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Christoph W. Bauer, Hausacher LeseLenz-Stipendiat von Juli bis September 2010, bewältigt in seinem Liederzyklus „mein lieben mein hassen mein mittendrin du“, den er in Hausach fertiggestellt hat, den Spagat zwischen scheinbaren Gegensätzen. Liebesgedichte, Hassgedichte, Mittendrin-Gedichte enthält das Werk mit dem programmatischen Titel, das demnächst… Continue Reading „26. Liebesgedichte, Hassgedichte, Mittendrin-Gedichte“
2. GEDICHTKONFERENZ 2011 in der Alten Schmiede Wien am kommenden Mittwoch: „2. GEDICHTKONFERENZ 2011 Zustandsbilder – Empfindungsregister – Zurichtungen von Sprache CHRISTIAN FILIPS (Berlin) liest aus HEISSE FUSIONEN (roughbooks, 2010) • HELMUT NEUNDLINGER (Wien) liest aus TAGDUNKEL (Mitter Verlag) • STEFAN BAYER (Wien) liest… Continue Reading „7. 2. GEDICHTKONFERENZ 2011 in der Alten Schmiede“
Der israelische Dichter Uri Zvi Greenberg (1896-1981) war einer der großen expressionistischen Dichter der hebräischen Lyrik. Er wurde in einer Chassidim-Familie in Bialikamin in Galizien geboren, das damals zu Österreich-Ungarn gehörte. Als er anderthalb Jahre alt war, zog seine Familie nach Lwow (Lemberg). 1912… Continue Reading „150. Uri Zvi Greenberg (1896-1981)“
gilt seit Ingeborg Bachmanns Gedicht als zumeist literarische Projektion eines utopischen Idealzustands, aber in der Realität grenzte Böhmen bereits unter Ottokar II. Premysl an die Adria und das Böhmen Karls IV. an die Ostsee. / Ö1 (Shakespeare nicht zu vergessen. In dessen „Wintermärchen“ gibt… Continue Reading „139. „Böhmen am Meer““
Poesiegespräch: Die Migration im Rücken Mo 20.6. 18:00 Akademie der Künste, Pariser Platz, Black Box Eintritt €5/3 Mit Cristina Ali Farah Italien Ghayath Almadhoun Schweden Jazra Khaleed Griechenland Abbas Khider Berlin und Fiston Mwanza Mujila Österreich Moderation Zehra Çırak Autorin, Berlin Migration ist und war schon immer europäische Realität. Auch im Literaturbetrieb spielen die Werke von… Continue Reading „102. Die Migration im Rücken“
„Egal wo das Ende der Welt liegt“. Von Ludwig Fels (Verlag Jung und Jung). Redaktion: Edith-Ulla Gasser „Ab einem gewissen Alter sollte man keine Gedichte mehr schreiben. Man sollte stattdessen probieren, aus dem Fenster zu schauen, hinaus auf Straßen und Gassen, die nach Dichtern… Continue Reading „97. „Und es doch wieder tun““
Die Schriftsteller John Burnside und Florjan Lipuš bekommen den mit 20.000 Euro dotierten Petrarca-Preis. Sie werden „für ihre herausragenden und bedeutsamen Werke“ ausgezeichnet, wie die Hubert-Burda-Stiftung, die den Preis vergibt, am Donnerstag in München mitteilte. Die Juroren um Peter Handke und Michael Krüger hätten sich einstimmig… Continue Reading „88. Petrarca-Preis geht an John Burnside und Florjan Lipuš“
Udo Kawasser sprach für den Standard mit Peter Waterhouse, dem heute abend der Ernst-Jandl-Preis verliehen wird. Zitat: Standard: Könnte man das Buch als eine Spurensuche bezeichnen? Waterhouse: Spuren- und Fehlersuche. Die Fehler sind das, was uns fehlt. Im Englischen ist „mistake“ ja vielmehr das Missverständnis. „Fehler“… Continue Reading „86. Fehler“
In diesem Jahr geht der Ernst-Jandl-Preis für Lyrik an den österreichischen Autor Peter Waterhouse. Die feierliche Preisverleihung findet am Samstag, 18. Juni 2011 im Rahmen der Ernst-Jandl-Lyriktage in Neuberg an der Mürz statt. … Den zweisprachig aufgewachsenen Peter Waterhouse, der auch als Übersetzer tätig… Continue Reading „84. Preisverleihung an Peter Waterhouse“
Schon zum 50. Geburtstag des um fünf Jahre Älteren hatte Musil sich in die Gratulantenschar eingereicht, ehe er 1935 ein in seiner schillernden Unlesbarkeit besonders denkwürdiges Geschenk zum 60. Geburtstag gemacht hat. Der S.-Fischer-Verlag überreichte einen Geschenkkarton mit Glückwünschen, aus denen Erika Mann mehr… Continue Reading „15. Musil an Thomas Mann“
Goethe schrieb eine Rezension der Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“, in der er zu den über 200 Gedichten des Bandes „das unterhaltende Geschäft [übernahm], sie alle der Reihe nach, so wie es uns der Augenblick eingibt, zu charakterisieren“. Da heißt es „Lieblich konfus und deshalb Phantasie… Continue Reading „126. Neue Lyrik 1962-1965“
Warum aber liest kaum noch jemand Gedichte? Sind sie, weil jeder Werbespruch mittlerweile Poesie und selbst das Wort „Viagra“ eine lyrische Äußerung ist, wie Schrott behauptete, überflüssig geworden? Scobel erklärte das Phänomen zweigleisig: Erstens sei die Sprache der Wissenschaft mächtiger, weil ökonomisch verwertbar. Zweitens… Continue Reading „111. Keine Fehlleistung“
Die Werkgeschichte der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (1926–1973) muss nicht neu geschrieben werden, weil die Österreicherin selbst dazu den vielleicht skurrilsten Beitrag schon geliefert hat: mit ihrer Serie der „Radiofamilie“ zu Beginn der 50er Jahre. Und diese wöchentlich gesendeten Familienstorys waren nichts anderes als triviale… Continue Reading „110. Bachmanns Seifenoper“
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