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Veröffentlicht am 2. November 2012 von lyrikzeitung
Der erste Satz eines Textes muss sitzen. „Ganz wichtig ist der Einstieg, er muss passen und packen“, sagt Herbert Grönemeyer, der am Abend des Reformationstags nach Leipzig gekommen ist, um eine Vorlesung zur Poesie zu halten.
Okay, danke, ich versuchs mal:
Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt.
Tatsächlich, es klappt. Danke, Grönemeyer!
Wie? Ach er meint was andres? Mal schaun, ach so, alles klar:
Der 56-jährige Musiker zitiert zur Veranschaulichung auch gleich aus seinem eigenen Werk: Die Worte „Schatten im Blick“ leiten seinen Song „Flugzeuge im Bauch“ auf dem Album „Bochum“ ein, „die Armee aus Gummibärchen“ marschiert auf, um auf dem Album „Sprünge“ die „Kinder an die Macht“ zu bringen. / WAZ
Es reicht, es reicht, danke, es reicht.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Franz Kafka, Herbert Grönemeyer, Leipzig
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Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mich das alles ankotzt.
Schatten im Blick? Geh zurück zu deinen Schlagersängern!
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und mit einem schlag katapultiert sich leipzig ins zentrum des medieninteresses. und der lyrik ist eine bresche geschlagen worden, weil nämlich jeder der grönemeyer kennt, jährlich zehn bis zwölf gedichtbücher kauft,
ps:ein absichtsvolles stottern ist vom lautgedicht noch etwas entfernt.
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