wird in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) jeden Samstag ein Gedicht eines bekannten Lyrikers von einem anderen namhaften Autor interpretiert. „Frankfurter Anthologie“ heißt die von Marcel Reich-Ranicki begründete Reihe. Seit 25 Jahren veröffentlicht der Insel- Verlag jedes Jahr… Continue Reading „Der Lyrik eine Gasse – 25 Jahre Frankfurter Anthologie“
Festveranstaltung „10 Jahre Schule für Dichtung“ am 10.10.02 Österreichische Nationalbibliothek, Prunksaal, Josefsplatz 1, 1010 Wien Beginn: 19:00, Eintritt frei Mehr im Wiener Kurier(10.10.02) und auf der Webseite: Schule für Dichtung http://sfd.at/
Wenn die Geschichte ihre Richtung wechselt, ist die Kennung manchmal überdeutlich, so wenn selbst Raketenhorste umgewidmet werden. Wen wundert es, dass Thomas Kling in der aufgegebenen Raketenstation Hombroich Quartier bezogen hat? „ein ausgeglühtes gebiet, / kegel, / das fernsicht / ermöglicht. gehör von weitem:… Continue Reading „Hombroich-Elegie“
Darf man über diesen feuilletonistisch heilig gesprochenen und allseits geliebten Lyrik-Klassiker der Jetztzeit überhaupt noch etwas Frevelhaftes sagen? Die frenetische Robert Gernhardt-Bejubelung hat ja seit dem annus mirabilis 1997, als der Dichter sein 60. Lebensjahr vollendete, derart Schwindel erregende Ausmaße erreicht, dass als griesgrämiger… Continue Reading „Reimender Leistungskomiker“
Doch entdeckt werden wollen (und sollen) vor allem die hierzulande weniger Präsenten: etwa Erika Burkarts „Familienballade“, die einem Zustand zustrebt, „in dem sich das Schweigen / ein neues Gehör schafft“, oder Lajser Ajchenrands Trauer- und Gedächtnistexte über den Holocaust in jiddischer Sprache, diverse Mundart-… Continue Reading „Lyrische Schweiz“
Neueste Kommentare