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Meine Mutter,
mein Vater,
meine Großmutter:
Über-Lebende.
Trauernde.
Traurige.
Lebenstraurige.
Aus Sümpfen schwankt Gestrüpp und Baum.
Die Birken-Nerven ästeln weh.
Ganz kleiner Beitrag zum 300. Geburtstag des großen Philosophen. Dieses kleine Gedicht des großen Geistes gehörte mal zum Hausschatz deutscher Anthologisten. Es ist aus den Anthologien weitgehend verschwunden. Immanuel Kant (* 22. April 1724 in Königsberg (Preußen); † 12. Februar 1804 ebenda) Glaube und TatWas auf das Leben folgt, deckt tiefe… Continue Reading „300. Geburtstag“
blind soll er wieder werden, der auf einem auge blind war.
dass du blind wärest, für seine eigenen angelegenheiten blind.
wenn schon, dann nur blind.
ich sehe aus wie Thomas Bernhard
aber ich bin nicht Thomas Bernhard
ich sehe lediglich so aus wie er
Weh ist ein Wort, das ich aus den Opern von Wagner
gelent habe. Man sagt es, wenn man gleichzeitig singen
und kreischen muss
Es beginnt der Tag.
Er ließ sich nicht umgehen.
Die Pflanzen stranden
im Licht; reagieren
#AnjaUtler #otd #Huchelpreis
dem eigenen denken zu lauschen
als sei es ein fließband ohne produkte
in einer geisterfabrik ohne namen inmitten
der unendlichen landschaft ohne horizont
#TomdeToys
Die hohe Thüren auch verschwinden
Die Berg man fort nit mehr kan finden
Im Wasser ligen sie versenckt
Durch vngewitter gantz ertrenckt
WENN ICH MAL TOT BIN, LASST MICH BITTE RAUS,
Aus den Gesprächen über Poesie,
So gut wie Ulrich Zieger war ich nie,
Mein Überleben reichte für Applaus.
#ThomasKunst
Sieh, ich kehre wieder heim,
heim zu Opas Flugzeugleim
und zu Mutters Klieben.
Wenn sie nicht gestorben wär
wäre ich geblieben.
#OskarManigk
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