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Veröffentlicht am 2. Februar 2002 von rekalisch
In der Mitte standen Holligers Trakl-Lieder, deren viertes, „Trompeten“ uraufgeführt wurde. Holliger vertont weniger Gedichte als gewissermaßen Dichter: Er sucht für seine Zyklen gern eine repräsentative Auswahl aus der stilistischen Vielfalt eines Schriftstellers.
Dem entsprechen dann auch die Kompositionsstrategien: „Ein Winterabend“ ist seiner strophischen Form entsprechend in eine ganz liedhaft symmetrische Gesangsmelodie gefasst, die fünf spiegelbildlich angeordneten Verse von „Rondel“ werden dagegen in einem komplexen, nur von Gesang und Harfe begleiteten Satz gespiegelt. / Berliner Zeitung 2.2.02
Kategorie: Österreich, Deutsch, SchweizSchlagworte: Georg Trakl, Heinz Holliger
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