89. Lyrikpreis Meran: Die Finalisten

Am 17. Mai 2014 wird der Lyrikpreis Meran zum zwölften Mal vergeben. Die Jury hat neun Finalisten nominiert, zugelassen waren 276 Autorinnen und Autoren.

Sie heißen Jan Volker Röhnert (1976, Gera), Dominic Angeloch (1979, Stuttgart), Thomas Kunst (1965, Stralsund), Hartwig Mauritz (1964, Eckernförde), Kerstin Becker (1969, Moosheim), Tom Schulz (1970, Großröhrsdorf), Martina Weber (1966, Mannheim), Christoph Szalay (1987, Graz) und Monika Schnyder (1945, Zürich).

Jan Volker Röhnert (2006), Hartwig Mauritz (2006, 2012) und Thomas Kunst (2012) nahmen in Meran schon einmal an Endrunden teil. Zur 12. Ausgabe des Lyrikpreises Meran waren 276 Autorinnen und Autoren zugelassen worden. Die Einführungsrede am Eröffnungsabend (15. Mai) hält der Schriftsteller, Übersetzer und ehemalige Geschäftsführer des Carl Hanser Verlags Michael Krüger.

Ausgeschrieben wurde der zwölfte Lyrikpreis Meran vom Südtiroler Künstlerbund/Literatur und vom Verein der Bücherwürmer – Literatur Lana. Die inhaltliche Ausrichtung und die Besetzung der Jury verantwortet ein Komitee, dem der Vizepräsident des Südtiroler Künstlerbundes, Ferruccio Delle Cave, der Leiter des Literaturhauses Wien, Robert Huez, der Leiter des Literaturhauses Berlin, Ernest Wichner, der Präsident des Vereins der Bücherwürmer, Elmar Locher und der Professor an der Abteilung für neuere deutsche Literatur der Universität Zürich, Ulrich Stadler, angehören.

Die Lesungen mit öffentlicher Diskussion finden am 16. und 17. Mai im Pavillon des Fleurs statt. Damit will der Lyrikpreis Meran Poesie „ins Gespräch“ bringen. Lyrisches Schreiben steht auch im Mittelpunkt des Rahmenprogramms: Schülerinnen und Schüler aus Meraner Oberschulen verfassen anlässlich des Lyrikpreis-Finales unter Anleitung ihrer Lehrerinnen und Lehrer eigene Gedichte. Ausgewählte Texte werden im Theater in der Altstadt szenisch umgesetzt oder künstlerisch-grafisch „illustriert“. Die entsprechenden Zeichnungen und Bilder sind während der Lesungen im Foyer des kleinen Kursaals zu sehen. Am Lyrikpreis Meran beteiligt sich auch die Stadtbibliothek: Zwischen Bibliotheksgebäude und Kurhaus werden Schülergedichte an einem „roten Faden“ hängen. Am 14. Mai lesen die jungen Autorinnen und Autoren diese Texte in der Stadtbibliothek in Meran vor.

Vor 21 Jahren hatten der 1998 verstorbene Alfred Gruber und der damalige Bürgermeister Franz Alber den Lyrikpreis Meran ins Leben gerufen. Preisträger waren Kurt Drawert (D, 1993), Kathrin Schmidt (D, 1994), Sepp Mall (I, 1996), Jürgen Nenzda (D, 1998), Lutz Seiler (D, 2000), Oswald Egger (I), und Sylvia Geist (D), ex aequo (2002), Michael Donhauser (Liechtenstein, 2004), Ulrike A. Sandig (D, 2006), Martina Hefter (D, 2008), Andre Rudolph (D, 2010) und Uwe Kolbe (D, 2012).

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