Kategorie: Deutsch

174. Nicht im Elfenbeinturm

Sie leben und arbeiten in der Hauptstadt und schreiben vor allem Gedichte: Jan Wagner, Björn Kuhligk, Florian Voß und einige andere. Zu sehr sind sie als Lyriker Individualisten, als dass sich von einer neuen Berliner Dichterschule sprechen ließe. Und doch verbindet sie manches –… Continue Reading „174. Nicht im Elfenbeinturm“

173. Für die Schublade

Ariane Grundies war im vergangenen Sommer zwei Wochen als Stadtschreiber des Goethe-Instituts in Helsinki. Ende September veröffentlichte das Goethe-Institut ein Gespräch mit ihr. Ist schon eine Weile her, erst jetzt hat mich jemand darauf aufmerksam gemacht, aber interessant ist es vielleicht auch jetzt noch.… Continue Reading „173. Für die Schublade“

172. „Das schaff ich nicht“

Nach 37 jahren verbreitung meiner gedichte muss ich nun dafuer ins gefaengnis: fuer beschreiben des gehsteigs mit abwaschbarer farbe vorm wiener museumsquartier wurde ich vom museumsquartier wegen schwerer sachbeschaedigung angezeigt: Ich bekam 2 monate bedingt. Da ich wegen gleicher taten heuer noch oft vor… Continue Reading „172. „Das schaff ich nicht““

171. Oskar Pastior Preis für Oswald Egger

Der Dichter Oswald Egger erhält den mit 40.000 Euro dotierten Oskar Pastior Preis. Für ihre Entscheidung gab die Oskar Pastior Stiftung, die den Preis in diesem Jahr zum ersten Mal vergibt, folgende Begründung: „Die Oskar Pastior Stiftung verleiht den Oskar Pastior Preis 2010 Oswald… Continue Reading „171. Oskar Pastior Preis für Oswald Egger“

170. Printemps des Poètes, Berlin 10 – 08. bis 21. März 2010 in Wedding

Vom 08. bis 21. März 2010 laden die OrganisatorInnen und MitstreiterInnen von Printemps des Poètes, Berlin 10 zu einer poetischen Entdeckungsreise mit interdisziplinären und interaktiven Performances, Ausstellungen, Filmen und Workshops ein. Die Motivation dabei ist, Dichter und Gedichte neu zu entdecken, die persönliche Beziehung… Continue Reading „170. Printemps des Poètes, Berlin 10 – 08. bis 21. März 2010 in Wedding“

169. Das „ekstatisch-empirisch-esoterische mOMent“ der Direkten Dichtung oder: Das Scheinparadoxon der Jülicher Transrealistik (EEE-Teil 1)

„Seine Tendenz zur Normalität entsprach einer Persönlichkeit, die durch die Konfrontation mit dem Unbewußten nicht entwickelt, sondern nur gesprengt worden wäre. (…) Man kann wohl sagen, daß das heutige Kulturbewußtsein, insofern es sich philosophisch reflektiert, die Idee des Unbewußten und deren Konsequenzen noch nicht… Continue Reading „169. Das „ekstatisch-empirisch-esoterische mOMent“ der Direkten Dichtung oder: Das Scheinparadoxon der Jülicher Transrealistik (EEE-Teil 1)“

168. Für unerschrockene Leser

Ror Wolf versucht beharrlich, die eingespielten ästhetischen Konventionen zu durchbrechen. Seine Romane haben keinen nennenswerten Plot, seine Erzählungen brechen immer wieder nach einer vielversprechenden Exposition ab, seine »Enzyklopädie für unerschrockene Leser« verspricht zwar mit großen Worten Ratschlag und Unterweisung, aber sein Alter ego Raoul… Continue Reading „168. Für unerschrockene Leser“

166. Altmanns poetische Welt

Altmanns poetische Welt beschränkt sich im Wesentlichen auf die drei Grundelemente Luft, Wasser und Erde – das Feuer kommt nur zweimal vor. Seine Betrachtungen gelten vornehmlich einer Küstenlandschaft, speziell in den Abschnitten „Gemälde mit Fischreiher“ und „Das Jahr an der Küste“. Viele Reflexionen drehen… Continue Reading „166. Altmanns poetische Welt“

164. mückenschwein

Der Stralsunder Verlag „mückenschwein“ präsentiert sich derzeit in der Galerie des Greifswalder Koeppenhauses. Zu sehen sind Bücher und grafische Arbeiten, wie Skizzenbücher, Buchkunstwerke oder Kunstpostkarten. Am Abend der Ausstellungseröffnung war Gunter Lampe zu Gast. Als Dichter und Mitbegründer des Verlages las er aus seinen… Continue Reading „164. mückenschwein“

163. Celan visualisiert

Mit der Bachmann hat es wohl auch schöne Zeiten gegeben, wiewohl die Beziehung von einem gegenseitigen Nachlaufen und Abstoßen gekennzeichnet war: Wollte der eine den Kontakt wieder, wies ihn der andere zurück und umgekehrt, weiß Jörg Schmutter, der Münchner Kinderarzt, Psychoanalytiker und Maler, Jahrgang… Continue Reading „163. Celan visualisiert“

162. Dichtergekritzel

Wenn Paul Celan zu seinem Gedicht „Von Dunkel zu Dunkel“ Frauengesichter mit einer wie eine Prothese klaffenden Augenpartie skizziert oder Hermann Hesse zu seinem vitalistisch-präpotenten Versen „O wilde Nächte“ eine grinsende Fratze schneidet, hat dies eindeutig den Charakter von Hilfszeichnungen. Der Wechsel des Mediums… Continue Reading „162. Dichtergekritzel“

161. Soll die Agnes-Miegel-Straße umbenannt werden?

ST. ARNOLD. Darf eine Straße heute noch nach der Dichterin Agnes Miegel benannt sein? Die Diskussion läuft, denn Miegel schrieb nicht nur Lobeshymnen auf ihre Heimat Ostpreußen – sondern auch auf Adolf Hitler. / Klaus Spellmeyer, Münstersche Zeitung 24.2.

159. das gellen der tinte

Thomas Kling hat die deutsche Lyrik auf ihrem Weg ins 21. Jahrhundert wie kaum ein anderer Dichter geprägt. Er erschloss Themenbereiche und Schreibweisen, die seither zum festen Bestand poetischer Ausdrucksformen zählen. Fünf Jahre nach dem Tod des Lyrikers wird seinem Werk nun eine erste… Continue Reading „159. das gellen der tinte“

158. Hausgott

„Mein heimlicher Hausgott, der grimmige Baudelaire“, sagt Durs Grünbein in einer Laudatio auf die Fotografin Barbara Klemm (und zitiert einen weiteren Foto-Hasser, den britischen Dichter W.H. Auden („I am not a camera“). / FAZ 20.2.

157. Hermann-Hesse-Preis an Literaturmagazin poet

Der mit 15.000 Euro dotierte Calwer Hermann-Hesse-Preis für Literaturzeitschriften  geht in diesem Jahr an das in Leipzig erscheinende Literaturmagazin poet. Die halbjährlich erscheinende Zeitschrift ist die Printausgabe des 2005 gestarteten Literatur-Internetportals poetenladen. poet und poetenladen seien „eigenständige Foren, die das jeweilige Medium in herausragender… Continue Reading „157. Hermann-Hesse-Preis an Literaturmagazin poet“