Kategorie: Deutsch
Veröffentlicht am 28. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Ein dunkler Mensch in seinem guten Drange
Ist sich des rechten Weges wohl bewusst.
Veröffentlicht am 27. Juli 2024
von lyrikzeitung
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ich habe die wimper mit grün gefärbt
auch habe ich in den schmelztiegel rot getan
ich will einen pinsel nehmen
und mit diesem die monde auf meinen brüsten malen
Veröffentlicht am 25. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Ach fiele doch ein Schnee, ein Schneien,
ein feines Schlichten über uns herein
Veröffentlicht am 24. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Die Nacht
am Abend,
Mond-hell
wie am Tag.
Veröffentlicht am 23. Juli 2024
von lyrikzeitung
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und aus allen fernen Weiten
(da ich an mir müd geworden)
bringst du Tage, bringst du Jahre –
Lieb ich dieses Wunderbare?
oder deine lichten Haare?
Veröffentlicht am 19. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Kloppo, der echte, wusste reiner.
Messias daher als Lehms Thema. Dann guckt keiner
so genau nach unterm Gewandhaus.
Veröffentlicht am 17. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Mittage wehn, Handwerker kaufen Schnaps,
Systeme blühn und reifen zum Kollaps
Veröffentlicht am 16. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Die Stadt Wien wirst du nicht mehr
abbrennen sehen, Benny, und nicht
den Planeten Venus.
Wie hieß das letzte Mädchen?
War die Maschine gut geölt,
was war im letzten Glas?
Veröffentlicht am 14. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Trau der Mannschaft deines Seglers zu,
daß sie tüchtig aus der Trunkenheit
aufstehn könnte, jeder einzeln aufstehn,
jeder noch bis übers Kinn besoffen,
aber hingehn und das Seine tun!
Veröffentlicht am 12. Juli 2024
von lyrikzeitung
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»Jawohl« — so sprach er — »das ist richtig —
Der Koitus ist äußerst wichtig. —«
Gestatten Sie — Herr Zappelmann
Das kühle Wort — wenn man ihn kann !
Veröffentlicht am 11. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Wozu also die Mühe, und sich erlesen, was im Zweifelsfall von Wasserwerfern, Gummigeschossen, Tränengas etc. berichtigt wird.
Veröffentlicht am 10. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Denk ich zurück an meine frühsten Wochen:
Ich sog an hochgeblähten Ammenbrüsten,
von guten Tanten liebevoll berochen,
die zahnlos schnalzend den Popo mir küßten.
Veröffentlicht am 8. Juli 2024
von lyrikzeitung
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und Lear trat auf, der Narrvater
auf der Heide, sturmumsaust –
so war dieses dunkle Theater
von Tränen und Toten behaust.
Veröffentlicht am 7. Juli 2024
von lyrikzeitung
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Ich halte mitten in der Zeile an
und lasse Blaulicht
an meiner Poesie vorbei
Veröffentlicht am 6. Juli 2024
von lyrikzeitung
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DER GEIST sich selbst
im Spiegel fand
und zweifelt nun
am Gegenstand.
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