Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Der Dichter Christian Lehnert erhält in diesem Jahr den mit 20.000 Euro dotierten Hölty-Preis. Mit dem höchstdotierten Lyrikpreis im deutschsprachigen Raum solle das Gesamtwerk Lehnerts gewürdigt werden, teilten Stadt und Sparkasse Hannover am Dienstag mit. Die Gedichte des 42-Jährigen strahlten „selten gewordene Würde und… Continue Reading „64. Höltypreis für Lehnert“
Gleichzeitig mit dem Georg-Trakl Preis 2012 vergibt das Land Salzburg den Georg-Trakl-Förderungspreis für unveröffentlichte Lyrik in der Höhe von 3.000 Euro. Einzureichen sind 15 unveröffentlichte Lyriktexte bis zum 25. April 2012. Daran erinnerte Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner am 17.04. Die Texte werden einer… Continue Reading „62. Georg Trakl Förderungspreis 2012 für Lyrik ausgeschrieben“
Iran lobt Grass für Israel-kritisches Gedicht. Will der Iran damit bestätigen, dass „das iranische Volk von einem Maulhelden unterjocht und zum organisierten Jubel gelenkt wird“? Natürlich nicht. Diese Stelle des Gedichts von Günther Grass kommt auf den staatlichen Webseiten nicht vor; zumindest nicht so, wie Grass… Continue Reading „61. Umschreibung“
Berlin vergibt jährlich ca. dreizehn Arbeitsstipendien in Höhe von 12.000 Euro, davon gingen dieses Jahr sechs Stück an Lyrikerinnen und Lyriker (siehe hier). Bayern vergibt zweijährlich (erstmals 2010, dieses Jahr zum zweiten mal) „bis zu sechs“ Arbeitsstipendien in Höhe von 6.000 Euro, davon ging… Continue Reading „59. Berechnung“
Dies ist der 2. Termin der Lyrik Reihe in den Räumlichkeiten des FLATZ Museums in Dornbirn mit dabei: Norbert Mayer (Schwarzach), Alfred Vogel (Bezau), Kai Pohl (Berlin) und Clemens Schittko (Berlin). Norbert Mayer und Alfred Vogel bestreiten ein literarisch- musikalisches Heimspiel, das in der… Continue Reading „56. Dornbirn: Lyrik bei Flatz. Wälder- Phonie trifft auf Berlin- Poesie“
Wochengedicht #2: Hans Magnus Enzensberger Wochengedicht #1: Klaus Merz 8.04.2012 / Tages Woche
Wozu gibt es Gedichte, diese „aparten Ausnahmen“ von der allgemeinen Sprachverwendung, und was verbindet selbst noch ein Gedicht der Gegenwart mit den Ursprüngen dessen, was seit dem 18. Jahrhundert Lyrik heißt? Es ist eine relativ schlichte Frage, die Heinz Schlaffer, emeritierter Literaturprofessor und für… Continue Reading „53. Geistersprache“
Das war zu befürchten. Der Nobelpreisträger organisiert eine der größten Lyrikdiskussionen und tausend Hobbydichter zücken die Bleistifte. Darunter der Politiker und Grassfreund Egon Bahr: Freund Israels bleibe ich, auch wenn seine Regierung Fehler macht. Freund von Grass bleibe ich trotz der Fehler in seinem… Continue Reading „52. Das kann er auch“
Sie machen Literatur zum Ausdrucksmittel der Kultur ihres Landes: Der Sorbe Kito Lorenc und der Serbe Miodrag Pavlović werden in diesem Jahr mit dem Petrarca-Preis geehrt. Mit der Auszeichnung soll die Arbeit europäischer Schriftsteller gewürdigt werden, die trotz ihrer Bedeutung für ihre heimatliche Literatur in Deutschland… Continue Reading „51. Kito Lorenc und Miodrag Pavlović teilen sich den Petrarca-Preis“
[Monika] Taubitz[‚] Lyrik findet heute in Polen eine große Leserschaft. „Ich habe das Gefühl, dass meine Lyrik dort so verstanden wird, wie sie gemeint ist“, sagt sie. / Südkurier
Die Debatte um ein spätes Gedicht von Günter Grass bringt auch einiges Gute zutage. Soviel Beschäftigung mit Lyrik war nie, sagen wir fast nie. Soviel Debatte um Antisemitismus ist auch selten. Zwar wird nicht unbedingt genaues Hinsehen und Unterscheiden gefördert, dafür Glaubensstärke und Gefühl.… Continue Reading „47. „Broder ist böse zu uns““
Reineckes Rezeptionslyrik führt darüber hinaus zu merkwürdigen Rückkopplungen auf die Deutung von Künstlern, von Einzelwerken oder von Kunststilen, er übernimmt künstlerische Einfälle, Werkformen und Stile vergangener Kunstepochen und untermischt sie seinen Cento-, Cut-up- und Montagetechniken. Dabei gelingen ihm überraschende, weil nicht einzuordnende Konglomerate aus… Continue Reading „46. Beinahe alchemistisch“
Wolf Martin, lange Jahre mit seinem täglichen Gedicht „In den Wind gereimt“ in der „Kronen Zeitung“ vertreten, ist tot. Er sei nach schwerer Krankheit am Donnerstag in Wien im Alter von 64 Jahren verstorben. / Die Presse
Bedeutungsdifferenzierung ist unser Metier, denke ich oft, sogenannte Debatten belehren mich immer wieder eines Schlechteren. Was ist der Unterschied zwischen 1. Tacheles reden 2. Sagen was gesagt werden muß 3. Deutsch reden? Ein anderes Thema, aber ebenso endlos: Über Tacheles reden. Auch in 11… Continue Reading „44. Tacheles reden“
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