Zu spät

Günther Schiwy meint in seiner voluminösen Eichendorff -Biografie, dieses „zu spät“ sei „das beherrschende Lebensgefühl“ des Dichters gewesen und liefert für diese Ansicht eine Fülle überzeugender Belege. Das Bild, das man sich in Deutschland von dem 1788 auf Schloss Lubowitz bei Ratibor (Oberschlesien) geborenen Joseph von Eichendorff gemacht hat, gründet sich nicht auf seinem Gesamtwerk, sondern auf einer Auswahl: Etwa zwei Dutzend Gedichte, den „Taugenichts“ und noch zwei weiteren Erzählungen und die Romane „Ahnung und Gegenwart“ (1815) und „Dichter und ihre Gesellen“ (1834). / Die Welt 10.2.01

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