Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Die Texte beider Autoren fügen sich zu einem erstaunlich homogenen Gesamtbild. Deren Schärfe ergibt sich nicht aus eventuell rechthaberischen Behauptungen sondern schon aus dem Material, das sie für ihre Montagen nutzen. Werbetext, Politikersprech, Sozialkunde. Sie führen außerdem Umstellproben mit politischen Sätzen durch, um deren… Continue Reading „141. Nicht sehr „lyrisch““
Auszug aus dem Gegenstrophe-Essay von Bertram Reinecke bei Poetenladen (Vgl. L&Poe Sep #44. Das Gesicht des Gegenwartsgedichts) Auch mit politischen Themenfeldern lässt sich … der Bildspeicher des Lesers leicht anzapfen: Voß zitiert in seinem „Volkslied“ den Lindenbaum, das Horst-Wessel-Lied, Tribünengesänge. Ein weiter Bogen durch… Continue Reading „118. Das Minenfeld des politischen Gedichts“
Die Zeit punktet weiter mit Lyrik. In der heutigen Ausgabe wird die Politikserie fortgesetzt mit 2 Gedichten von Ann Cotten, eins beginnt so: Hab ich Angst vor den Arbeitern? Ja. Hab ich Angst, dass sie aufhören zu arbeiten? Vielleicht. Hab ich Angst, dass sie… Continue Reading „70. Zeitlyrik“
Hört ihr das, so höhnte eine Stimme auf einem Greifswalder Hof. Ich saß beim zweiten Bier am dritten Tisch und schrieb das Protokoll. Die Stimmen sprachen über die Politlyrikaktion einer Hamburger Wochenzeitung. Da haben sie, sprach die Stimme, lauter Dichter ausgewählt, die gar keine… Continue Reading „138. Sommernachtsgezwitscher“
Direkte politische Lyrik gilt mitunter als verpönt – das ist nicht ganz unbegründet. Viel Plattes und Plakatives hat der Social Beat hervorgebracht, und bis heute gibt es Autoren, deren Politlyrik vor allem in Verse gebrochene Meinungsprosa ist. Da kann man zustimmend nicken oder verständnislos… Continue Reading „57. Gegen Abgehobenheit“
Liebe Freunde und Kollegen, bei unserer kommenden LYRIKOASE 2011 steht nicht allein die Lyrik im Rampenlicht, sondern die Lyrik in Verbindung mit Musik. Es geht am 7. Juni um das Lied, genauer gesagt um das politische Lied und seinen Stand heute. Zu diesem sicherlich… Continue Reading „14. Garstig Lied“
politischen Zeit-Gedichte handeln vom Krieg: Nora Bossong und Monika Rinck. Kein Murx. Kaufen. Oder in die Bibliothek gehen. Bisher: POLITIK UND LYRIK. Macht, Gedichte (Einleitung) Zeit 11 Monika Rinck, SELIG | Marion Poschmann, die zwei Körper der Kanzlerin | Jan Wagner, giersch Zeit 11 Hier Hendrik Rost,… Continue Reading „115. Die neuen“
Im Freitag bespricht Thomas Wagner das Zeit-Projekt politische Lyrik und kritisiert es zu Recht: Nun wäre nichts dagegen einzuwenden, wenn eine auflagenstarke Zeitung ein weithin wahrnehmbares Forum für politische Lyrik schüfe, so wie man es begrüßen konnte, als der Deutschlandfunk sein „Gedicht des Tages“ einführte.… Continue Reading „107. Das Ungeahnte“
Wer wie ich erwartungsfroh die „Zeit“ auf Seite 3 aufschlägt, um „die neuen Gedichte“ zu lesen (wie man im 19. Jahrhundert in französischen Kleinstädten auf die nächste Folge des Fortsetzungsromans wartete), erlebt eine linde Entäuschung. Nichts, dort gibt es Wichtigeres, wie auf allen anderen… Continue Reading „84. Politische Lyrik die zweite“
In Libyen, da gehts jetzt zua, und aa bei d Nachbarn is ka Ruah, und de EU, wia a klana Affi, schaut hilflos auf den Herrn Gadaffi. Doch aa der „Yes, we can“-Obama traut si den Kerl ned weggazrama, weu alle sagn, und da… Continue Reading „65. Politisches Gedicht 1“
Schon öfter hatte ich den Vorsatz, mein Zeit-Abo nach (nun) 2 Jahrzehnten zu kündigen, Gründe finden sich; aber mit der Serie zum politischen Gedicht ist das natürlich erst mal aufgehoben. Bis Jahresende, sagen sie? Na, da haben sie bei mir eine Gnadenfrist. Scheherazade so… Continue Reading „56. Politisch Lyrik nun online*“
Im ZDF ein Interview mit Monika Rinck zu ihrem Gedicht-Beitrag in der ZEIT, worin sie es vorliest und kommentiert.
Politische Gedichte will die Zeit drucken, nein sogar veranlassen. Gestern begann die Serie. DLF befragte Dirk von Petersdorff, der nicht so angetan ist, denn: Und heute? – Ja, das ist dann teilweise etwas verklausuliert, man muss lange überlegen, versteht es nicht. Ich glaube, politische… Continue Reading „49. „Politische Lyrik muß sofort sitzen und ziehen““
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