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Veröffentlicht am 20. Juni 2010 von lyrikzeitung
GwendolynMacEwen: Die T. E. Lawrence Gedichte (Edition Rugerup, Hörby. 160 S., 19,90 Euro). Eine der größten Dichterinnen Kanadas schlüpft in die Rolle des berühmten Lawrence of Arabia. Ihr Zyklus besticht durch fulminante Imagination, unerwartete Bilder, Gespür für Rhythmus und Struktur.
Kathrin Schmidt: Blinde Bienen (Kiepenheuer & Witsch, Köln. 96 S., 17, 50 Euro). Ein Feuerwerk an sprachlichen Erfindungen, phonetischen Beglückungen und mal aggressivem, mal tänzerischem Sound. Der Leser tritt sofort in den Großwirkungsraum des Gedichts, wird von seinem Schall gefangen. Eine einzige Wortwollust.
/ Joachim Sartorius, Die Welt 20.6.
Dort auch über:
Pier Paolo Pasolini: Dunckler Enthusiasmo (Urs Engeler Editor, Basel. 322 S., 28 Euro).
Inger Christensen: graes/gras (Kleinheinrich, Münster. 128 S., 25 Euro).
Kategorie: Dänemark, Deutsch, Deutschland, Englisch, Italien, Italienisch, KanadaSchlagworte: Gwendolyn MacEwen, Inger Christensen, Joachim Sartorius, Kathrin Schmidt, Pier Paolo Pasolini
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Geht es noch kürzer? Ziemlich kurz sogar. Kürzer wär nur ein Haiku.
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