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Veröffentlicht am 17. Oktober 2026 von lyrikzeitung
156 Wörter, 1 Minute Lesedauer.
ich trage küsse mit u in mir
die ich an dich u in dich l
egen will du kannst die küss
e in dir auf mich an mich u
in mich legen ich kann mein
e küsse tragen an alle orte d
ieser welt wo u wann du d
ort sein wirst dort unter ste
rnen die zu dieser welt zu d
ir u mir gehören die leucht
en damit menschen küsse un
ter ihnen tauschen an auf u
ineinander legen bis dort ka
nn ich meine küsse tragen u
m sie an dich u auf dich u in
dich zu legen u dort kanns
t du deine küsse auf mich a
n mich u in mich legen
Aus: VERSschmuggel. Poesie aus Belarus und Deutschland. Ein Projekt des Haus für Poesie. Heidelberg: Wunderhorn, 2022, S. 146 (In dem Buch findet sich zusätzlich eine belarussische Version des Gedichts von Maryja Martysievič)
Hinweis: Die trickreiche CSS-Lösung für den strengen Blocksatz dieses Gedichts scheint nicht auf dem Smartphone zu funktionieren. Deshalb hier noch zusätzlich das Druckbild.

Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Özlem Özgül Dündar, Blocksatz, Das Wunderhorn, Gegenwartslyrik, Haus für Poesie, ICH TRAGE KÜSSE, Ich und Du, Körperlichkeit, Küsse, Liebe und Sprache, Liebesgedicht, Nähe und Entfernung, Schriftbild, Sterne, Typographie, Versschmuggel, Visuelle Poesie, Welt, Worttrennung, Zuneigung
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