Kategorie: Deutsch

Sanduhr-Buch

So sind seine Gedichte, ungeachtet der Beteuerung «Keine Labyrinthe, keine Sackgassen», nicht selten Manifestationen fatalistischer Weltsicht und -deutung, was ihrem Reiz, und so der Wirkung auf den Leser, bei weitem mehr zu- als abträglich ist. In den «Neuen Eklogen» finden sich die als Refrain… Continue Reading „Sanduhr-Buch“

Gerhard Wolf 75

Der rastlose Veröffentlicher von Gedichten aus einem verschwundenen Land hat jetzt beschlossen, fortan seine Kräfte und Finanzen besser einzuteilen und nur noch auf ausgewählte Künstlerbücher zu verwenden. Insbesondere plant er eine Monografie zum noch weithin unerschlossenen Werk von Carlfriedrich Claus. Über dessen „Konkrete Poesie“… Continue Reading „Gerhard Wolf 75“

Dichter & Stimmen

Sich eine Nacht der russischen Dichter anzugucken, ist das Gegenteil von „Krieg und Frieden“ lesen. schrieb Detlev Kuhlbrodt in der taz vom 27.10.03 etwas kryptisch. Einen „Abend der russischen Dichter“gabs gestern im Greifswalder Koeppenhaus, wo der in Deutschland lebende, 100 % akzentfrei Deutsch sprechende… Continue Reading „Dichter & Stimmen“

Wiener Haiku*)

Mit einer wienerischen Variante der japanischen Gedichtform Haiku hat der Niederösterreicher Gerhard Habarta aus Seebenstein den 1. Deutschen Internet-Haiku-Wettbewerb gewonnen. Eine Jury wählte aus 839 Einsendungen 77 Haiku von 64 Autorinnen und Autoren zur Veröffentlichung in einer Wettbewerbsanthologie aus. Der Band erscheint zur Frankfurter… Continue Reading „Wiener Haiku*)“

Nossackpreis an Endler

Der Lyriker Adolf Endler hat den mit 10.000 Euro dotierten Hans-Erich-Nossack-Preis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI) erhalten. Zwei Förderpreise der jährlich verliehenen Auszeichnung gingen in Höhe von je 7.500 Euro an die Autoren Kathrin Röggla und Valeri Scherstjanoi, Mitglied des Bielefelder Colloquiums Neue… Continue Reading „Nossackpreis an Endler“

Förderungspreis an Raoul Schrott

Raoul Schrott erhielt Montag im [Wiener!] Bundeskanzleramt aus den Händen von Kunststaatssekretär Franz Morak den mit 7.300 Euro dotierten Förderungspreis für Literatur 2002. „Schrott beweist, dass große literarische Entwürfe kein Minderheitsprogramm sein müssen“, würdigte Morak den Romancier, Lyriker, Essayist, Herausgeber, Übersetzer und Poetologen Schrott… Continue Reading „Förderungspreis an Raoul Schrott“

Sächsischer Eros geballt

„Meine Nackademie“ heißt der Band, den die lyrischen unter den sächsischen Akademikern füllten. Und schon aus dem Titel ist zweierlei zu hören: eine typisch sächsische Portion Selbstironie – und das Thema des Bandes, das mit dem Untertitel „Liebesgedichte aus Sachsen“ nur angedeutet ist. Es… Continue Reading „Sächsischer Eros geballt“

Bester deutschsprachiger „Straßen-Poet“

Darmstadt/Frankfurt – Der Berliner Sebastian Krämer ist gestern in Darmstadt zum besten deutschsprachigen „Straßen-Poeten“ gekürt worden. Der 27 Jahre alte Entertainer verwies in der Endrunde des „7. German International Poetry Slam“ den 33 Jahre alten Bonner Michael Schönen auf den zweiten Platz. Krämer wiederholte… Continue Reading „Bester deutschsprachiger „Straßen-Poet““

Bully (Berlin. Blücherstraße)

Achim Wagner: Bully (Berlin. Blücherstraße) Rolf Schneiders Berliner Anthologie, Berl. Morgenpost 5. Oktober 2003

Enzyklopädische Ignoranz

Das heutige Russlandbild im Westen zeichnet sich durch eine fast enzyklopädische Ignoranz aus. Eine kürzlich durchgeführte Untersuchung in Deutschland führte zu folgenden Zahlen (für die übrigen europäischen Länder präsentieren sich die Verhältnisse wohl ähnlich): 43 Prozent der Befragten kannten keinen einzigen russischen Schriftsteller, 67… Continue Reading „Enzyklopädische Ignoranz“

Vom Klang der Lyrik

Neu im Berliner Zimmer: Vom Klang der Lyrik. Versuch einer Annäherung an das Sonett. Ein Essay von Rüdiger Heins. / 1.10.03

Popp / Wagner

Neu in Edit: Gedichte von Steffen Popp / Jan Wagner über die Kölner Reihe parasitenpresse. / 1.10.03

Nachdichten – francophon oder germanophon

Während die eine (frankophone) Fraktion mit fast demütiger Zurücknahme der eigenen Kreativität den Aspekt der Werktreue bzw. der übersetzerischen Genauigkeit betonte und entschieden für zweisprachige Ausgaben plädierte, gerierte sich die andere (germanophone) Fraktion als eigensinniges Enfant terrible: Er könne sich durchaus vorstellen, Übersetzungen zu… Continue Reading „Nachdichten – francophon oder germanophon“

Christine Lavant Lyrik-Preis

Die Innsbruckerin Barbara Hundegger (40) hat den mit 7.000 Euro dotierten Christine Lavant Lyrik-Preis der Stadt Wolfsberg erhalten, der am Freitag Abend in Wolfsberg/Kärnten zum fünften Mal vergeben wurde. Der Christine Lavant Förder-Preis in der Höhe von 3.000 Euro wurde dem in München lebenden… Continue Reading „Christine Lavant Lyrik-Preis“

Berliner Anthologie

In Rolf Schneiders Berliner Anthologie: Gertrud Kolmar, Wappen von Berlin (Morgenpost 28.9.03)