Opiumladen Arendt

Berlin, Prenzlauer Berg, Dezember 1981, Adolf Endler notiert in seinen Sudelblättern: „Lesung mit Erich Arendt, der jetzt achtundsiebzig Jahre alt ist und rätselhaft wie eh und je: Es leuchtet durchaus ein – obwohl es das Werk Arendts nur partiell trifft –, wenn ein junger nach Haschisch gierender Punk-Poet entzückt, ja, emphatisch ausruft: „Ein ganzer Opium-Laden, dieser Arendt!“ / Jens Bisky, SZ 15.4.03 über

ERICH ARENDT: Kritische Werkausgabe. Herausgegeben von Manfred Schlösser. Band I, Gedichte 1925-1959. Band II, Gedichte 1960-1982. Agora Verlag, Berlin 2003. 432 und 416 Seiten, zusammen 86 Euro

„Die Schau ´Menschen sind Worttiere´ zeigt Arendt als wortgewaltigen Heimatlosen, der bei den Überen stets aneckte.“ ddp über eine Arendt-Ausstellung in der Kurt-Tucholsky-Gedenkstätte Schloß Rheinsberg (Die Welt 15.4.03) Am 15. April vor hundert Jahren wurde Arendt in Neuruppin geboren.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: