43. Garten-Lesung

„Die Gedichte der Lyrikerin Frederike Frei leben von ambivalenten Wortsymbiosen“, schreibt Judith Görs, Märkische Allgemeine:

Dass Lyrik nicht zwingend in monotonen Vortragsräumen gelesen werden muss, bewies Schriftstellerin und Wortkünstlerin Frederike Frei am Sonntag im eigenen Garten. „Das hier ist erst einmal ein Probelauf“, stellte sie klar und bat um rege Kritik am Konzept. „Ich will im nächsten Jahr eine größere Veranstaltung im Garten planen. Dann sollen auch Bilder von Surrealisten in den Bäumen hängen.“ Die anwesenden Lyrikliebhaber, viele von ihnen schon mit den Gedichten der Wahlpotsdamerin vertraut, konnten sich im Schatten zweier Apfelbäume ihre Favoriten aus dem aktuellen Gedichtband „Echt Himmel das Blau heute“ und früheren Bänden vorlesen lassen.

Im lockeren Ambiente die eigenen Gedichte zu präsentieren, liegt gerade für Frederike Frei nahe. Denn die gebürtige Brandenburgerin findet die Sujets für ihre Lyrik nicht selten in Blumen, Bäumen oder gar Kräutern. Zu jeder Blume in ihrem Garten kann sie mittlerweile eines ihrer Gedichte vortragen. Kraftvoll und bilderreich ist ihre Wortwahl, ihre Metaphorik und Symbolik unvermittelt, aber treffend – manchmal sogar humoristisch.

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