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Veröffentlicht am 31. Oktober 2023 von lyrikzeitung
Zahava Khalfa
Geboren 1974 in Alma in Nordisrael, lebt in Berlin
WORTE
Du schaffst es nicht immer, deine Lippen zusammenzuhalten.
Um sie mit Zunge und Zähnen festzuhalten.
Manchmal, ohne dass du es bemerkst, entschlüpft dir
ein Wort.
Wie ein schwarzer Eisenblock fliegt es im Bogen.
Und bombardiert.
Dann beißt du dir auf die Lippen.
Die Zähne halten die Reste fest.
Und in den Augen siehst du die Ruinen.
Von den Worten.
Ins Deutsche übertragen von Adrian Kasnitz, aus: Was es bedeuten soll. Neue hebräische Dichtung in Deutschland. Hrsg. u. aus dem Hebräischen übersetzt von Gundula Schiffer und Adrian Kasnitz. Köln: Parasitenpresse, 2019, S. 53
Kategorie: Hebräisch, IsraelSchlagworte: Adrian Kasnitz, Zahava Khalfa
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Hier kann man das Gedicht im Original (מילים) gelesen anhören:
https://elk-festival.bandcamp.com/track/und-hebr-isch
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