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Veröffentlicht am 11. November 2002 von rekalisch
Noch einmal Provinz und Welt: Über einen Lyriker aus Zaire (DR Kongo) berichtet der Reutlinger General-Anzeiger, 11.11.02:
[Biko Jon’s alias Soso] Malila, der 1993 von Zaire nach Metzingen kam, hat bereits in seiner Heimat drei Zyklen verfasst. Veröffentlich hat er sie bisher noch nicht: »Ich suche noch einen Verlag.« Auf seinen Künstlernamen ist er stolz. Der unter dem Apartheids-Regime zu Tode gefolterte Steve Biko ist dem Dichter ein Vorbild. Wie den Mitgliedern der Tanzgruppe ist es ihm wichtig, sich Teile seiner Heimatkultur zu bewahren. Auch wenn in dem Land Krieg herrscht und die Diktatur Mobutus ihn und seine Freunde aus dem Land getrieben hat, so ist es dem Regime nicht gelungen, ihnen die Tradition oder Kultur zu entreißen. Gerade deshalb ist es ihm wichtig daran in seinen Gedichten durch die Schilderung von Riten, Sitten und Bräuchen festzuhalten.
Kategorie: Deutschland, Kongo (Kinshasa)Schlagworte: Biko Jon
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