Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Für Bilder und Zeiten (FAZ 24.7.) porträtiert Jan Wagner auf einer ganzen Seite den amerikanischen Lyriker Wallace Stevens (1879 bis 1955) unter der Überschrift: „Der junge Dichter als Gott, der alte als Landstreicher“. Stevens nutzt das ganze Arsenal von Rhythmen und Reimen (darunter so übermütige wie… Continue Reading „125. Musikalisch“
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE Rhyming has a way of brightening a poem, and a depressing subject can become quite a bit lighter with well-chosen rhymes. Here’s a sonnet by Mary Meriam, who lives in Missouri. Are there readers among you who have… Continue Reading „110. American Life in Poetry: Column 279“
A slate of events that celebrate Allen Ginsberg’s „Howl“ include readings by poet Anne Waldman and a concert with Kyp Malone of TV on the Radio. / Washington Post Beat Memories: The Photographs of Allen Ginsberg May 2–September 16, 2010
Inspiriert von der Lyrik des amerikanischen Poeten Walt Whitman, der Entgrenzung seines lyrischen Ichs in Song of Myself (Leaves of Grass), widmet sich Tenorio der Kausalität von Situationen und ihrer körperlichen Erfahrbarkeit und Umsetzung. In der Reibung mit den lyrischen Repliken konfrontiert sie ihre Bewegungen… Continue Reading „103. Whitman, Cage, Tenorio“
Weil die Lyrikerin und Kritikerin Anne Carson und der Tänzer-Choreograf Rashaun Mitchell jeder für sich Ausnahmekünstler sind, wäre ihre gelegentliche Zusammenarbeit, die im Jahr 2004 begann, auch dann bemerkenswert, wenn sie weniger reich wäre. Doch “Bracko” und “Nox”, die beiden Hauptwerke ihrer Zusammenarbeit, sind… Continue Reading „93. Sappho getanzt“
Nach dem Tod Walt Whitmans (1892) wollte die US-amerikanische Lyrik lange Zeit nicht mehr bekennen. »Ich feiere mich selbst, ich singe mich selbst« – das sollte für mehrere Jahrzehnte nicht mehr möglich sein. Aber es ist auffällig, wie von Whitman völlig unterschieden der Begriff »Bekenntnis«… Continue Reading „79. »Niemand hört der Dichtung zu«“
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE Peter Everwine is a California poet whose work I have admired for almost as long as I have been writing. Here he beautifully captures a quiet moment of reflection. Rain Toward evening, as the light failed and the… Continue Reading „78. American Life in Poetry: Column 278“
„San Diegos explosivste Poetin“ schreibt die Voice of San Diego über die Dichterin Rae Armantrout. Für ihren Band „Versed“, der gerade als Taschenbuch erschienen ist, erhielt sie dieses Jahr den Pulitzerpreis für Lyrik. Im Interview mit Randy Dotinga sagt sie der Zeitung über ihre… Continue Reading „75. Explosive Poetin“
Er veröffentlichte nicht viel – nur fünf Bände und eine Handvoll Pamphlete in 40 Jahren –, aber Pete Morgans Gedichte wurden von Carol Ann Duffy,Ted Hughes, George Mackay Brown und anderen geschätzt für Raffinesse, Humor und Schärfe. Morgan starb im Alter von 71 Jahren. /… Continue Reading „74. Gestorben“
Der »Anthologist« ist ein literarischer Zwitter, Essay und Roman vermischen sich. Die lyrischen Reflexionen des Erzählers kreisen vor allem um den Reim, den er nicht müde wird zu verteidigen, obwohl er selbst reimlose Gedichte schreibt. Für Freunde der angloamerikanischen Lyrik mag der »Anthologist« eine… Continue Reading „65. Fundgrube“
Die junge Welt beschreibt einen Film mit Gedicht. Darin sitzen zwei junge Leute auf einer Wiese: Sie, die Wiese, sieht zunächst ganz so aus, als wäre sie dazu geschaffen, es auf ihr zu treiben. Das liegt einfach nahe. Oder sich statt dessen (endlose Sublimierung)… Continue Reading „60. Feuer und Eis“
Tuli (Naphthali) Kupferberg, Gründungsmitglied der Undergroundband The Fugs, starb am Montag in New York im Alter von 86 Jahren. Er war Lyriker, politischer Cartoonist und lebenslang Friedensaktivist. Zwei seiner Bücher wurden zu Klassikern der Gegenkultur: ‚1001 Ways to Beat the Draft‘ und ‚1001 Ways… Continue Reading „59. Tuli Kupferberg gestorben“
Denn das in der Regel seines Umlauts beraubte Wort „über“ hat sich als immer beliebtere Modebezeichnung für „super“, „ultra“ oder „hyper“ in die Alltagssprache eingeschlichen. Als Ersatz leistet „uber“ den längst eingebürgerten Lehnwörtern wie Angst, Blitz, Doppelganger (sic), Kindergarten, Leitmotiv, Realpolitik, Schadenfreude, Urtext, Weltschmerz… Continue Reading „54. Ubergeeks“
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE Here’s hoping that very few of our readers have to go through cardiac rehab, which Thomas Reiter of New Jersey captures in this poem, but if they do, here’s hoping that they come through it feeling wildly alive… Continue Reading „52. American Life in Poetry: Column 277“
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE I live in Nebraska, where we have a town named Homer. Such a humble, homely name and, as it happens, the poet Donal Heffernan is from Homer, and here’s his hymn to the town and its history. Long… Continue Reading „35. American Life in Poetry: Column 276“
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