Kategorie: Europa

39. Empfehlungsliste

 Die Gedichtbücher des Jahres:Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und die Stiftung Lyrik Kabinett präsentieren ihre Lyrik-Empfehlungen Welche Gedichtbücher des Jahres 2013 sind besonders bemerkenswert? Elf kundige Leserinnen und Leser haben auf Einladung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Stiftung… Continue Reading „39. Empfehlungsliste“

38. Die Zeitungen schweigen

Ein Zustandsbericht von 1893: Man redet jetzt viel von einem „jungen Oesterreich“. Es mag etwa drei, vier Jahre sein, dass das Wort erfunden wurde, um eine Gruppe, vielleicht eine Schule von jungen, meist Wiener Litteraten zu nennen, die durch auffällige Werke, einige auch schon durch schöne Versprechungen in… Continue Reading „38. Die Zeitungen schweigen“

36. Sonnet C

textkette. gute gedichte ins facebook Lyrikzeitung dokumentiert die gemeinfreien Texte der auf Facebook vor 3 Tagen begonnenen Anthologie Textkette. Ausgehend von einem Gedicht Kurt Tucholskys entwickelte sich in kurzer Zeit eine umfangreiche, schier exponentiell wachsende Anthologie nach folgendem Verfahren: Wer bei einem bereits vorhandenen Gedicht… Continue Reading „36. Sonnet C“

35. Damenringkampf

textkette. gute gedichte ins facebook Lyrikzeitung dokumentiert die gemeinfreien Texte der auf Facebook vor 3 Tagen begonnenen Anthologie Textkette. Ausgehend von einem Gedicht Kurt Tucholskys entwickelte sich in kurzer Zeit eine umfangreiche, schier exponentiell wachsende Anthologie nach folgendem Verfahren: Wer bei einem bereits vorhandenen Gedicht… Continue Reading „35. Damenringkampf“

33. Goethe-Döner

Zum (möglichen) Hintergrund vgl. hier. Auszug: Nach Prüfung des obenstehenden Beweismaterials : Goethe ist Muslim, ein Muslim braucht nicht mehr zu sagen als was Goethe geschrieben hat. Kann jemand das gegenteil beweisen!!

32. Poetopie

die offen sichtliche Unwirklichkeit eines Kinofilms bewirkt, dass ich mich selbst als wirklich wahrnehme Hansjürgen Bulkowski

31. Mitleid mit den Lyrikfernen

Es ist eine bedauerliche Tatsache, dass Gedichtbände heutzutage nur wenige Leser finden. Man mag das zurückführen auf die Gier des Deutschunterrichts nach normierbaren Interpretationen, auf den Mangel an Werbung, die sich die auf Lyrik spezialisierten Verlage nicht in dem Umfang leisten können, wie es… Continue Reading „31. Mitleid mit den Lyrikfernen“

30. Zwei Engellieder

textkette. gute gedichte ins facebook Lyrikzeitung dokumentiert die gemeinfreien Texte der auf Facebook vor 3 Tagen begonnenen Anthologie Textkette. Ausgehend von einem Gedicht Kurt Tucholskys entwickelte sich in kurzer Zeit eine umfangreiche, schier exponentiell wachsende Anthologie nach folgendem Verfahren: Wer bei einem bereits vorhandenen Gedicht… Continue Reading „30. Zwei Engellieder“

28. Adam Zagajewski

Adam Zagajewski verteidigt „das Recht auf Unendlichkeit“, gegen den nüchternen Zeitgeist, die „Notwendigkeit der Leidenschaft gegen das Diktat der Ironie“. Er fordert „Wildheit“ und den Mut, tiefgehende persönliche Erfahrungen auszusprechen. Produktion: DLF 2014 Hier (Manuskript zum Download) Zitat O-Ton Adam Zagajewski Für mich war… Continue Reading „28. Adam Zagajewski“

24. Neuer Gedichtband von Franz Hodjak

Die deutsche Literatur aus Rumänien ist ausgewandert nach Deutschland, und eine ganze Weile sind ihre Dichter hier angelegentlich willkommen geheißen worden. Da waren neue Stimmen, sie kündeten von einer merkwürdigen, bisweilen bösen alten Welt, und man genoss, dass diese untergegangen und doch in Texten… Continue Reading „24. Neuer Gedichtband von Franz Hodjak“

21. Zuß und Ames suchen Streit / V. Teil

literaturlabor in der Lettrétage Zuß und Ames suchen Streit und begegnen sich in Berlin; in der Art in der ein Freistoßschütze dem Torwart begegnet; wer wer ist, ist egal, weil es wechselt. Es geht um Kollegialität, um Polemik, Poetik, um zwölf coole Arbeiter im Lyrikstandort… Continue Reading „21. Zuß und Ames suchen Streit / V. Teil“

20. Uwe Hübner

Dem Band Jäger Gejagte des Dresdner Dichters Uwe Hübner, meine ich, ist in der deutschsprachigen Literatur der letzten Jahre nichts Vergleichbares entgegenzusetzen – weder an erzählerisch verdichteter Qualität noch an Radikalität der Faltung von Zeiten und Räumen. Die Einzige, die auf diesem Level ihren Sound gefunden… Continue Reading „20. Uwe Hübner“

19. Why, what, how?

In der TLS (http://www.the-tls.co.uk/tls/public/article1371516.ece) erklärt der Papyrologe Dirk Obbink, why is the discovery important, what do the poems tell us about Sappho, and how do we know they are genuine? Darin u.a. eine Übersetzung des neuen Brüder-Gedichts durch Christopher Pelling.

17. Wie formalistisch sollen Rezensionen sein?

Ein Kommentar von Simone Kornappel und Michael Gratz  Was ist besser: Wenn sie Lyrik mit Klischees zuschütten, also immerhin bedenken, irgendwie ernstnehmen, abhandeln – oder sie ignorieren? Die Tageszeitung junge Welt neigt just zur ersten Sorte. Dort (http://www.jungewelt.de/2014/02-04/048.php) schreibt Martin Rautenberg über „zwei Büchlein aus… Continue Reading „17. Wie formalistisch sollen Rezensionen sein?“

16. Johannes Kühn 80

Modern ist das nicht, wenn auch reimlos und in freien Rhythmen daherkommend, genau beobachtet hingegen schon und immer wieder so gebrochen, dass sich die Naturschilderung mit einem melancholischen Kommentar zum Lauf der Dinge, einem ironischen Einwurf, einer Reflexion auf Alter, Beruf oder Stand bricht.… Continue Reading „16. Johannes Kühn 80“