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keine Probleme? kein Problem – Sprache macht mit uns, was sie will Hansjürgen Bulkowski
Seit über zehn Jahren beschäftigt sich Susann Körner, geboren 1972, mit Fundstücken unseres Konsumalltags, mit Warenbezeichnungen auf Kassenbons: Ein sprachliches Paralleluniversum, in dem Produktnamen durch elektronisch bedingte Abkürzungen zu hermetischen Bedeutungsträgern mutieren. Was ist eine „Bismarck Emotion“, was eine „Montage Noir“ und wie sieht… Continue Reading „27. Gedichte in Restsprache“
Jan Kuhlbrodt auf Postkultur: 1. Es gibt keine unverständlichen Gedichte (kein einziges). 2. Verstehen findet am und im Rezipienten statt. Das Gedicht liegt vor wie es ist; da ist nichts zu machen. 2.1. Der Leser erschließt sich das Gedicht, und nur so wird er… Continue Reading „26. Zum Verständnis von Gedichten“
„Exportgeschäft Wir exportieren! Wir exportieren! Wir machen Export in Offizieren! Wir machen Export! Wir machen Export! Das Kriegsspiel ist ein gesunder Sport! Wir lehren Mord! Wir speien Mord! Wir haben in Mördern großen Export! Was tun wir denn Böses? Wir vertreten doch nur die… Continue Reading „23. Exportgeschäft“
Im Zuge der heftigen Debatten um Oskar Pastiors IM-Akte stand von Anfang an die Frage im Raum, ob auch sein literarisches Werk neu bewertet werden müsse. Als Stefan Sienerth vor zweieinhalb Jahren mit seiner Entdeckung an die Öffentlichkeit trat, dass Oskar Pastior von Juni… Continue Reading „19. Dilemma“
WALDKIRCH. Dass sich so viele Menschen einen Abend lang Gedichte anhören mögen, überraschte selbst die Veranstalter. Der Förderverein Mehrgenerationenhaus Rotes Haus hatte zum Vortrag der Gedichte von Lothar Beckmann eingeladen und der stimmungsvoll hergerichtete Saal des Roten Hauses füllte sich bis auf den letzten Platz.… Continue Reading „18. Nachfrage“
Diese enorme Gedankenschnelligkeit und Reflexionseleganz findet man selten in unserer zeitgenössischen Lyrik. Monika Rinck, die vielseitig begabte Dichterin und Essayistin, führt seit 1997 ein Wörter- und Traum-Tagebuch mit mittlerweile 3353 Eintragungen, das alltägliche Vokabel-Funde, theoriebruchstücke und Sprachassoziationen auswertet – ein riesiger Fundus, aus dem… Continue Reading „15. Gedankenschnelligkeit und Reflexionseleganz“
Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt von „ungemein originellen, hochmusikalischen“ Gedichten. Die „Honigprotokolle“ seien „insgesamt ein Meisterstück der Ästhetik des Diversen“, lobt der „Tagesspiegel“. Und die „Frankfurter Allgemeine“ nennt Rinck eine „Dichterin von oraler Poesie im besten Sinn“. Manche ihrer Assoziationen kämen aus dem Dunkel, vieles andere sei… Continue Reading „14. Größer, offener“
Die in Berlin lebende Lyrikerin Monika Rinck bekam heute den diesjährigen Peter-Huchel-Preis. Ausgezeichnet wird ihr Band „Honigprotokolle“ als herausragende Neuerscheinung des Jahres 2012. Verliehen wird der Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik vom Land Baden-Württemberg und dem Südwestrundfunk. / swr Das Huchel-Preis-Archiv ist jetzt online. Lesungen, Laudationes… Continue Reading „13. Huchelpreis verliehen“
Der Darmstädter Leonce- und Lena Preis wird alle zwei Jahre vergeben: er gilt als renommiertester Preis für junge Lyriker. 469 Bewerbungen gab es diesmal, wesentlich weniger als in den Jahren zuvor, nicht, weil weniger Gedichte geschrieben werden, sondern weil neuerdings* eine Schutzgebühr von 20… Continue Reading „7. Früh und spät“
Über Enzensbergers ersten Lyrikband „Die Verteidigung der Wölfe“ schrieb Alfred Andersch eine Rezension mit dem Titel: „1 (in Worten: ein) zorniger junger Mann“. Das war damals, 1957, eine Nachricht wert, der Seltenheit wegen. Vielleicht wäre es heute wieder eine. Enzensberger ist schon lange nicht… Continue Reading „5. Alterswerk“
Welche Chance haben diese Printprodukte im Internetzeitalter? Können Sie noch Debatten initiieren? Ein Gespräch mit den Machern der Literaturzeitschriften „Sinn und Form“ (Berlin), BELLA triste“ (Hildesheim) und „Edit“ (Leipzig). MDR (Audio zum Download)
Noch ein Osterei: Anverwandlung von textlichem Fremdmaterial. Psyche – Überschreiben des Roman-Buches von Adolf Schmitthenner, Bielefeld 1891, überschriebener Text: Angelika Janz, Essen 1979-1981.
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