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Veröffentlicht am 25. Juni 2013 von lyrikzeitung
Roberto Bolaño berichtet in „Stern in der Ferne“, Deutsch von Christian Hansen, wie der Dichter und Literaturvermittler Juan Stein in Chile zu Beginn der siebziger Jahre an den Dichter Nicanor Parra schrieb und ihm
einige der Witze zum Vorwurf machte, die er sich in diesem kritischen Moment des revolutionären Kampfes in Lateinamerika geleistet habe.
Parra antwortete ihm auf der Rückseite einer Postkarte von Artefakte, er solle sich keine Gedanken machen, es gäbe weder unter den Linken noch unter den Rechten jemanden, der läse (…)
Auch gut der Ratschlag, daß
es allemal vorzuziehen ist, Rabelais zu lesen (…)
(Mitgeteilt von Stan Lafleur)
Kategorie: Chile, SpanischSchlagworte: Christian Hansen, François Rabelais, Juan Stein, Nicanor Parra, Roberto Bolaño
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