35. Unverkäufliche Gedichte

Ich möchte hier die aussterbende Berufsgruppe der Lyriker, zu der ich auch gehöre, ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Wenn ich nicht gerade mit meiner Kolumne befasst bin, in der ich äußerst tiefschürfende Kommentare zu allem und jeden anbringe, schreibe ich Gedichte. Gedichte sind etwas Wunderbares!

Ich meine jetzt nicht die sinn- und wahllose Aneinanderreihung von Worten, die man in den neuen, unverständlichen Gedichten vorfindet. Bei diesen Gedichten ergeht es mir so, wie in der modernen Malerei, die von der Kritik hochgelobt wird, und bei mir den Anschein erweckt, der Maler hätte sich geradewegs auf seine Leinwand erbrochen, sie in einen Rahmen gespannt und das Machwerk als Kunst verkauft. …

Die meinen sind für jedermann verständlich und verkaufen sich dadurch natürlich schlecht. / anon., ngo-online Internet-Zeitung

8 Comments on “35. Unverkäufliche Gedichte

  1. WO STEHT DASS ES SATIRE IST? ich lese am ende das wort Hundeleckerlis und „drunter“ nur:

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    UND WELCHEN ZWECK SOLLTE DER ARTIKEL ERFÜLLEN GANZ GLEICH OB ERNST ODER SATIRISCH ? ICH VERSTEHE DEN SINN VON SOLCH EINEM SCHWACHSINN NICHT !!! (LIEGT WOHL DRAN DASS ICH MITTLERWEILE EIN „MITTELALTAUTOR“ BIN, ODER? OOOOODER?????????)

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  2. um diesen hirnrissigen artikel in 1 punkt schonmal zu korrigieren (der zweite beträfe den http://www.NAHBELLpreis.de, aber damit fang ich garnicht erst an), nämlich seinen redundant-suggestiven titel, drehe ich den spieß einfach mal um und sage: „Liebesgedichte sind mehr als nur Lyrik“ (nämlich AUCH mystik!) – und handeln keinesweg notgedrungenerweise von sex & exkrementen… mein 79.E.S-beispiel für „echte, erfüllte“ liebeslyrik gemäß der poetologie „Erweiterte Sachlichkeit“ (seit 1994) ging heute früh als foto-collage ans netz: http://poemie.jimdo.com/fotos-bilder/definitiv-ddorf/ (GANZ RUNTER SCROLLEN))

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  3. kann das zufall sein? kaum weist fachschafts-freddy auf die (neben-?)geräusche der neuen musik hin, purzeln die anspielungen. die neue zürcher schreibt über „Blähungen unter dem Rathaus“, geizt nicht mit hinweisen auf klaffende spalten pp., ein anderer schreibt von falten schlagenden (nein: gedichten), und eben im postfach warnt ein dr. reinhard (der vor dem mail-@ aber nadine heißt, oder die): „Vorsicht: Problem-Darm macht fett“

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  4. ??????????? alles klar, wir sind endgültig auf bildzeitungsnivea angekommen! sorry, daß ich sowas überhaupt für wert halte zu kommentieren, ich halt gern meinen kopf hin 🙂

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  5. Danke für den link! Ich habe diesen Artikel mit großem Interesse gelesen und muß sagen: ich hätte ihn gern selbst geschrieben! Allerdings vergißt der Verfasser zu erwähnen, daß die sogenannte Neue Musik mittlerweile mit synthetischen (und leider auch genuinen) Pups-Geräuschen arbeitet – dies aber wirklich nur der Vollständigkeit halber. Ansonsten tippi-toppi!

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