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Veröffentlicht am 4. April 2020 von lyrikzeitung
Róža Domašcyna
(* 11. August 1951 in Zerna, Landkreis Kamenz)
Er legte sich zu mir
am rande des marktes legte er sich zu mir
ich sagte habnichts so binnichts
er sagte trink den wein den man dir nachträgt
ich sagte wärm dich bei Vielhabens auf
doch er legte sich zu mir
denn ich besitze ein wort ohne ort
ein gedicht ohne gericht
eine schelle ohne elle
und ein schloß ohne schlüssel
dahin führt ein weg ohne steg
der ist unten gemauert und oben gemalt
er legte er sich zu mir
legte sich doch zu mir
Aus: Róža Domašcyna, stimmfaden. gedichte. Heidelberg: Wunderhorn, 2006, S. 25
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Róža Domašcyna
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ganz toll, danke schön fürs posten und ein angenehmes wochenende dir, trotz allem.
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