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Veröffentlicht am 3. Dezember 2009 von lyrikzeitung
Die Literaturszene ist riesig in Berlin, sagt er, „aber leider auch stark fragmentiert“. Hier die jungen Autoren und Verlagsmenschen aus Prenzlauer Berg und Mitte, da die „etwas reifere Szene im Westteil der Stadt, die sich immer noch in der Paris Bar trifft“. / Tagesspiegel 3.12.
(Der da zitiert wird, will offenbar vermitteln. Wieso sind sie nicht mit der Ausdifferenzierung zufrieden? Naja, wahrscheinlich will er nur „beide“ für seine Veranstaltung werben. Das Publikum spalten, nicht versöhnen, war Brechts Vorschlag. Aber das war modern, das ist nun vorbei und muß mal aufhören, sagt die Süddeutsche. Das Ende der Moderne als Geschäftsidee? Aber auch nicht mehr neu.)
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Berlin, Bertolt Brecht
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fragmentiert? ich DEFRAGMENTIERE mein bewußtsein REGELMÄSSIG. und unauffällig. ganzheitliche fraktale überleben das neue waldsterben von 2026 und wolfgang müller hat feen erst neulich das dichten beigebracht, so siehts aus 🙂
aber die beste soap-meldung des jahres ist definitiv diese (entnommen aus dem oben erwähnten zeitungsartikel: „Das hier wird ganz sicher keine Werbeveranstaltung.“ allein der satz hat eine hypnotische metajournalistische selbstreferentielle dimension, wow! radikaler konstruktivismußß par ex und hoppellance – nur zu vergleichen mit a.ginsbergs metapoetologischer aussage INMITTEN eines seiner eher unbekannten gedichte: „ich bin kein dichter“. kein wunder, daß DIESE stelle so selten zitiert wird…
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