Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Der internationale PEN hat den NEW VOICES AWARD ausgeschrieben, der vom deutschen PEN-Zentrum unterstützt wird. Eingereicht werden können entweder eine singuläre Prosaarbeit im Umfang von 2000 bis 4000 Wörtern oder lyrische Arbeiten (ein Einzelgedicht oder auch mehrere Gedichte) im Gesamtumfang von höchstens 2500 Wörtern.… Continue Reading „8. NEW VOICES AWARD“
gebeugt unterm Lachzwang, ironisch erledigt – wie schmerzt mich der Spaßüberfluss Hansjürgen Bulkowski
Der ukrainische Schriftsteller Serhij Zhadan ist heute Mittag bei der Erstürmung der Gebietsverwaltung von Charkiw in der Ostukraine durch prorussische Kräfte schwer verletzten worden. Zhadan, der seit 1991 zu den prägenden Autoren der literarischen Szene Charkows zählt und dessen Werk auf Deutsch beim Suhrkamp… Continue Reading „5. Serhij Zhadan verletzt“
Andreas Heidtmann schreibt im Poetenladen über den Lyrikpreis München, Auszüge: Das Feld der Finalisten war stark. Vielleicht reichte das Niveau an den Leonce-und Lena-Wettbewerb heran. Ein Indiz dafür wäre, dass eine Reihe von Darmstädter Finalisten in diesem und in den vergangenen Jahren auch beim… Continue Reading „4. Noch einmal: Lyrikpreis München“
Im März machen wir mit einem Gedicht von Ulrike Almut Sandig einen Abstecher in das Bach-Museum Leipzig und stellen die Frage: „Ruhm – Wer bestimmt, was bleibt?“ / lyrix
Wenn wirklich ein depressiver Leser meine Gedichte liest, dann fühlt der sich bestimmt besser in seiner Depression. Man bekommt dann eine Art Alibi. Günter Kunert im Gespräch mit der Nordwest-Zeitung. Der Autor feiert am 6. März seinen 85. Geburtstag (Die Zahl seiner Leser, Mitteilung… Continue Reading „1. Gegen Depression“
Zwei Schnipsel aus und eine kleine Beobachtung zu der Zeitschriftenschau von Michael Braun: Über „schreibkraft“: Es handelt sich um einen – wie fast immer bei Ann Cotten – sehr assoziativen, sehr kryptischen Essay über einige Protagonisten der Berliner Lyrik-Szene. Und neben vielen unverständlichen Passagen… Continue Reading „106. Zeitschriftenschau“
Als die Lyrikerin Elisabeth Borchers, 1927 in Homburg geboren, mit ihrem Gedicht „eia wasser regnet schlaf“ 1960 die literarische Bühne betrat, verursachte die Zeitungsveröffentlichung einen Skandal. Der traumwandlerische, surreale Ton stieß etliche Leser vor den Kopf. Von „Verdummung“ war die Rede, und auch von… Continue Reading „104. Borchers“
In den erhitzten Diskursen über die zeitgenössische Lyrik* werden die magischen Quellen der Dichtung oft vergessen – als da sind: der Schamanismus, die animistische Anrufung, der Beschwörungszauber. An ihrer archaischen Quelle ist die Dichtung Gesang und das „Geheul“ des Priesters und Heilers. In dieser… Continue Reading „102. Total translation“
Beitrag 1.7.4.6.1 garcía lorca: Noiturnio do adoescente morto Léonce W. Lupette: Dikkat – Textkette. Michael Gratz bat mich, weil mir sein G.B.Fuchs gefällt, einen Lorca zu posten – voilà: aus den »Seis poemas gallegos«. Wer kundtut, dass ihr oder ihm dies gefällt, wird ebenfalls… Continue Reading „100. Gallego“
Es müssen nicht immer ganze Gedichte sein. Zitate, haltbare Zeilen schwirren im Kopf, switschen ins Gespräch, peng! Ein paar Lieblingszeilen vom frühen Uwe Kolbe, die mir seit Jahrzehnten schwirren und siehe da, heute wieder. Also ab in die Anthologie: in meine. Ich gebe sie… Continue Reading „99. Anthologisierte Zeilen“
Am 7. Februar postete ein Facebookfreund diesen Text: Mehr gute Texte auf Facebook: Das Prinzip ist einfach – jede Person, welche das liked, kriegt einen Dichter oder Schriftsteller zugewiesen. Einfach ein Gedicht raussuchen, posten und so die lyrische Kette fortführen: „Doch immer und… Continue Reading „98. Textkette 0“
Auszüge aus einem Artikel von Willi Winkler zum 60. Geburtstag der Zeitschrift „Akzente“: Gleich im ersten Heft fielen sie auf einen Hoch- und Tiefstapler herein. George Forestiers Lyrikband ging eben in die fünfte Auflage und längst über die unteren Zehntausend, da zögerten die Herausgeber… Continue Reading „96. Akzente 60“
Jedes Wort in Altmanns Gedichten ist einfach und verständlich, und dennoch treiben die Worte immer heraus aus dem Konkreten, dem sie entstammen. Sie kommen in andere Gebiete abhanden. Wie leicht ihm das alles scheinbar fällt! Die Bilder, von hoher Intensität, schweben. Willkürlich. Willkommen. Und… Continue Reading „95. In andere Gebiete“
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