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Der Lyriker Johannes Kühn erhält den Friedrich-Hölderlin-Literaturpreis der Stadt Bad Homburg 2004. Die Auszeichnung ist mit 12’500 Euro dotiert und wird traditionell am 7. Juni, dem Todestag Hölderlins, in Bad Homburg bei Frankfurt überreicht. / NZZ 13.2.04
Der mit 12 500 Euro dotierte Autorenpreis wird seit 1984 von ZDF, 3sat und der Stadt Mainz vergeben. Die Auszeichnung ist mit einem einjährigen Wohnrecht im Mainzer Gutenberg-Museum verbunden. Mit 40 Jahren ist Schrott der bisher jüngste Mainzer Stadtschreiber. / News.ch 13.2.04
Über den norddeutschen Lyriker und Horen-Redakteur Johannes P. Tammen schreibt Tom Schomacker, taz Nord 12.2.04
von Robert Gernhardt, FAZ 12.2.04 In der 10. These stellt der Autor die Plejaden der deutschen Hochkomik vor – es sind die sieben**) Herren Heine, Busch, Morgenstern, Ringelnatz, Tucholsky, Brecht, Jandl – und entwirft eine strahlende – geradezu patriotische***) – Perspektive: das finstere Bild… Continue Reading „39. Zehn Thesen zum komischen Gedicht“
Hier einiges über Hobbydichter, Groß-Anthologien und Bezahl-„Verlage“: Neue Westfälische 12.2.04
Dass er in Chlebnikov schnell einen Anverwandten fand, einen, der wie er selbst als Alchemist im Sprachlabor rumort, ein Mitglied der Familie der Wörtlichnehmer, der dichterische Fleißaufgaben dadurch löst, dass Ableitungs-, Kombinations- und Flexionsgelegenheiten der Sprache gierig ergriffen werden, ist begreiflich. Besonders die Abstraktionsmöglichkeiten… Continue Reading „36. Pastiors Chlebnikow neu“
Die nun vorliegende Anthologie holt ein Versäumnis nach, und sie tut es mit schlechtem Gewissen oder geziemendem Respekt, denn der Band ist nobel aufgemacht, Druck und Layout können als vorbildlich gelten: Die Farbe Rot spielt die ihr gebührende Rolle, korrespondiert aber mit dezentem schwarzem… Continue Reading „34. Arbeiterlyrik, nobel präsentiert“
Fräulein Charlotte Brown, Bibliothekarin, schnappt über Von Felix Jung Heute habe ich beschlossen Jedes Gedicht zu lesen, das je einer schrieb In der kurzen Geschichte unserer Zivilisation. Ich weiß, es ist sehr egoistisch, zu lesen. Jedes Gedicht, das je einer schrieb hat seine guten… Continue Reading „32. Verrückte Bibliothekarin (Anthologie)“
Im YinYang Media Verlag erscheinen seit einigen Jahren die Nachdichtungen orientalischer Lyrik von Hans Bethge im Nachdruck (zum Teil gar erstmals aus dem Nachlaß). Die Originalausgaben erschienen zwischen 1907 und 1941 und sind heute antiquarische Raritäten. Die Nachdruck-Reihe wird ergänzt durch eine Biographie des… Continue Reading „30. Weil sie dich nicht verstehn“
Wie eine Mappe mit zehn Druckgraphiken von Markus Retzlaff aus Meißen und zehn im Zinkhochdruck gefertigten Gedichten von Thomas Eichler in den Regalen der Gauckbehörde landete, erzählt die Sächsische Zeitung am 10.2.04.
Was der Süddeutschen Bernhard, ist der NZZ heute Kant (200. Todestag am 12.2.04, 280. Geburtstag am 22.4.04). Unter mehreren Kantiana Aphorismen und Fragmente von Franz Josef Czernin „Für und wider Kant“, wie dies: Die Poesie, diese unbelehrbare Geisterseherin, träumt den Sinn als Gegenstand; als… Continue Reading „24. Immanuel Kant“
In der NZZ vom 2.2.04 schreibt Roman Bucheli über Lutz Seiler und das Peter-Huchel-Haus in Wilhelmshorst und vergleicht dabei das Werk des alten und des neuen Hausherrn: So forschen sie denn beide nach den verlorenen Dingen und Gerüchen, nach den erloschenen Klängen und Gesichtern… Continue Reading „22. bei den toten, im haus“
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