Kategorie: Österreich

97. „Und es doch wieder tun“

„Egal wo das Ende der Welt liegt“. Von Ludwig Fels (Verlag Jung und Jung). Redaktion: Edith-Ulla Gasser „Ab einem gewissen Alter sollte man keine Gedichte mehr schreiben. Man sollte stattdessen probieren, aus dem Fenster zu schauen, hinaus auf Straßen und Gassen, die nach Dichtern… Continue Reading „97. „Und es doch wieder tun““

88. Petrarca-Preis geht an John Burnside und Florjan Lipuš

Die Schriftsteller John Burnside und Florjan Lipuš bekommen den mit 20.000 Euro dotierten Petrarca-Preis. Sie werden „für ihre herausragenden und bedeutsamen Werke“ ausgezeichnet, wie die Hubert-Burda-Stiftung, die den Preis vergibt, am Donnerstag in München mitteilte. Die Juroren um Peter Handke und Michael Krüger hätten sich einstimmig… Continue Reading „88. Petrarca-Preis geht an John Burnside und Florjan Lipuš“

86. Fehler

Udo Kawasser sprach für den Standard mit Peter Waterhouse, dem heute abend der Ernst-Jandl-Preis verliehen wird. Zitat: Standard: Könnte man das Buch als eine Spurensuche bezeichnen? Waterhouse: Spuren- und Fehlersuche. Die Fehler sind das, was uns fehlt. Im Englischen ist „mistake“ ja vielmehr das Missverständnis. „Fehler“… Continue Reading „86. Fehler“

84. Preisverleihung an Peter Waterhouse

In diesem Jahr geht der Ernst-Jandl-Preis für Lyrik an den österreichischen Autor Peter Waterhouse. Die feierliche Preisverleihung findet am Samstag, 18. Juni 2011 im Rahmen der Ernst-Jandl-Lyriktage in Neuberg an der Mürz statt. … Den zweisprachig aufgewachsenen Peter Waterhouse, der auch als Übersetzer tätig… Continue Reading „84. Preisverleihung an Peter Waterhouse“

15. Musil an Thomas Mann

Schon zum 50. Geburtstag des um fünf Jahre Älteren hatte Musil sich in die Gratulantenschar eingereicht, ehe er 1935 ein in seiner schillernden Unlesbarkeit besonders denkwürdiges Geschenk zum 60. Geburtstag gemacht hat. Der S.-Fischer-Verlag überreichte einen Geschenkkarton mit Glückwünschen, aus denen Erika Mann mehr… Continue Reading „15. Musil an Thomas Mann“

126. Neue Lyrik 1962-1965

Goethe schrieb eine Rezension der Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“, in der er zu den über 200 Gedichten des Bandes „das unterhaltende Geschäft [übernahm], sie alle der Reihe nach, so wie es uns der Augenblick eingibt, zu charakterisieren“. Da heißt es „Lieblich konfus und deshalb Phantasie… Continue Reading „126. Neue Lyrik 1962-1965“

116. Notwendigkeit

Raoul Schrott im Interview mit der Frankfurter Rundschau über Poesie, den Versuch sich als Dichter über seine Arbeit klar zu werden und warum Metaphern keine Fehlinformationen sind, sondern eine sprachliche Notwendigkeit.

111. Keine Fehlleistung

Warum aber liest kaum noch jemand Gedichte? Sind sie, weil jeder Werbespruch mittlerweile Poesie und selbst das Wort „Viagra“ eine lyrische Äußerung ist, wie Schrott behauptete, überflüssig geworden? Scobel erklärte das Phänomen zweigleisig: Erstens sei die Sprache der Wissenschaft mächtiger, weil ökonomisch verwertbar. Zweitens… Continue Reading „111. Keine Fehlleistung“

110. Bachmanns Seifenoper

Die Werkgeschichte der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (1926–1973) muss nicht neu geschrieben werden, weil die Österreicherin selbst dazu den vielleicht skurrilsten Beitrag schon geliefert hat: mit ihrer Serie der „Radiofamilie“ zu Beginn der 50er Jahre. Und diese wöchentlich gesendeten Familienstorys waren nichts anderes als triviale… Continue Reading „110. Bachmanns Seifenoper“

108. Neue Lyrik 1961

Goethe schrieb eine Rezension der Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“, in der er zu den über 200 Gedichten des Bandes „das unterhaltende Geschäft [übernahm], sie alle der Reihe nach, so wie es uns der Augenblick eingibt, zu charakterisieren“. Da heißt es „Lieblich konfus und deshalb Phantasie… Continue Reading „108. Neue Lyrik 1961“

107. Jugendgefährdend

Ernst Reinhard Schöggl schreibt Krimis. Kürzlich erfuhr er, daß sein Krimi „Clamlinde“, in dem die beschriebene „Abbildung der barbusigen Clamlinde“, die Teil eines Wappens ist, das in Clam in der Burgkapelle hängt, schon das Schärfste an Erotik darstellen mag, „im Computernetz der Bundesverwaltung als jugendgefährdend… Continue Reading „107. Jugendgefährdend“

106. Czurdas poetisches Palimpsestieren

„dunkelziffer“ nennt Elfriede Czurda ihren neuen Gedichtband. Dem Unzählbaren auf der Spur, unternimmt sie hier die subversive Dekonstruktion der globalen Herrschaft der Zahlen. Ausgangspunkt sind Symbole der Zahlenmagie wie magische Quadrate, das goldene Dreieck oder das Pentagramm. … Elfriede Czurdas poetisches Palimpsestieren beginnt gleich… Continue Reading „106. Czurdas poetisches Palimpsestieren“

91. Mayröcker in Münster

Sie gilt als eine menschenscheue Zauberin der Worte, lebt in einer Wiener Altbauwohnung voller Zettel und ist neben Sarah Kirsch derzeit die bedeutendste Lyrikerin im deutschsprachigen Raum: Friederike Mayröcker, die eine ähnliche Aura umgibt wie Juliette Greco. Mayröcker stellt in Münster ihr großes Alterswerk… Continue Reading „91. Mayröcker in Münster“

76. Gereimt

„Diese Aussage war mehr als nur ein sexistischer Ausrutscher. Sie zeigt, dass manche eine mutmaßliche Vergewaltigung scheinbar als Kavaliersdelikt sehen.“ Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) findet den Sager des ÖVP-Abgeordneten Wolfgang Großruck „unfassbar“. Der Mandatar aus Oberösterreich, der seine Parlamentsreden stets mit einem Reim beendet,… Continue Reading „76. Gereimt“

61. Flussi Diversi

Die Arbeitsgemeinschaft Alpen-Adria lädt zum vierten Dichter-Symposium nach Caorle bei Venedig. Schirmherr der diesjährigen Veranstaltung ist der ungarische Dichter Géza Szöcs. Flussi Diversi – Poesie in alpen-adriatischer Vielfalt 27-29 Mai 2011 http://flussidiversi.jimdo.com/ Liste der teilnehmenden Dichter: Antonio Cassuti (Italia) Augusto Debernardi (Italia) Conny Stockhausen… Continue Reading „61. Flussi Diversi“