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Veröffentlicht am 27. Dezember 2009 von lyrikzeitung
Der südafrikanische Lyriker Dennis Brutus ist tot. Er starb nach Angaben seines amerikanischen Verlags Haymarket Books am Samstag im Alter von 85 Jahren in seinem Haus in Kapstadt. Brutus kämpfte über Jahrzehnte hinweg mit Worten gegen das System der Rassentrennung in Südafrika. Mitte der 1960er Jahre war er zusammen mit Nelson Mandela auf Robben Island inhaftiert. …
Im Gefängnis entstanden die Gedichtbände „Sirens, Knuckles, Boots“ sowie „Letters to Martha and Other Poems from a South African Prison“. Darin verarbeitet er seine Erfahrungen auf sehr persönliche Weise. Nach seiner Freilassung emigrierte Brutus 1971 in die USA, wo er bis 1983 um die Anerkennung seines Asyls kämpfen musste. An der Northwestern University und der University of Pittsburgh lehrte er Literatur und Afrika-Wissenschaft. / Kleine Zeitung 27.12.
Nachruf: Monthly Revue /
Kategorie: Englisch, SüdafrikaSchlagworte: Dennis Brutus
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…ergänzend aus BERLINER ZEITUNG:
(…) 1961 floh Brutus nach Mosambik, wurde aber von dort abgeschoben. (…) Bis 2006 legte er zahlreiche Lyrikbände vor, darunter „A Simple Lust“, „Stubborn Hope“ und „Salutes and Censures“. (APD)
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1228/feuilleton/0078/index.html
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