90. Die Wettbewerbsteilnehmer des 5. ZEBRA Poetry Film Festival stehen fest

Die Programmkommission hat entschieden. Aus den über 900 Bewerbungen aus 71 Ländern für das 5. ZEBRA Poetry Film Festival wählte sie die 26 Teilnehmer des Wettbewerbs aus. Die Wettbewerbsfilme finden sich unter www.literaturwerkstatt.org

Eine international besetzte Jury wird während des Festivals die Gewinner des Wettbewerbs ermitteln. Es werden der „ZEBRA-Preis für den besten Poesiefilm“, der „Filmpoesie-Preis des Goethe-Instituts“ und der „Ritter-Sport-Preis, gestiftet von der Alfred Ritter GmbH & Co KG“ vergeben, mit einem Gesamtwert von 10.000 EUR.

Das ZEBRA Poetry Film Festival findet vom 14. – 17. Oktober 2010 im Kino Babylon, Berlin statt und ist ein Projekt der Literaturwerkstatt Berlin in Kooperation mit interfilm Berlin.

Die Programmkommission besteht aus internationalen Vertretern von Poesie und Film. Mit dabei sind der Dichter Dmitry Golynko (Russland), die Filmemacherin Anna Henckel-Donnersmarck (Deutschland), der Leiter des Filmfestivals interfilm Berlin Heinz Hermanns (Deutschland), der Projektleiter der Webseite für Poesie www.lyrikline.org Heiko Strunk (Deutschland) sowie Thomas Zandegiacomo del Bel (Deutschland), Projektleiter des ZEBRA Poetry Film Festival.

Das ZEBRA Poetry Film Festival ist ein Projekt der Literaturwerkstatt Berlin in Kooperation mit interfilm Berlin sowie mit der freundlichen Unterstützung durch den Hauptstadtkulturfonds. Preisstifter sind das Goethe-Institut, die Alfred Ritter GmbH & Co KG, der Deutsche Literaturfonds e.V. und Cine Impuls. Es findet statt im Rahmen des poesiefestival berlin.

14.-17. Oktober 2010
5. ZEBRA Poetry Film Festival
Kino Babylon, Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin

2 Comments on “90. Die Wettbewerbsteilnehmer des 5. ZEBRA Poetry Film Festival stehen fest

  1. der skandalreport als word-datei auch hier zum downloaden:
    http://knk.punapau.dyndns.org/publisher/site/knk/public/obj/page.php?obj=2649
    wo das syndrom beim namen genannt wird:

    Tom de Toys, 29.6.2004

    Das „FERLINGHETTO+GOMRING“-Syndrom
    DES(S)ERT(EUR): Kaltschale mit Zombis und Zebras

    GEGEN DIESE GIFTMISCHUNG GIBT ES KEINE MEDIZIN: man nehme zwei alte bekannte namen, die hinter noch bekannteren namen auf größtmöglicher flamme kochen, presse sie doppeltunddreifach in irgendein trendgerecht eventöses format, betone dabei ihre ehemals nachhaltige berühmtheit, um die zukünftige bedeutung des eigenen formates zu erhöhen, verzichte auf den geschmack der gegenwart zugunsten einer durchmoderierten geschichte, gebe dem publikum trotzdem das gefühl eines kurzen legendären momentes, erzeuge den glauben an kultstatus und vorbildcharakter der namen, weil sie dank medialisierter dokumente bekannt sind, fordere nichts als das vertraute bild, sprenge niemals den rahmen, gebe der kunst keine chance, gebe möglichst viel geld aus, um diese chance weiter zu verringern, mißbrauche die höflichkeit des publikums zur feinabschmeckung des formates, zweifle nie an der bedeutung der Neuen Inhaltslosigkeit dank ihres medial dokumentierten bekanntheitsgrades, warte ab bis der letzte besucher im bett liegt, zähle dann erst das geld und rechne nie damit, daß einer den schwindel bemerkt – denn dann könnte einem selber eventuell doch noch schwindelig werden! einen guten appetit wünscht das loch in der betriebsamkeit…

    Als hierzu passende Variante ein Auszug aus „WER KAUFT EIGENTLICH ANTHOLOGIEN?“ von Dr.Benn (aus den 50ern des 20sten):
    >>(…) Ein lyrischer junger Mann, noch nicht recht zur Geltung gekommen, plant eine Anthologie. Er sammelt einige Genossen um sich, die ebenfalls über ihre eigene Belanglosigkeit unruhig sind, sie liefern dazu. An einige große Namen muß man sich natürlich wenden (man hält nichts von ihnen, aber die dekorieren). Eine Einleitung, die auf die überragende Bedeutung der jetzigen Generation hinweist, kommt an den Anfang, und damit ist die Sache fertig. (…)<<

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  2. …nur mal so am rande – warum man das zebra getrost boykottieren darf:

    http://www.kultura-extra.de/extra/feull/zebra_skandalreport.php

    quizfrage nebenbei (die antwort läßt sich sehr leicht anhand historischer synchronizitäten skandalös beantworten, aber das ist nun sache der jüngeren): warum ist der open-mike-preis derselben institution eigentlich nach dem eventformat „open mike“ benannt? mein demagogischer tip: versuch einmal, dich auf der offenen liste zu beginn der wettbewerbslesung einzutragen 😉 ach so: trägt anna blume den hut von joseph beuys? wurde ernst meister beurlaubt? kannten sich walt whitman und nietzsche nur über skype?

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