Der Zürcher Verleger Egon Ammann ist am kommenden Montag, 20 Uhr, bei den Freunden toller Dichter im Kornhaussaal der Stadtbücherei in Ravensburg zu Gast. Aufgrund des angekündigten Rückzugs Ammanns im kommenden Sommer ist die Veranstaltung auch als Abschiedsprogramm für einen außergewöhnlichen und außergewöhnlich engagierten Verlag gedacht, dem die Leser seit 1981 großartige Entdeckungen und Editionen zu verdanken haben. / Südkurier
The Mexican Cabdriver’s Poem for His Wife, Who Has Left Him
We were sitting in traffic
on the Brooklyn Bridge,
so I asked the poets
in the backseat of my cab
to write a poem for you.
They asked
if you are like the moon
or the trees.
I said no,
she is like the bridge
when there is so much traffic
I have time
to watch the boats
on the river.
Gedicht des mexikanischen Taxifahrers für seine Frau, die ihn verlassen hat
Wir steckten im Verkehr
auf der Brooklyn Bridge,
also bat ich die Dichter
auf dem Rücksitz meines Taxis
um ein Gedicht für dich.
Sie fragten mich,
ob du wie der Mond bist
oder wie die Bäume.
Ich sagte: nein,
sie ist wie die Brücke,
wenn es so viel Verkehr gibt,
daß ich Zeit habe,
die Boote auf dem Fluß
zu betrachten.
Aus: Martín Espada, A Mayan Astronomer in Hell’s Kitchen. W.W. Norton & Company, Inc.
Ich fand das Gedicht auf der Webseite von Poetry Daily ( Poem of the Day 3.7.2000). Nachgedruckt mit freundlicher – prompt per eMail erteilter – Genehmigung des Autors.
Martín Espada wurde 1957 in Broklyn, New York geboren und ist puertorikanischer Abstammung. Man nennt ihn „den Latino-Dichter seiner Generation“. Er unterrichtet an der University of Massachusetts-Amherst. A Mayan Astronomer in Hell’s Kitchen ist sein sechstes Gedichtbuch. Ein Kritiker schrieb über ihn:
Hier ist der wahre poet laureate seiner Nation. In Martín Espada hat Amerika einen Dichter, der den am wenigsten beachteten Menschen Stimme gibt. (John Bradley)
Another Nameless Prostitute Says the Man Is Innocent
I was an NPR poet. In particular, I was an All Things Considered poet.
NPR CENSORS Martin Espada POEM ABOUT MUMIA
© (Für Auswahl und Übersetzung) Michael Gratz 2000.
Auch gab es schon um die Jahrhundertwende eine „Krise des Erzählens“, selbst wenn sie nicht als solche bezeichnet worden ist. Und Surrealisten avant la lettre experimentierten nicht nur in Berlin mit der Sprache. Auf jeden Fall aber hat Friederike Reents ein hermetisches Stück Literatur der Forschung zurückgewonnen. „Der Garten von Arles“ ist lesbar geworden – und mit ihm Gottfried Benns früher Wille, aus dem einen unhaltbar gewordenen Ich zu fliehen in Eilande aus Worten: „Die Wüste wächst, dachte er, weh dem, der Wüsten birgt.“ / ALEXANDER KISSLER, SZ 25.2.
FRIEDERIKE REENTS: „Ein Schauern in den Hirnen“. Gottfried Benns „Garten von Arles“ als Paradigma der Moderne. Wallstein Verlag, Göttingen 2009. 448 Seiten, 49 Euro.
ASME’s ‘Ellie’ recognizes “imaginative use of interactivity and multimedia”
CHICAGO — The Poetry Foundation, publisher of Poetrymagazine, is excited to announce that its Chicago Poetry Tour is a finalist for a National Magazine Award in Digital Media in the category of “Multimedia Feature or Package.” Fellow category finalists Esquire, New York, Newsweek, and Runner’s World are all past American Society of Magazine Editors (ASME) Award winners. This is the first ASME nomination for the Poetry Foundation.
The National Magazine Awards have been presented each year since 1966. The awards, sponsored by ASME in association with the Columbia University Graduate School of Journalism, are regarded as the “most prestigious in the magazine industry,” according to the New York Times.
“Chicago is and always has been an exciting place for poetry,” said Anne Halsey, media director at the Poetry Foundation, at the launch of the tour in April 2009. “The Chicago Poetry Tour makes clear the connections between the city’s rich literary history and its significant architectural, social, and cultural contributions.”
Featuring the work of a range of Chicago poets past and present—Gwendolyn Brooks, Carl Sandburg, Li-Young Lee, Haki Madhubuti, Harriet Monroe, Stuart Dybek, and many more—and addressing a variety of neighborhoods and landmarks—the Loop, Bronzeville, Maxwell Street, Haymarket, Pilsen, and New Chinatown among them—the tour includes archival and contemporary recordings of poets and scholars, local music, and historic photographs.
The tour also features the late legendary Chicago personality Studs Terkel; professor of Chicago literature Bill Savage; WBEZ’s Richard Steele; and slam poetry founder Marc Smith.
The downtown walking tour demonstrates how poetry shaped, and continues to shape, the heart of the city. From the Cultural Center to the Harold Washington Library, people can experience Chicago’s iconic architectural sights, including Millennium Park, the Art Institute, and the Fine Arts Building. The tour is also featured in the multimedia gallery of the City of Chicago’s official tourism website, www.explorechicago.org.
For more information on the Chicago Poetry Tour and the newly released DC Poetry Tour, please visit www.poetryfoundation.org/poetrytours.
24.03.10, 19.30 Uhr, Lettrétage Berlin
Präsentation der Anthologie „Ny tysk poesi – 13 tyske lyrikere“ (Kopenhagen 2009).
Mit Ann Cotten, Daniel Falb, Steffen Popp, Monika Rinck und Ron Winkler.
Im Herbst 2009 erschien im Kopenhagener Arena-Verlag die zweisprachige Antologie „Ny tysk poesi – 13 tyske lyrikere“, herausgegeben von Alexander Gumz und Moritz Schramm. Sie versammelt 13 deutschsprachige Dichter im Alter zwischen 27 und 40. Ihre unterschiedlichen Ansätze breiten ein Panorama deutschsprachiger Gegenwartslyrik in Einzelbildern aus. An diesem Abend lesen fünf Dichter aus der Anthologie und neue Texte. Alexander Gumz vom Texttonlabel KOOK moderiert.
Buch: Ny tysk poesi – 13 tyske lyrikere. Arena Verlag, Kopenhagen 2009. Herausgegeben von Alexander Gumz und Moritz Schramm. Gedichte von Uljana Wolf, Jan Wagner, Nico Bleutge, Hendrik Jackson, Ron Winkler, Marion Poschmann, Anja Utler, Raphael Urweider, Ann Cotten, Daniel Falb, Monika Rinck, Björn Kuhligk und Steffen Popp.
Info: http://www.forlaget-arena.dk/vis_bog.asp?id=184
„Eine Goldgrube exzellenter Dichtung, allen Lyrikfans empfohlen.“
(Peter Stein Larsen, Kristeligt Dagblad)
Eine Veranstaltung des Textonlabels KOOK mit freundlicher Unterstützung der Schriftstellerschule Kopenhagen.
Ort: Lettrétage
Methfesselstraße 23-25, 10965 Berlin
Karten: 5 €, Abendkasse
Informationen unter http://www.kook-label.de
Bayrische Landesverfassung
Artikel 131 Ziele der Bildung
(1) Die Schulen sollen nicht nur Wissen und Können vermitteln, sondern auch Herz und Charakter bilden.
(2) Oberste Bildungsziele sind Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor religiöser Überzeugung und vor der Würde des Menschen, Selbstbeherrschung, Verantwortungsgefühl und Verantwortungsfreudigkeit, Hilfsbereitschaft und Aufgeschlossenheit für alles Wahre, Gute und Schöne und Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt.
(3) Die Schüler sind im Geiste der Demokratie, in der Liebe zur bayerischen Heimat und zum deutschen Volk und im Sinne der Völkerversöhnung zu erziehen.
(4) Die Mädchen und Buben sind außerdem in der Säuglingspflege, Kindererziehung und Hauswirtschaft besonders zu unterweisen.
(Ists auch nicht Lyrik…) Hier
Kommentar: 1973 las ich diesen Text in Heft 4 der Zeitschrift Akzente. Der Autor Rolf Busch kommentierte: „dieser nostalgische Horrortext“ (a.a.O. S. 300). Es gibt eine kleine feine Differenz: „und Buben“ fehlte in der damals gültigen Fassung (ebenso wie die Passage zu Natur und Umwelt). Der Fortschritt ist unaufhaltsam. Ein paar Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung hat der „Freistaat“ die zwei Wörtchen eingefügt (vgl. hier). Die Landesverfassung von Mecklenburg-Vorpommern ist jedenfalls moderner, wenn sie auch, wenn nicht einen Tipp-, so einen grammatischen Fehler enthält:
(4) Das Ziel der schulischen Erziehung ist die Entwicklung zur freien Persönlichkeit, die aus Ehrfurcht vor dem Leben und im Geiste der Toleranz bereit ist, Verantwortung für die Gemeinschaft mit anderen Menschen und Völkern sowie gegenüber künftiger Generationen zu tragen.
(5) Die Schulen achten die religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen der Schüler, Eltern und Lehrer.
Habemus bubim: Zitat aus einem Gedicht von Ernst Jandl.
Für den Bischof von London war der „Hound of Heaven“ „eines der erschütterndsten Gedichte, die je geschrieben wurden“, für G.K. Chesterton „das größte religiöse Gedicht moderner und eines der größten aller Zeiten“. Oder, mit Chestertons Witz andersherum formuliert: „Die knappste Definition des Viktorianischen Zeitalters: Francis Thompson blieb ihm außen vor.“ …
Immerhin druckte die 2000 im Münchner Beck Verlag erschienene Anthologie „Englische und amerikanische Dichtung“ drei Strophen aus dem „Hound of Heaven“ nach – in Geilingers recht biederer Übersetzung.
Hätte nur damals schon Paul Wührs Übertragung vorgelegen! Sie präsentiert nun, Ergebnis einer fast zwanzigjährigen Zusammenarbeit mit dem Salzburger Anglisten Holger Klein als Lieferanten von Interlinearversionen, eine kleine Auswahl der Gedichte in ganz eigener Übersetzer-Handschrift. Hier übersetzt ein Dichter, der sein ganzes Leben lang Verse schreiben wollte wie die des Dichters, die er überträgt. Der Band, der dabei entstand, ist das Ergebnis einer hartnäckigen Liebesmüh.
Wührs Liebe ist eine Hassliebe – Hass nicht auf den Dichter des „Hound of Heaven“, sondern auf dessen theologische Vereinnahmung und hagiografische Verklärung durch englische und deutsche katholische Interpreten, auf den „Hofpoeten des Vatikans“, zu dem er gemacht wurde. Wühr nimmt den Dichter Thompson in Schutz vor dessen eigenem Katholizismus, mehr aber noch vor Exegeten, die ihn in konfessionelle Rechtgläubigkeit einzusperren versuchen. / Manfred Pfister, Rheinischer Merkur 9
Francis Thompson: Der Himmelhund und andere Gedichte. Ins Deutsche übertragen von Paul Wühr. Stiftung Lyrik Kabinett, München 2009. 92 Seiten, 20 Euro.
Meineckes leidenschaftliches Verhältnis zur Musik, das er als DJ und Radiomacher für den Bayerischen Rundfunk von Beginn seiner Karriere an gepflegt hat, hat genau hier seinen Ursprung. „Die Sprache ist ja immer auch ein Knast, den man von innen anbohren möchte. Die Beat-Poeten der vierziger Jahre waren deswegen so gierig auf neue Bebop-Platten von Charlie Parker oder Slim Gaillard. Letzterer sang noch, aber es gab keinen Text mehr. Er nannte seine Phantasiesprache ,Vout“. Und Rainald Goetz hat sich Hunderte Nächte lang Techno im Münchner ,Babalu“ angehört.“ / SZ 24.2.
Die ersten Dichter waren in vielen Gesellschaften Historiker, Bewahrer der Geschichten einer Kultur in mündlicher Überlieferung. Erst in jüngerer Zeit wurde die Linie zwischen Poesie und Geschichtsschreibung als unterschiedener Arten, die Wahrheit zu sagen, strenger gezogen – die Wahrheit der Dichtung als eine Sache der Kunst, der Funken Einsicht zwischen den Worten, während sich die der Geschichte in Richtung Wissenschaft und Aufhäufung von Daten bewegte. Um so mehr trifft mich die Nachricht, daß ein Gedicht als „Beweismittel“ für eine revidierte Beurteilung der Hinrichtung von Anne Boleyn durch Henry VIII. diente.
Wie die Zuschauer der Serie The Tudors wissen, hielt man die Anschuldigungen von Ehebruch und Inzest, auf Grund derer sie hingerichtet wurde, für wahrscheinlich erfunden, um dem König zu ermöglichen, erneut zu heiraten und einen männlichen Thronerben zu bekommen. Doch in einer neuen Biographie, die dieses Jahr bei der Yale University Press erscheint, Anne Boleyn: Fatal Attractions, argumentiert Professor G.W. Bernard, daß die Beschuldigungen zu Recht bestanden, und liefert als Beweis ein Gedicht des französischen Botschafters an Henrys Hof, Lancelot de Carles. / Bob Holman, poetry.about.com
Das Gedicht beweise laut Guardian, daß sie zahlreiche Affären hatte und nennt einige Namen von Männern – drei von denen, die tatsächlich zusammen mit ihr hingerichtet wurden.
Anakreons Art
Die lange Straße lang nach Fürstenwalde
Die Dame saß am Steuer ihres Autos
Unter Bäumen voll von Mistelzweigen.
Was bedeuten, sprach ich, Mistelzweige?
Unter Mistelzweigen darf man Damen
Oder doch die Dame seines Herzens
Sagt ich: darf man? muß man, wenn man höflich
Ist, der Mann, zur Dame seines Herzens
Muß der Mann der Dame auf der Straße
Auf der Straße unter Mistelzweigen
Muß der Mann, die Dame darf es fordern
Macht ers nicht, mit Recht ist sie beleidigt
Bräuchlich ist es unter Mistelzweigen
Und sie muß nicht sagen, daß sie´s fordert
Da es sich von selbst versteht wie bräuchlich
Wird der Mann, sie ist ja eine Dame
Ungefragt ihr an die Fotze greifen:
Also sprach ich, vielmehr schwieg die Worte
Sprach die Worte nachher oder schrieb sie
Liebend auf die Dame meines Herzens.
Aus: Karl Mickel, Palimpsest. Gedichte und Kommentare 1975 – 1989 (= Schriften 2). Halle – Leipzig: Mitteldeutscher Verlag 1990, S. 17.
Anthologie als Nekrolog. Nach Jandl nun Mickel. Der Dichter aus Sachsen, der seit Jahrzehnten in Berlin lebte, ist am 21.6.2000 gestorben.
Das Gedicht in Anakreons Art zeigt Mickel a) als unerschrockenen Realisten („Was in den Köpfen ist, muß auch ins Gedicht“), b) als Meister des Handwerks, der die Regeln seines Fachs gelernt hat, c) als Dichter.
Das Versmaß ist der Serbische Trochäus (ein reimloser fünfhebiger Trochäus) – in der dt. Dichtung u.a. durch Herder, Goethe und Platen verwendet. Mickel verwendet den Vers ab der dritten Zeile ganz regelmäßig (und nirgends klappernd). Souverän die Art, wie der Dichter Spannung erzeugt durch Wiederholung von Wörtern und vor allem variierende Wiederholung von Wortgruppen. Die Verse 5 bis 18 (bis zum Doppelpunkt) bilden einen einzigen Satz, der durch die Wiederaufnahmen und Einschübe hindurch Spannung aufbaut und so die – von Klopstock hervorgehobene – Spannungsfähigkeit deutschen Satzbaus extrem ausnutzt. Die drei letzten Zeilen bauen die Spannung wieder sanft ab. Die häufigsten Haupt-Wörter in aufsteigender Folge sind: Mann (4) – Mistelzweig (5) – Dame (8). Das letzte Wort hat die „Dame meines Herzens“, liebend.
© (Für Auswahl und Kommentar) Michael Gratz 2000.
„Du wirst doch jetzt nicht aufstehen und ein Bier trinken, nachdem ich dir den Platz in meinem Bett geboten habe?“ 3500 Jahre ist es her, dass eine Dame der feinen ägyptischen Gesellschaft ein Gedicht an ihren Liebhaber in diesem Ton verfasste – deutlich, offen, selbstbewusst. Eine ganze Sammlung von Liebesgedichten, verfasst von Frauen wie von Männern, wurde vor nicht allzu langer Zeit im heutigen Luxor, der antiken Stadt Theben gefunden. Der Schriftsteller Raoul Schrott hat die Texte aus dem altägyptischen Original, weniger übersetzt als übertragen und unter dem Titel „Die Blüte des nackten Körpers“ herausgegeben. … Auch wenn Raoul Schrott nachdrücklich versichert, dass er die Verse nicht erfunden hat – sie tragen unverkennbar seine Handschrift. / Rotraut Hock, Allgemeine Zeitung 4.3.
Sein Werk wurde in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien publiziert, unter anderem auch in der tschechischen Literaturzeitschrift „HOST“. Der Abend im Goethe-Institut wird vom tschechischen Lyriker Radek Fridrich moderiert und konsekutiv gedolmetscht. / Prager Zeitung
Jan Wagner liest seine Gedichte, Montag, 8. März, 19 Uhr, Goethe-Institut Prag, 1. Stock, Masarykovo nábřeži 32, Prag 1
Raoul Schrott ist nach Mainz gekommen, um bei „Literatur im Foyer“ einen Band mit Liebesliedern aus dem Alten Ägypten vorzustellen. Liebesgedichte hat auch Michael Lentz dabei – genau 100 in seinem neuen Buch. Die Liebe heute und vor 3.000 Jahren: Wie werden die Antworten ausfallen, wenn wir die beiden Schriftsteller mit den gleichen Interview-Fragen konfrontieren? Lesen Sie selbst. / SWR Nachrichten
für März:
Platz 4-5 (-) 75 Punkte
ANDRE RUDOLPH: Fluglärm über den Palästen unsrer Restinnerlichkeit
Gedichte. Mit Illustrationen von Annette Kühn.
Luxbooks
18,50 Euro
ISBN: 978-3-939557-90-6
104 Seiten
„Mittelschwere Lektüre“
„bieder sind wir, doch verschwommen schön“: Das Debüt des Prosanova- Preisträgers von 2008 und gleichzeitig der Beginn einer neuen Reihe junger deutscher Lyrik bei luxbooks.
Zum Autor:
1975 in Warschau geboren, 1993-1999 Studium der Germanistik, Philosophie und Slawistik in Leipzig und Freiburg, 2004 Dissertation über J. G. Hamann
2004-2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Forschungs-Institut in Halle/ Saale
Platz 8 (-) 29 Punkte
DANTE ALIGHIERI: La Commedia/ Die Göttliche Komödie Inferno / Hölle
Reclam Verlag
„Schwierigere Lektüre“
„Lasst alle Hoffnung fahren, wenn ihr hier hereinkommt.“ So ist der Eingang zu Hölle von Dantes „Göttlicher Komödie.“ Aber am Ende winkt doch das Paradies. Eine Neuübersetzung und ein ausführlicher Seitenkommentar, der den Leser, wie Vergil den Erzähler, durch die Hölle leitet.
Neueste Kommentare