Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
2. GEDICHTKONFERENZ 2011 in der Alten Schmiede Wien am kommenden Mittwoch: „2. GEDICHTKONFERENZ 2011 Zustandsbilder – Empfindungsregister – Zurichtungen von Sprache CHRISTIAN FILIPS (Berlin) liest aus HEISSE FUSIONEN (roughbooks, 2010) • HELMUT NEUNDLINGER (Wien) liest aus TAGDUNKEL (Mitter Verlag) • STEFAN BAYER (Wien) liest… Continue Reading „7. 2. GEDICHTKONFERENZ 2011 in der Alten Schmiede“
Literarische Welt: Manche Gedichte wirken autobiografisch. Nora Gomringer: Vielleicht nur, weil ich gerne das verpönte lyrische Ich verwende. Literarische Welt: Wieso verpönt? Nora Gomringer: Ich halte es nicht für verpönt, aber ich kenne ein Gespräch zwischen den Lyrikerinnen Sarah Kirsch und Marion Poschmann. Während Sarah Kirsch ganz leicht… Continue Reading „5. Ich, Reim und Lyrik“
Was bleibt, nach einem halben Leben in einem Land, das die existenzielle Heimatlosigkeit nie aufheben konnte, ist ein ätzender Sarkasmus. Es klingt wie ein bitterer Schlussakkord, wenn Drawert in einem New York-Zyklus aus dem Jahr 2010 noch einmal seine Biografie resümiert. „Mein Land“, heißt… Continue Reading „4. „ostdeutsch verwundet und westdeutsch / verwaltet““
DER OZEAN GEFALTET, MIT VERLAUB, Es waren zwei, zwei Ozeane, fein Gefaltet, laß die Arme Segel sein, Die oben an die Wolken stoßen, Staub, Nur Flocken, Staub, Kondomverpackungsschnitzel, Gedachte Katzen, Haus als Außenpfosten, Dies Wurzelnwünschen gab es nie im Osten, Maskara, Puder, Lippenstiftgekritzel. Sie… Continue Reading „3. Gedicht“
Um das Rauschpotenzial geht es ihr. Um das Rauschen der Welt und um das Rauschen der Sprache. Für das Leben sei es genauso Bedingung wie für die Literatur, so Judith Zander in ihrer Rostocker Poetik-Vorlesung „Störquellen. Poetik des Rauschens“. Das Mehrdeutige, das Verstörende, die… Continue Reading „1. Rauschwelten“
Die Besonderheit des Issatals liegt in der Zahl seiner Teufel. Sie ist dort größer als sonstwo. (…) Es ist wahrscheinlich, daß die Teufel, da sie die abergläubische Bewunderung des Volkes für die Deutschen kennen – Menschen des Handels, der Erfindung und der Wissenschaft –, sich… Continue Reading „149. Teufel“
Zu den lehrreichsten Schwierigkeiten, die Hilles Schaffen aufwirft, gehört der unklare textgenetische Status der Manuskripte, sogar der Publikationen zu Lebzeiten. Zu den in Zeitschriften veröffentlichten Gedichten gibt es oft handschriftliche Varianten, bei denen sich kaum entscheiden lässt, ob es sich um Vorarbeiten, Revisionen oder… Continue Reading „146. Hilles Werk“
Friedrich Nietzsche „Scherz, List und Rache.“ Vorspiel in deutschen Reimen. (Die fröhliche Wissenschaft) 13. Für Tänzer. Glattes Eis Ein Paradeis Für Den, der gut zu tanzen weiss. Vgl. auch Nietzsches Schreibmaschine: Brief Friedrich Nietzsches an Heinrich Köselitz, Genua, 17. Februar 1882.… Continue Reading „144. Für Tänzer“
Grabsteine, Kruzifixe und Monstranzen hat er geschaffen, und auch Krippen und Kriegerehrenmale: Der Bildhauer Bernd (Bernhard?) Heller [Helle?], genannt Hellerbernd, gehört zu den bekanntesten emsländischen Künstlern – reich geworden ist er mit seinen Werken nicht. Über sein Leben und Wirken sprachen die Heimatforscher Gerd… Continue Reading „141. Hellerbernd“
ICH SEH GESPENSTER, SO WIRD NACHT GEMACHT, Das Geistersehen ist präziser, Eleganz Der schwarzen Schenkungen, Milieu Balance, An Springkraut und an Francis B. gedacht. Nichts wiederfinden, Kompetenzdiät, Das Schubsen vor dem Wechsel, ärmeln, tasten, Gedichte und ihr postmodernes Fasten Aus Lässigkeit und Radikalität, Spagat im Minus, sinnliche Präsenz, Die Macht… Continue Reading „140. Sonett“
gilt seit Ingeborg Bachmanns Gedicht als zumeist literarische Projektion eines utopischen Idealzustands, aber in der Realität grenzte Böhmen bereits unter Ottokar II. Premysl an die Adria und das Böhmen Karls IV. an die Ostsee. / Ö1 (Shakespeare nicht zu vergessen. In dessen „Wintermärchen“ gibt… Continue Reading „139. „Böhmen am Meer““
Hört ihr das, so höhnte eine Stimme auf einem Greifswalder Hof. Ich saß beim zweiten Bier am dritten Tisch und schrieb das Protokoll. Die Stimmen sprachen über die Politlyrikaktion einer Hamburger Wochenzeitung. Da haben sie, sprach die Stimme, lauter Dichter ausgewählt, die gar keine… Continue Reading „138. Sommernachtsgezwitscher“
Tatsächlich zeigte sich Enzensberger in Zürich nicht nur als beispielloser Wortkünstler, sondern beglückte das Publikum auch mit seinen pointierten, von geistiger Beweglichkeit zeugenden Beobachtungen und Einsichten, die er manchmal mit einem bubenhaften Kichern unterstrich. Da es um das Thema Übersetzung ging, skizzierte Enzensberger eingangs… Continue Reading „137. Enzensberger in Zürich“
Der Bayer Paul Thaller (50) alias Verserl-Paule wird über jedes der 32 Spiele ein Gedicht verfassen. Jeweils auf Oberbayerisch und auf Hochdeutsch. / B.Z.
Am 1. Juli 2011 ab 18 Uhr wird das Erscheinen der vierten Ausgabe der INSKRIPTIONEN mit einer Ausstellung von Ulrich Hachulla gefeiert. INSKRIPTIONEN und OSTRAGEHEGE veranstalten gemeinsam ein literarisches Sommerfest, zu dem 100 Exemplare der INSKRIPTIONEN No. 4 zum Signieren ausgebreitet auf den Tischen liegen… Continue Reading „131. INSKRIPTIONEN & OSTRAGEHEGE präsentieren Ulrich Hachulla“
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