Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
In der SZ vom 30.3. stellt Jan Christophersen das Internetforum neuedichte.de – Textlandschaft aus Poesie und Poetik vor : Zwar geben die Macher der Website in ihrem Einleitungstext unumwunden zu, dass selbst in Lyrikkreisen derzeit kaum poetologische Debatten auf der Tagesordnung stehen. Aber mit… Continue Reading „88. neuedichte“
Ins literarische Gedächtnis schreibt sich in diesem «Akzente»-Heft auch ein eigenwilliger Autor mit Gedichten und Aphorismen ein, der in dunkler Stunde Europa verlassen hat und erst allmählich hierzulande wieder einen Namen trägt, den man nennt: der 1937 in Wiener Neustadt geborene und seit langem… Continue Reading „86. NZZ-Zeitschriftenlese 1: Deutsch nach Auschwitz“
Eine Schlüsselfigur bei diesem Widerspiel von stehender oder ins Vakuum gesaugter Luft einerseits, Wind und Sturm auf der anderen Seite ist Jakob van Hoddis. Das Gedicht ¸¸Van Hoddis in Tübingen“ macht den verstummten Dichter, im Blick auf seine Odyssee durch die Psychiatrien, zu einem… Continue Reading „85. Jan Wagners zweiter“
An Vorwürfen indes und an gefluchten Versen herrscht kaum Mangel. Es wirkt originell und berührt, wenn dem «rücksichtslosen Spermaträger» die Verfehlungen vorgehalten werden. Unnötig muten dagegen jene Verwünschungen an, die etwa ganz unerwartet gegen die «satanischen Pfaffen» gespien werden. Trotz solchen Schwächen (?) und… Continue Reading „80. Pseudonym gefluchte Verse“
Alle reden von Lolita. Die 1932 im Memelland geborene Berliner Lyrikerin Aldona Gustas sagt von sich: „Ich war ein Lolitatyp.“ Und wettert gegen Welttage**) der Poesie: Was soll das sein, ein Welttag? Poesie ist jeden Tag. Gertrude Stein, meine liebste Autorin, hat gesagt: „Jederzeit… Continue Reading „77. Lolitatyp“
Zwei Jahre lang haben Menschen mit Psychiatrieerfahrung in einer Gruppe am Elisabethenstift literarische Texte geschrieben. Sie wurden begleitet von dem Schriftsteller Kurt Drawert, der diese Textwerkstatt auch konzipiert hatte. Die Beiträge sind jetzt als Broschüre in der Reihe „Darmstädter Dokumente“ unter dem Titel „Jeder… Continue Reading „75. Jeder Tag ist zu lang“
Gegen-Gedichte und Auf-den-Bush-Klopfen: las die Kleine Zeitung 23.3.04*) in der Literaturzeitschrift Manuskripte.
Auch Richard Rocholl vom Stralsunder Mückenschweinverlag ist an spannenden Begegnungen auf der Messe interessiert. Der 24-jährige freiberufliche Grafiker betreibt den Verlag nebenbei und sucht immer nach guten Autoren. Derzeit braucht er Illustratoren, um lustige Kinderbücher herzustellen. Kindern verdankt der Verlag übrigens seinen unernsten Namen,… Continue Reading „73. Mückenschweinverlag“
015 Anna Hoffmann: Pandoras Box. Gedichte, 14 Seiten, 5,- EUR Anna Hoffmann, geb. 1971 in Bergen/Rügen. Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie in Greifswald, Halle und Berlin, arbeitete sie als Journalistin und Galeristin. Sie veröffentlichte in Anthologien und Zeitschriften sowie den Einzeltitel… Continue Reading „72. Neu bei Parasitenpresse“
Als der Schriftsteller W.G. Sebald in den frühen achtziger Jahren Michael Hamburger in Middleton besuchte, entzifferte er an einem sprechenden Detail im Garten die Seelenverwandtschaft zwischen Hamburger und dessen großem Vorbild Hölderlin: „Ist es möglich, dass man sich später in diesem Haus in Suffolk… Continue Reading „71. Entziffert“
Und dann lasen sie aus ihren Gedichten vor – es rasselte und gurgelte in ihren Kehlköpfen, und in rasendem Tempo und dennoch mit den ergreifendsten Melodien, zu denen ihre wunderliche Sprache fähig ist, brachen die Verse aus ihnen heraus. «Schreib auch über die Liebe»,… Continue Reading „70. Georgische Dichtung in Schweizer Bergen“
Fragt die NZZ am 20.3.04 sich und drei Lyriker pünktlich zum Frühlingsanfang oder zum Welttag**) der Poesie (die folgenden Beiträge) **) –> 77 (L&P 03/04)
Nicht lange nachdem die Stieglitzbälge bei mir aufgetaucht sind, entdecke ich in Thomas Klings «Sondagen» dieselbe Vogelart, in ebenfalls zwölf Versen, die ebenfalls Teil eines grösseren Zusammenhangs sind. Vielleicht, überlege ich aufgeregt, sassen wir beide um dieselbe Zeit über einem Distelfinken- Gedicht, ohne dass… Continue Reading „68. Marcel Beyer über Ornithologie und Lyrik“
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