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Veröffentlicht am 10. Oktober 2009 von lyrikzeitung
Andrea Heusers winzige lyrische Welten sind ständig in Bewegung. Ihr Gedichtsband vor dem verschwinden, der sechs Zyklen umfasst, beginnt mit einem Auftakt, einem Schritt nach vorn: glück, ich ging weiter. Wenn das zweite Kapitel der Gedichte, vor dem verschwinden, das erste ablöst, bleibt die Fortbewegung. WERFEN, LOBEN, TIEFER FLIEGEN, SCHLÜPFEN, STEHEN, GEHEN. Verben voller Dynamik und Unbeständigkeit betiteln die Gedichte und vereinen den zweiten Zyklus zu einem großen Prozess, der sich mit kreisenden Bewegungen verlangsamt…
noch, noch einmal DREHEN, sich drehen,
… bis sich Heusers lyrische Stimme im dritten Zyklus ins ohr verleibt – und dort mit fernöstlicher Kulisse in dreizeiligen Gedichten verdichtet.
HABIBI [arab.: Schätzchen]
höre das vogelzwitschern
in meiner geschlossenen
hand
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Andrea Heuser
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