Die Stiftung für das sorbische Volk verlieh Benedikt Dyrlich am vergangenen Samstag den Ćišinski-Preis 2011. Dyrlich habe „in und außerhalb der Lausitz, vor allem aber im slawischen Ausland“ für sorbische Lyrik geworben, begründet die Stiftung ihre Entscheidung. / vorwärts.de
vielleicht doch. Jedenfalls mehren sich die Anzeichen. Für den dradio Büchermarkt bespricht Hubert Winkels Valeri Scherstjanoi und (Ursula März) spricht über
„Helm aus Phlox“ – ein poetologisches Gemeinschaftswerk
– Enno Stahl spricht mit Monika Rinck darüber. Nächste Woche wird man vielleicht weitersehn. Vgl. hier
Der Begriff „authentisch“ wird vornehmlich im Kontext der Quellenkritik verwendet. Ein in diesem Sinn unverfänglicher Gebrauch des Wortes liegt beispielsweise bei David Hume vor, dem vor 300 Jahren geborenen Philosophen, der sich 1775 mit der Echtheit der vermeintlich original-gälischen Ossian-Gedichte beschäftigte, die in der Lesewelt einen gewaltigen Eindruck hinterlassen hatten.
„Gerade die Art, in welcher es das Dokument der Öffentlichkeit präsentiert wird, schafft einen Vorbehalt gegen seine Authentizität … Man hätte doch erwarten können, dass der vorgebliche Sammler und Übersetzer der Öffentlichkeit mitgeteilt hätte: ‚Dieses Teil bekam ich von dieser Person, an diesem Ort; jenen anderen Teil von einer anderen Person. Ich korrigierte meine erste Fassung durch die Erzählung einer dritten … ‚ Durch eine solche Geschichte der allmählichen Entdeckungen hätte er dem Ganzen das Ansehen der Wahrscheinlichkeit gegeben.“
In dem Text über die Authentizität der Schriften Ossians scheinen zunächst zwei Zuschreibungen vorrangig: Ein Dokument unbekannter Herkunft wird nach Jahren wenn nicht Jahrhunderten „vorgefunden“, es ist plötzlich einfach „da“, im wörtlichen Sinne vorhanden, „zur Hand“. Zum andern wird gefragt, ob das Dokument echt und original sein kann. Zu der Positivität des Dokuments kommt eine Prüfung der Plausibilität. Kommen in dem Text vielleicht Sachen vor, welche der Datierung und Lokalisierung des alten Dokuments widersprechen?
Um dies zu überprüfen, sucht David Hume nach Anzeichen, die dafür sprechen, dass dieser Text nicht so alt sein kann, wie von ihm behauptet wird. Wenn sich das Personal in den gälischen Gedichten aus dem barbarischen 3. Jahrhundert so chevaleresk benimmt wie üblicherweise nur Ritter des 17. Jahrhunderts, dann kommen Zweifel auf. Wenn in dem unbekannten Bild eines Meisters Farben verwendet werden, die es zur behaupteten Zeit noch nicht gegeben haben kann, dann muss das Bild gefälscht sein. Am Schluss einer solchen einfachen Prüfung des Authentischen, mag sie nun für die Gedichte Ossians, die Schriften der Vorsokratiker, für Hitlers Tagebücher oder für überraschend aufgetauchte Bilder auf einer Auktion gelten, stehen klare Wertungen: Was vorliegt, ist Original oder Fälschung. / Versuch über das Authentische. Von Matthias Sträßner. DLF
Außerdem u.a.:
Das annähernd sechs Meter breite Ölgemälde „Böhmen liegt am Meer“ von 1995 (…) ist seit der Eröffnung des Museums das Entreebild zu Sammlungspräsentationen wie zu monografischen und Themenschauen. Wie des Öfteren bei Kiefer ist der Bildtitel ein Zitat aus einem Gedicht von Ingeborg Bachmann. Die dunklen, rätselhaften Verse, Frucht eines Prag-Aufenthalts der Dichterin, sprechen von Verlust und Finden, von Prüfung, Hoffnung und Gnade. Die Symbolik des ans Meer versetzten Landes erscheint als Chiffre einer sowohl individuellen wie kollektiven, geschichtlichen Utopie: der Rettung aus abgründiger Verlorenheit. „Von Grund auf weiß ich jetzt, und ich bin unverloren.“ Bei Kiefer deutet sich dieser utopische Gehalt in Wagenspuren an, die über ein kriegsversehrtes, aschfarbenes Feld zum Horizont führen. Wie eine Verheißung erhebt sich über der Horizontlinie in weicher Schreibschrift ein Schriftzug mit den vier Worten des Titels. Das Bild liest sich darin als Aufforderung zum Aufbruch. Böhmen liegt nicht dort, wo wir es vermuten. / Hans-Dieter Fronz, Badische Zeitung 17.10.
Seit 2002 schreibt der Schriftsteller und Theologe Franz Dodel an einem „Endlos-Gedicht“ – unter dem Titel „Nicht bei Trost“. Im strengen Versmaß des Haiku – abwechselnd fünf und sieben Silben – strickt er sich jeden Tag ein paar Zeilen voran: „Ich schreibe diesen Text als / ob ich jemandem / die Füße pflegte: ohne / zu fragen wohin / er zu gehen gedenke“.
In „Motive“ schildert Franz Dodel, einer der diesjährigen Gewinner des Berner Literaturpreises, welchen Trost er in der Non-Stop-Lyrik findet. / ORF
Die dritte Ausgabe der KLEINEn AXT – Nachrichten aus dem Widerstand ist soeben erschienen. Unter dem Titel „Fuß vom Gas“ bietet sie Lyrik, Theorie und Bildkunst von Timo Berger, Ann Cotten, Daniel Falb, Tristan Marquardt, Bert Papenfuß, Ronald Pohl, Marion Poschmann, Daniela Seel, Klaus F. Schneider, Christian Steinbacher, Anja Utler/Christof Heinz und Dan Vulcanescu.
Und hier kann man sie lesen:
http://kleineaxt.wordpress.com/
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KLEINE AXT
Nachrichten aus dem Widerstand
c/o BRUETERICH PRESS
Monumentenstraße 34
D-10829 Berlin
0049-(0)30-752 33 56
<http://kleineaxt.wordpress.com/>
Die Lyrikerin Nora Gomringer ist am Samstag mit dem Jacob-Grimm-Preis für Deutsche Sprache ausgezeichnet worden. Die 31-Jährige habe der «Slam Poetry», bei der kürzere Texte vor Publikum vorgetragen und bewertet werden, in Deutschland zur Popularität verholfen, urteilte die Jury.
«Ich fühle mich geehrt», sagte die Bambergerin bei der Preisvergabe in Kassel. Sie freue sich, die Auszeichnung als Repräsentantin für eine vielfältige Bewegung entgegenzunehmen.
Gomringer, die ihre Dankesrede in einer Mischung aus Dank, Gedicht und Videoperformance hielt, ist die erste Lyrikerin, die den mit 30 000 Euro dotierten Preis erhält – und die mit Abstand jüngste. …
Gomringer habe gezeigt, «dass es ein Vorurteil ist, wenn behauptet wird, Jugendliche interessieren sich nicht für unsere Sprache», hieß es aus der Jury.
…
Zudem hatte die Kulturpreis-Stiftung 500 Euro für die beste deutsche Übersetzung für «Poetry Slam» ausgelobt. Mehrere hundert Einsendungen gingen ein – die Jury entschied sich für den Begriff «Lyrelei». Gomringer zeigte sich von einer Übersetzung grundsätzlich nicht überzeugt. «Ich meine, das Kind hat einen Namen und ist bei diesem Namen zu rufen.» / Die Zeit
Ein Kommentar von Axel Kutsch
In seinem 576 Seiten umfassenden Band „Textleben“ mit gesammelten Aufsätzen und Reden, der jetzt bei S. Fischer erschienen ist, geizt der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Michael Lentz nicht mit Kritik an unserer zeitgenössischen Lyrik. Sie gipfelt in seinem Rundumschlag, daß die meisten heutigen Autoren „enttäuschend hohle Nüsse“ seien. Äußert sich hier ein wirklicher Kenner der Szene oder wütet nur ein Berserker, dem die Lust an der Provokation zu Kopf gestiegen ist?
Wenn ich an die zahlreichen deutschsprachigen Gedichtbände vor allem neuerer Autoren und mehrere Anthologien denke, die ich in letzter Zeit gelesen habe, sind mir eigentlich wenig hohle Nüsse unter die Augen gekommen. Allerdings ist in der jungen Generation auch kaum Aufregendes in Sicht, wie wir es beispielsweise aus den neunziger Jahren von Marcel Beyer, Durs Grünbein oder Thomas Kling kennen. Eine Autorin bemühte vor kurzem im Hinblick auf neue Lyriker die reichlich abgegriffene Floskel junge Wilde. Ist es nicht eher angebracht, von jungen Milden zu sprechen?
Ob wild oder mild, enttäuschend hohle Nüsse muß man heute – jedenfalls in der literarisch relevanten Nische unserer Poesie – mit der Lupe suchen. Hohl ist eher in weiten Teilen der von einem Insider der deutschen Lyrikszene so bezeichnete „Saftbetrieb“. Es erinnert fast schon an absurdes Theater, wenn eine mittelmäßige jüngere Poetin mit guten Beziehungen in diesem ach so menschelnden Betrieb innerhalb kurzer Zeit ein Dutzend Preise und Stipendien einheimst und ein wenig älterer Kollege, dessen Lyrik allerdings das Mittelmaß übersteigt, in einem guten Jahrzehnt 25mal die Freuden öffentlicher Ehrungen genießen darf. Der beide weit überragende Thomas Kling hat gerade mal neun Preise erhalten.
Offenbar dreht sich heutzutage das Preiskarussell immer schneller, sobald ein Autor einmal mit einer nennenswerten literarischen Auszeichnung bedacht worden ist. Die Vermutung liegt nahe, daß sich so manches Jurymitglied konformistisch an der Auswahl vorheriger Gremien orientiert, um so scheinbar auf Nummer sicher zu gehen. Und mitunter läuft es wohl auch wie geschmiert, wenn die eine oder andere gute Beziehung vorhanden ist. Viel Saft im Betrieb, wenig Würze.
„Plötzlich im Zentrum der Weltkultur“, titelt die Ibbenbürener Volkszeitung und meint den Verleger Dr. Josef Kleinheinrich. Die können ja nicht wissen, daß der Verleger von Inger Christensen, von Ekelöf, Tranströmer, Sonnevi, auf dessen Backlist auch die Namen Kling, Mayröcker, Kirkeby, Nooteboom, Lucebert, Egger, Michaux und und stehen, immer schon dort war. (Aber die Nicht- und Überleser bestimmen die Landkarte des Betriebs).
Durch dieses schöne Buch geht ein Rauschen, es schlagen gleichsam Flügel – es ist ein heiteres Aufschwingen oder aber ein angstvolles Notflattern. Vögel. Immer wieder. Christian Lehnert, Pfarrer, Studienleiter an der Evangelischen Akademie in Lutherstadt Wittenberg, beschwört sie geradezu. Himmelsschrift, vor der wir ohne Ehrgeiz der Entzifferung stehen. Einem fliegendem Vogel schauen wir einverständig zu, so, als folgten wir ausnahmsweise nicht dem elenden Zwang, beim Genießen eines Glücks stets gleich auch über den Rand dieses Glücks zu schauen. Was jedes Glück zerscherbt. …
Glaube ist in diesen Gedichten etwas, das keine Überlegenheit, keine Rettung auswirft. Es ist Arbeit. Es ist das höchste Maß an Vertrauen: Selbstprüfung kann erschöpfen, aber nicht zermürben. Und diese Selbstprüfung besteht darin, bei jeder Zufuhr an Klarheit offen zu bleiben für eine dazugehörige Gewissheit: dass mit wachsender Erkenntnis doch immer auch die Furcht und das neuerliche, uralte Unbegreifen wächst. Mit dem die Dinge schön werden, kostbar durch Verletzlichkeit. / Hans-Dieter Schütt, Neues Deutschland
Christian Lehnert: Aufkommender Atem. Gedichte. Suhrkamp Verlag . 100 S., geb., 17,90 Euro
Was haben Lutz Jahoda, Hilmar Thate und Manfred Wekwerth gemeinsam? Sie unterstützen einen der Anträge an den Erfurter Parteitag, in denen die Aufnahme der »Fragen eines lesenden Arbeiters« ins neue Programm der LINKEN gefordert wird. Dem Brecht-Gedicht wird symbolische Bedeutung beigemessen: Mit ihm könne die Partei klarstellen, so die Begründung, wer den Reichtum der kapitalistischen Gesellschaften produziert und wer das in Wahrheit geschichtsmächtige Subjekt ist. / Tom Strohschneider, Neues Deutschland
Wir treten also an ihren Tisch, Hammerbacher macht uns bekannt, zeigt auf mich: Wir verlegen im Herbst sein Logbuch einer Reise ins Verschwinden. Sie schaut kurz auf, lächelt mich an und sagt: „Das Verschwinden, junger Mann, ist eigentlich mein Thema.“ So lernte ich Ilse Aichinger kennen, deren Bücher mich seit Jahrzehnten begleiten.
Ihren Roman Die größere Hoffnung zog ich aus der Schultasche, ihre Gedichte Verschenkter Rat reisten mit mir nach Paris, Unglaubwürdige Reisen dann im Schwarzwald,Kleist, Moos, Fasane, ich muss in meiner Wohnung nicht zweimal nachsehen, weiß genau, wo der Erzählband steht. Obwohl und vielleicht gerade weil wir so unterschiedliche literarische Ansätze verfolgen, geht mir ihr Werk nah – und wird mir Satz für Satz unerreichbarer. Selbstredend frage ich mich, wie sie das schafft, selbst in einer Glosse in der Plötzlichkeit eines Gedichts die Richtung zu wechseln, ganz da zu sein, indem sie sich entzieht. Und: Warum darf ihr das nur in Sätzen gelingen? Sie, die seit vielen Jahren verschwinden möchte, feiert bald ihren neunzigsten Geburtstag.
Immer noch wohnt sie im Hochhaus Herrengasse, rund um die Uhr von einer Pflegerin begleitet. Immer noch liebt sie Kaffeehäuser, lässt sich im Rollstuhl dorthin fahren. Immer noch lebt sie unangepasst. / Christoph W. Bauer / DER STANDARD 15.10.
Parlandopark eröffnet die Herbstsaison an einem neuen, schönen Ort: Studio 8 (Grüntaler Straße 8, Berlin, nahe S Gesundbrunnen) mit einer lange erwarteten Buchpremiere: 23. Oktober, 20.00 Uhr
Helm aus Phlox.
Zur Theorie des schlechtesten Werkzeugs
Buchpremiere mit Ann Cotten, Daniel Falb, Hendrik Jackson, Steffen Popp und Monika Rinck
Der ultimative Helm zu einer zeitgenössischen Poetik und vielem anderen mehr ist eben bei Merve erschienen! Wir feiern das Ereignis mit den HerausgeberInnen, die das Werk in Gespräch und Lesung vorstellen.
Themen sind u.a.: Übertreibung und Geschmack. Zum gegenwärtigen Stand der Überlegungen. Erste Hilfe und zweite Natur. Beuteschema. Mapping. Studien zur Panik dichterischer Praxis. Grammatik des Denkens. Schweinehirn. Auf nach Tokelau. Die Frage nach der Relevanz. Das Floß. Tätliche Tränke. Ich wollte die Wand sehen. Sprache und Überfall. Surium stich! Die große Straße. Unendliche Forderung. Post-Idioten. Doch. Pot-au-feu. Ein Helm aus Phlox. Wischnu und der Fusel. Am grünen Filz. Tröpfflein Trost. Anheim. Prachtstaude Irrtum. Etwas sehr Artiges und Beliebtes. Die Leidenschaft für das Organische. Fichtelfarce. Ein zuckersüsser Tantz. Ein geschlucktes Schwert. Die Schlüssel haben. Fünf Querbalken für die Bretter der zweiten Seitenwand der Wohnung Enertschybaby. Der kunstohnmächtige Mensch. Heckklapp. Jede electrische eine Klangfigur. Jubel und Klage. Divertimenti. Beutelmeister. Der Geist auf Geisterweise frei. Midashand. Poderacion mysteriosa. Rappel Rappel Rappel. Das treue Skelett. Architektur. Wiederholung. Des Lebens Mai. Nimms auf deine Flügel. Helm aus Laub. Helm aus Licht. Der Wandrer in der Sägemühle. Schüsselreime. Das Geschlecht der Motten. Wo sind die Senken, wo die Quellen. Eine Frage der Erinnerung. Haupt des Winkels. Haupt der Wendung. Kippen gießen schenken. Übergehn. Fremd wie ein Aperitif. Fragment und Verstehen. Daten. Rendezvous mit einer Dattel. Schlupf. Geloder. Humildemente, Kork. Einflussangst und Vatermord. Evokation. Geheimnis des Glaubens. Virus Rilke. Erfunden und wahr. Gloria Mundi. Eulen nach Dubai. Status Quatsch. Vom Eselsgen. Der mobile Buckel. Poetologische Kinnlade. Locken.
Danach wird gefeiert, open end. Kommt alle!
Wobei wir beim endgültigen Urteil über heutige Lyrik wären: Wer einmal in einer Mußestunde beginnt, sich durch die Tausenden von Fans erstellten Websites für die lyrics durch die Charts gereichter Künstler zu klicken, bekommt schnell einen Eindruck davon, wie es um die heute überhaupt an Reimen interessierte Jugend bestellt ist: in Pop-ups gerahmte Erbauungsliteratur für den jeweils passenden Gefühlsmoment, jederzeit abrufbar mit einer geringen Anzahl an Mausklicks, und umgehend per Copy & Paste für den persönlichen Gebrauch zusammengestellt, gepostet, geliket und wieder vergessen. Dass hier Neues verkündet wird oder zumindest noch nicht durch permanenten Gebrauch völlig abgenutzte Wahrheiten, diese Hoffnung hege man lieber nicht! Das literarische Schaffen eines Adam Green ist die Rache der Popkultur an der Lyrik. Sie hat noch viel Schlimmeres verdient. / TIMON ENGELHARDT: Ein Nachruf auf die Lyrik, Jungle World Nr. 41
Die Musiker [der Gruppe „Gentil Cuer“] haben sich seit vergangenem Herbst mit ihrem künstlerischen Leiter Berthold Waldschütz auf eine spannende Reise begeben: Sie haben die Gedichte des österreichischen jüdischen Dichters Theodor Kramer aufgegriffen und singen die vertonten Versionen, die sie für ihre Besetzung und Stimmlagen arrangiert haben. / Schwäbische Zeitung
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