Kategorie: Europa

33. How to Do Things with Poetry

Die Dichterlesungen der britischen Lyriker Gordon Meade und Desmond Graham haben eine lange Tradition am Englischen Seminar der RUB. Auch in diesem Jahr sind die beiden wieder zu Gast in Bochum, lesen aus ihren Werken und beantworten Fragen zur englischen Lyrik der Gegenwart. Die… Continue Reading „33. How to Do Things with Poetry“

32. Patmos im Bild

„Das Rätselhafte hat mich angezogen“, sagt Gerhard Staufenbiel über Friedrich Hölderlins Lyrik. Der Paderborner Zeichner arbeitete zu Hölderlins Hymne „Patmos“ und zeigt seinen Zyklus im Zentrum für Interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Uni Bielefeld. Die Ausstellung „Ein Bild zu bilden. . .“ eröffnet erneut ein… Continue Reading „32. Patmos im Bild“

30. „Ganz, ganz tolle Gedichte“

Es gibt zu viele Dichter zur Zeit. Definitiv: viel zu viele. Man kann sie gar nicht alle lesen, es ist schlicht unmöglich. Man kann sich höchstens an die eigene sprichwörtliche Nase fassen. Fast täglich gibt es Neuerscheinungen. Ich betone das, weil ich mich mit Julia… Continue Reading „30. „Ganz, ganz tolle Gedichte““

28. Aushäusig

All die Zeichen einer mehrsprachigen Existenz, die ich zuerst als Manko empfand (fehlende Wörter, verfremdetes Sprechen, manchmal einen Akzent haben in der eigenen Sprache) versuche ich jetzt als Reichtum zu begreifen, sie sollen sich im Schreiben umtun, wo sonst. Im Grunde fühlt sich das… Continue Reading „28. Aushäusig“

27. Texte, die an Gedichte erinnern

So konsequent „Ja, Panik“ die Titel englisch benennen, so konsequent vermischen sie deutsche und englische Texte in den Songs. Darauf hielt einst ihr Wiener Landsmann Falco das Patent. Mit dem sie schon deswegen gern verglichen werden. Oder mit Bob Dylan im Hinblick auf die… Continue Reading „27. Texte, die an Gedichte erinnern“

25. „um zu spüren, dass sie lebt“

Es duftet aus ihren Gedichten. Nach Heu, das, als der Regen kommt, so gut riecht wie nichts auf der Welt. Es leuchtet aus ihren Zeilen, weil die erste Frühlingssonne auf den nassen Asphalt fällt. Es klingt wie Musik, wenn sie beschreibt, wie der aufgetaute… Continue Reading „25. „um zu spüren, dass sie lebt““

24. Globales Idiom

In einem handlichen quadratischen Band mit abwechselnd schwarzen und weissen Seiten liegt von ihm neuerdings eine zweisprachige Gedichtauswahl vor, die deutlich macht, wie weitgehend auch die lyrische Rede sich globalisiert und – thematisch wie formal – sich unifiziert hat. Zwar wird ausgiebig und selbstgewiss… Continue Reading „24. Globales Idiom“

23. Lyrikpreis des Literaturbüros München

Originalzitat: Jeder Lyriker der deutschen Sprache, hat jedes Jahr dreimal die Chance sein Können unter Beweis zu stellen. Sollte es sich um kürzere Gedichte handeln, dann ist die Vorgabe, diese jeweils auf einer Seite zu platzieren. Die Lyriker können mehrere kleine Werke, oder ein… Continue Reading „23. Lyrikpreis des Literaturbüros München“

22. Platz für Lyrik

Freilich war auch Platz für die höhere Kunstform der Lyrik, etwa wenn Traudel Schwind ihr Wochenmarkt-Gedicht rezitierte oder die Heimatdichterin Gertrud König aus Großkrotzenburg die hessische Nachbarschaft vertrat. / Main-Netz

21. Stipendiaten in der Villa Concordia

Unter den zwölf Stipendiatinnen und Stipendiaten, die seit Mitte April im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia Bamberg ihren Aufenthalt haben, sind auch je eine Autorin und ein Autor aus Island mit Lyrik im eigenen Werk: Sigurbjörg Þrastardóttir wurde am 27. August 1973 in Akranes, Island,… Continue Reading „21. Stipendiaten in der Villa Concordia“

19. 20. Sächsischer Literaturfrühling

„Der entfesselte Pegasus – Literatur trotz(t) Markt“ vom 4. Mai – 1. Juni 2011 Aus dem Programm: Sa. 7. Mai ab 20.00 Uhr Völkerschlachtdenkmal, 04299 Leipzig, Straße des 18. Oktober 100, während der Nacht der Museen Lyrik und Sax 20.00 Uhr Roland Erb (li.) mit Versen… Continue Reading „19. 20. Sächsischer Literaturfrühling“

18. Jack Hirschman auf Lesereise

Jack Hirschman, der 1933 als Sohn russischer Juden aus der zweiten Einwanderergeneration in der Bronx geboren wurde, ist ein Linker, ein kompromissloser Dichter, der einen Großteil seines Lebens buchstäblich auf der Straße verbracht und im Verlauf seines Lebens mehr als 100 Gedichtbände (z.B. »Endless… Continue Reading „18. Jack Hirschman auf Lesereise“

17. Schlachtfeld der Seele

Texte von Bundeswehrsoldaten über ihre Erfahrungen bei Auslandseinsätzen, die in Lyrik übertragen sowie anschließend von Leipziger Komponisten vertont wurden und vom Leipziger Gewandhauschor vorgetragen werden: Die Ergebnisse dieses außergewöhnlichen Projekts sind am Samstag im Leipziger Gewandhaus zu erleben. Mit „Schlachtfeld der Seele“ ist überschrieben,… Continue Reading „17. Schlachtfeld der Seele“

16. Die schönsten Wörter

Die schönsten Wörter in Daniela Seels neuem Gedichtband „ich kann diese stelle nicht wiederfinden“ sind „kondomverpackungsschnitzel“, „schmauchspurtattoo“ und – wenn man gleich zwei zusammen nimmt – „klinkenkunde für klinkenkunden“, allesamt klein geschrieben, wohlgemerkt. Und die schönsten Wörter wären keine, wenn es sich bei ihnen… Continue Reading „16. Die schönsten Wörter“

15. „Es sind kleine Finale, kleine Stolpersteine“

Manch anderer würde so ein Wort einfach hinschreiben und stolz auf sich sein: „Löschpapierhimmel“. Doch bei Johanna Schwedes stehen solche Worte nicht einfach da, liegen herum wie bunte Glasperlen. Ihre Bilder entwickeln sich immer wieder weiter. Und die neuen Assoziationen sind für den Leser… Continue Reading „15. „Es sind kleine Finale, kleine Stolpersteine““