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Veröffentlicht am 8. Juli 2012 von lyrikzeitung
Allerlei Berühmtheiten sind scheinbar beiläufig zu vernehmen. Der Leser lauscht amüsiert einer Stichelei zwischen Robert Walser und Friedrich Nietzsche. Antike Götter schlurfen vorbei, Kierkegaard dröhnt gelehrt im Kopf. Dazu gesellen sich Diva und Dealer und andere skurrile Wesen. Nur Haydn hat für alles einen Schlüssel.
Unter den Performance-Poeten, deren Gedichte erst im mündlichen Vortrag so recht zur Geltung kommen, ist Monika Rinck eine Ausnahme. Ihre Verse vereinen die Lockerheit der Bühnen-Darbietung mit der Gedankentiefe des traditionellen Poeten. / Dorothea von Törne, Die Welt
Monika Rinck: Honigprotokolle. Kookbooks, Berlin. 80 S., 19,90 Euro.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Dorothea von Törne, Monika Rinck
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Bleibt zu erwähnen, dass im selben Artikel auch Jürgen Brôcan und Alexander Nitzberg besprochen werden.
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