Kategorie: Deutschland

35. Lyrikfest Gegenstrophen

11.09.2012, 19:30 Uhr Literaturhaus Hannover / Mitte mit Klaus Merz, Alexander Nitzberg, Monika Rinck und André Rudolph Mit dem Lyrikfest geben wir auch in diesem Herbst der Lyrik eine eigene Bühne und stellen – immer auf der Suche nach der poetischen Grammatik unserer Zeit… Continue Reading „35. Lyrikfest Gegenstrophen“

34. Von Vokabeln fabeln

In einer kleinen Betrachtung des Grimmschen Märchens von Hase und Igel, einem etymologisch virtuosen «Hasenstück», hat Barbara Köhler ihre Lieblingsbeschäftigung verraten. Sie möchte, erläutert sie zu Beginn des «Hasenstücks», nur von zwei oder drei Wörtern erzählen, sie möchte nur von «Vokabeln fabeln». Tatsächlich ist… Continue Reading „34. Von Vokabeln fabeln“

33. Der Wolkenhändler – Klavki

„Der Wolkenhändler“ ist Titel sowie (eine) Hauptfigur eines Prosatextes des Kieler Dichters Klavki und wurde unter anderem auf Poetry Slams vorgetragen, wo er den ersten Preis gewann. (…) Neben der Thematisierung des Wolkenhändlers als Figur, beinhaltet der gesamte Prosatext vor allem Kritik am Literaturbetrieb, indem er… Continue Reading „33. Der Wolkenhändler – Klavki“

32. Korrespondenzen

Hinter der Idee zum Verlagsnamen stecke nicht nur ein literarischer Bezug (das Sonett „Correspondances“ von Charles Baudelaire), sondern auch eine ganz praktische Begegnung. Ich solle mal an die Pariser Metro denken, da stehe überall „correspondance“ für die Verbindungen/Umsteigemöglichkeiten in den einzelnen Metro-Stationen, die die… Continue Reading „32. Korrespondenzen“

30. Der George-Ton

Als ich Stefan George entdeckte, verstreute Gedichte, dann ein Reclamband und Antiquarisches, warnten mich alle: Den findest du gut? Sogar eine Studentin aus Kairo, die bei einem DDR-Germanisten Deutsch gelernt hatte und die es nach Greifswald verschlug,  sagte es mir. Ja, ich fand ihn… Continue Reading „30. Der George-Ton“

29. Friede z’ Ischdai

Friede z’ Ischdai Wenn isch Friede wieder z‘ Ischdai? Do druf blangt scho groß un chlei. Wu wieder die alde Zite sin un überall d’r Humor schteckt drin im Musikverein un Fußballclub im Chilchechor un Fiirwehrtrupp in G’sangverein un Buureschaft in Fraueverein un G’nosseschaft… Continue Reading „29. Friede z’ Ischdai“

18. Ludovisischer Traum

In der Rubrik „Das neue Gedicht“ veröffentlicht Die Welt das Gedicht „Ludovisischer Traum“ von Durs Grünbein (aus dem Band „Koloß im Nebel“, der Mitte August bei Suhrkamp erscheint).

16. Uwe Grüning

Mit Lyrik und Poesie die Hintergründe des Lebens entdecken – diesem Anspruch stellt sich der Autor Uwe Grüning am Sonntag, den 19. August 2012, 17 Uhr, im Kloster Mildenfurth.* … Wie schon in den vergangenen Jahren dürfen sich die Besucher der Lesung im Kloster… Continue Reading „16. Uwe Grüning“

15. Genialität des Abendlandes

Vor 60 Jahren wurde im Düsseldorfer Eugen Diederichs Verlag unter dem Titel Ich schreibe mein Herz in den Staub der Straße ein kleiner Lyrikband veröffentlicht, der mit seinen 48 Seiten zu einem der erfolgreichsten deutschen Gedichtbücher der frühen Nachkriegszeit werden sollte. Bis 1955 erreichte er acht… Continue Reading „15. Genialität des Abendlandes“

14. Neufundland

Köhler komponiert rhythmisch, verschiebt kleinste Bedeutungsträger. In „Neufundland“ kommen Meret Oppenheim, Gertrude Stein und Elizabeth Bishop zu Wort, deren Gedichte sie übersetzt hat. In einem Porträt der mittelalterlichen Mystikerin Mechthild von Magdeburg ist vom „tanz der stimme jenseits von feststellungen“ die Rede. „Sprache in… Continue Reading „14. Neufundland“

13. Atmosphäre

„Die Heiterkeit der Luftschiffer“ („Hundstage“) und das Wahrnehmen einer „Feuer fangenden Zeit“ liegen gar nicht so weit auseinander. Zwischen ihnen entfacht das Gedicht seine knisternde Atmosphäre. Wer anspielungsreiche Verse mag und den Diskurs mit Dichtern wie John Keats, Emily Dickinson oder Johannes Bobrowski, der… Continue Reading „13. Atmosphäre“

12. Korrespondenzen

Im klangvollen Dialog miteinander können beide sich für Augenblicke in alles verwandeln, was ihnen begegnet – ein absurdes Rollenspiel. „Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren / Sind Schlüssel aller Kreaturen“ – das Novalis-Zitat des Gedichts „Wer spricht“ könnte über dem ganzen Zyklus stehen. Nur… Continue Reading „12. Korrespondenzen“

10. Zum Tod von Hanns Grössel

Zwei Schriftsteller leuchten an seinem weitverzweigten Dichterhimmel als Fixsterne, und ihre Poesie wäre dem deutschen Leser nicht so hell aufgegangen, wenn nicht Hanns Grössel ihnen Glanz gesichert hätte: Inger Christensen und Tomas Tranströmer. Wie übersetzt man Lyrik? „Möglichst so, wie es da steht“, antwortete… Continue Reading „10. Zum Tod von Hanns Grössel“

9. Zeitzeuge

Dieses Gedichtbuch ist leicht lesbar und hat es dennoch in sich. Hier spricht eine überlebende Stimme des zwanzigsten Jahrhunderts. Geschichtliche Räume werden mit knappen Worten umrissen und spürbar gemacht. Die Texte des politischen Publizisten Gerhard Schoenberner enthalten keinen doppelten Boden, weder sprachlich noch inhaltlich;… Continue Reading „9. Zeitzeuge“

8. lyrix-Wettbewerb für Schüler

Der lyrix-Wettbewerb für Schüler geht in die nächste Runde. Einsendeschluss ist der 31. August 2012. Der DLF erklärt die Aufgabe u.a. mit einem Gedicht von Marcus Roloff: Auf den zweiten Blick ist alles anders. Ob in der Werbung oder im richtigen Leben: Oft wird einem… Continue Reading „8. lyrix-Wettbewerb für Schüler“