Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Schau! dort in der dröhnenden Wiese das Kauern. Ein Ja! das schützt. Kein Schritt. Bloss Atem alles. Jeden Donnerstag punkt 11 Uhr veröffentlicht L&Poe ein ungedrucktes Monostichon des Schweizer Dichters Felix Philipp Ingold. Mehr
Jürgen Becker im Interview mit der Rheinischen Post: Es geht mir weniger um Natur als um Landschaft. Die Natur hat sich ja aus der Landschaft – jedenfalls aus der, in der wir leben – weitgehend entfernt. Die Landschaft am Rande der Städte ist die… Continue Reading „Landschaft“
„gedichte sind nur noch gedichte … alle geister sind angestellte der werbung“ Tom de Toys alias Bruno Brachland G&GN-INSTITUT / Im Kultbuch „Von Acid nach Adlon und zurück“ untersuchte Johannes Ullmaier 2001 den Unterschied zwischen echter Pop- und seichter Popperliteratur. Im letzten Kapitel über… Continue Reading „POLITISCHE POPLYRIK“
Sehr viel mehr als in dem vorherigen Gedichtband experimentiert Sielaff in „Glossar des Prinzen“ mit der Sprache. In dem Gedicht „Bahnstation, Dorf“ stellt er eine Verbindung her zwischen Lauten und Laufen. Ein Kind artikuliert mit „la – la- laufen“ in der Sprache, was es… Continue Reading „Das Sprachtor“
Das PEN-Zentrum Deutschland schreibt den Kurt Sigel-Lyrikpreis aus. Er wird an eine/n Lyriker/in für Gedichte von hoher ästhetischer Qualität verliehen und ist mit 4.000 € dotiert. Stifter des Preises ist der Frankfurter Schriftsteller Kurt Sigel (Jg. 1931 und seit 1974 Mitglied des PEN), der sich als Autor… Continue Reading „Ausschreibung“
Die Juroren für den Lyrikpreis München 2015 sind: Andreas Heidtmann (Verleger Poetenladen, Leipzig) Andrea Heuser (Lyrikerin, Dozentin, München) Wolfram Malte Fues (Germanist, Lyriker, Zürich) Àxel Sanjosé (Lyriker, Dozent an der LMU, München) Daniela Seel (Lyrikerin, Verlegerin kookbooks) Einsendeschluss ist der 31. August 2015. Das… Continue Reading „Lyrikpreis München“
„Bestenlisten“ haben immer etwas Unernstes. Gut wenn es Spiel ist. Von Übel wenn sie tun, als lieferten sie auf knappem Raum „Unsere Besten“ (so hießen in der DDR Tafeln mit Porträts der besten Sekretärin oder LPG-Bäuerin, heute beim ZDF). Also nicht „The 10 best… Continue Reading „Novels by poets“
an der Ostsee brennt die Sonne von dir eine Farbkopie – die zeigst du stolz überall herum Hansjürgen Bulkowski
Die Lyriker Heinrich Detering und Jan Wagner, derzeit Stipendiaten in München, über sehr spezielle Tier-Gedichte, das Politische an der Gier im Giersch sowie die zunehmende Popularität der Poesie – und ihre Rückzugsräume vor dem Literaturbetriebs-Getöse. Kultur-Sommerinterview von Antje Weber, Süddeutsche Zeitung 7.8. (L&Poe berichtet)
Aus einem Interview über den Aufruf der „Epidemie der Künste“ zu einem „Jahrbuch der Refusés“ und politische Lyrik, das Kristian Kühn mit Kai Pohl führte (Signaturen): KP: Zu „Brecht oder Fried“ fallen mir spontan Andreas Paul und Jannis Poptrandov ein, die in der öffentlichen Wahrnehmung keine… Continue Reading „Kommunikationsguerilla“
Gomringer inszeniert sich gern und gut: Mit bunten Klamotten, kräftigen Klunkern – und mit Gedichten! Sie komme aus der Hip-Hop-Kultur, sagt sie, und habe schon deshalb keine Hemmungen, ein Ich zu nutzen, sei es nun biografisch besetzt oder nicht. In ihren Lesungen spaltet sie sich… Continue Reading „Nora Gomringer macht das Gedicht“
In diesem Band verdichtet sich die Essenz eines turbulenten Denkens. Weigonis Poesie leidet nicht unter dieser Analyseschärfe, im Gegenteil. Dies hat der theoretisch bewandte Lyriker auch mit einem Essay untermauert. Weigonis Gedichte betreiben Sprech- und Sprachspiele, die aus den Klangähnlichkeiten und Bedeutungsunterschieden Funken schlagen,… Continue Reading „Schmauchspuren“
Aus einem Nachruf auf Ulrich Zieger von Marcus Roloff, lyrikkritik.de: Diese Zeit Mitte der Neunziger, alles war im Kommen, ich ein Zugezogener, rannte die LSD-Ecken ab, kam mit dem Schreiben voran, lag auf Matratzen in fremden zwischengemieteten Wohnungen, las auf dem Klo liegengelassene Berliner… Continue Reading „Diese Zeit Mitte der Neunziger“
(…) Junges Deutschland, ihr zweites Poesiebuch (neben einiger flamboyanter Prosa), bietet ein mit den verschiedenen Mitteln der Metonymie erzeugtes Ausbrechen aus vage politisierter Befindlichkeitsschilderung, die die Alltagslyrikgruppen der Endsiebziger kanonisiert hatten. In die mediale Legendenwelt von heroischen Performance-Auftritten (Kling, Götz), die gegen ein einfältiges… Continue Reading „Nachruf auf Renate Rasp“
der deutsch-tschechischen Lyrikerin Klára Hůrková: Die erste ist eine kleinere, von ihr herausgegebene, übersetzte und illustrierte zweisprachige deutsch-tschechische Anthologie mit dem Titel Sbírka klíču / Schlüsselsammlung; sie versammelt Gedichte und Kurzprosa von neun deutschen Autorinnen und Autoren, sechs tschechischen und einer gebürtigen Ungarin und ist 2007… Continue Reading „Drei Bücher“
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