Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Die katalanische Tageszeitung ARA gibt zusammen mit dem Verlag Edicions 62 in diesem Herbst eine 42-bändige Buchreihe »Els millors poetes catalans del segle XX« [›Die besten katalanisch(sprachig)en Dichter des 20. Jahrhunderts‹] heraus. Begleitend dazu wurde für die Ausgabe vom 11. 9. eine 44-seitige Lyrik-Sonderbeilage… Continue Reading „37. Wo Lyrik noch etwas relevanter zu sein scheint“
Marina Zwetajewa, die große Moskauer Dichterin des „silbernen Zeitalters der russischen Literatur“, hat immer aus dem Vollen gelebt und geliebt. Heute wäre sie 120 Jahre alt geworden. Hier ein Porträt.
… in Lorsch: dieses Mal fanden sich neben den bewährten Dichtern auch viele Liedtexter, Erich Kästner, Marie Ebner-Eschenbach, Rainer Maria Rilke, Kurt Tucholsky, Elisabeth Lukas und sogar Reinhard Mey. mehr
Na, wo wohl? In Wiesbaden. Nämlich: Dabei war und ist Wiesbaden auch die Heimat unabhängiger, experimentierfreudiger Verlage mit Mut zum Besonderen, deren Wirken weit über die Grenzen der Stadt hinaus wahrgenommen wird. Hatte früher einmal der Limes Verlag, in dem Werke von Gottfried Benn,… Continue Reading „34. Luxbooks“
Die zwei Bildstrecken laufen aufeinander zu: Leser und Gelesenes sind ein und dasselbe, die Briefe sind Teil der Vergangenheit dessen, der sie liest. In ihnen ist konserviert, was einmal muntere Gegenwart war. Im Gedicht schwingen die Bedenken mit, es könnte davon nicht mehr viel… Continue Reading „33. Spätes Lesen“
TOM SCHULZ feiert mit und bei uns das Erscheinen seines neuen Gedichtbands „Innere Musik“. mit dabei sind außerdem: HANNA LEMKE.prosa MARIE T. MARTIN.lyrik RON WINKLER.lyrik Mehr Informationen und Texte der Autoren unter: http://kreuzwortberlin.wordpress.com/2012/09/28/kreuzwort-am-08-10-hanna-lemke-marie-t-martin-tom-schulz-und-ron-winkler/ 8. 10. Im Damensalon Reuterstraße 39 Berlin
1959 erschien sein erster Gedichtband, „Blätter im Wind“, viele weitere sollten folgen. Zudem übersetzte er aus dem Französischen: Rimbaud, Michaux und Yvan Goll. Dürrson, der 2008 auf Schloß Neufra bei Riedlingen starb, blieb zeitlebens der große Ruhm versagt. Sein aus dem Nachlass von Volker… Continue Reading „31. Dürrson, Szymborska, Hauge“
Nicht nur Hartung und von Petersdorff schreiben Sonette! Hier ein Buch, das zeigt, daß das Sonett auch jenseits des Hartungkanons geht (oder überhaupt nur da? Schließlich ist es eine Spielform). Vielleicht ist es eine gute Übung für Kritiker oder Leute, die Geschmack und Urteil… Continue Reading „30. Spielerisch“
Walter Fabian Schmid zu Harald Hartungs Poesierede „Ewiger Ruhm dem Erfinder des Sonetts“ schrieb Valéry emphatisch – und Harald Hartung will mit seiner Rede vom 06. Oktober 2010 genau diesem Ideal des durchkonstruierten Gedichts auf die Spur. Oder eben nicht. Denn anstatt die streng… Continue Reading „29. Kanonisch“
«Wir waren sowohl Lyriker als auch Zyniker. Korrekt und anarchisch.» Der dies schrieb, besass eine der meistgehörten Stimmen des literarischen Expressionismus der Zwischenkriegszeit, ja verkörperte gleichsam den Aufschrei derer, welche die drastische Erfahrung der individuellen und gesellschaftlichen Versehrungen, die der Erste Weltkrieg hinterlassen hatte,… Continue Reading „22. Ein deutscher Dichter“
„Die Welt sähe ganz anders aus, wenn die Menschen, bevor sie ihren Tag beginnen, ein Gedicht läsen.“ / Michael Krüger im DLR Noch ein Zitat: „(…) sein Instinkt für zukünftige Bestseller und auch Nobelpreisträger ist legendär. Kein deutscher Verlag hat so viele aktuelle Literaturnobelpreisträger… Continue Reading „21. Er hat recht“
Mir hat es die letzte Strophe angetan. Sie spielt mit Positionen und Bezügen und dem, was man landläufig von Poesie immer erwartet: mit der veränderten Sicht auf Dinge. Dass der Herbst ein Küsser ist, der selbst vor dem Bewirker der Welt nicht Halt macht… Continue Reading „20. Jessenin-Herbst“
Dieses Gedicht hat, wie alle großen Gedichte, seinen Lesern eines voraus: seine Freiheit. Was die Lektüre anstrebt, hat es schon erreicht, denn es ist offen nach allen Seiten, schwebt, ist schwer und leicht zugleich und wird sich nie festlegen lassen auf eine Lesart allein.… Continue Reading „19. Dicht am Boden“
Ich brauchte DADA, und siehe, es war da, da. Im Buchladen der National Gallery in Washington fand ich einen dicken Band: I am a beautiful monster. Poetry, Prose, and provocation. Francis Picabia. Translated by Marc Lowenthal. Cambridge / Mass. u.a.: The MIT Press, 2007.… Continue Reading „18. Francis Picabia: 4 Fragmente und 3 Texte“
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