Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Wenn es um Heidegger geht, lässt sich sogar Werner Beierwaltes, der eminente Kenner der abendländischen metaphysischen Traditionen, insbesondere des Neuplatonismus, aus der Reserve locken. Heideggers Philosophie sei «halbpoetisch» und «sekundärprophetisch»; sie entpuppe sich als «narzisstisches Denken, das in Allem nur sich selbst zu finden… Continue Reading „40. Un-Philologie“
Leipzig ist immer noch ein gutes Pflaster für Verlagsgründungen. Auch wenn die Chance, hier einen der großen Tanker im deutschen Verlagsgeschäft wieder anzusiedeln, minimal ist. Es sind die kleinen, kreativen Gründungen, die der Stadt seit 21 Jahren ein neues Gesicht als Verlagsstadt geben. Seit… Continue Reading „38. Bücher, die man selber kaufen würde“
Am Dienstag, den 24. Mai um 20 Uhr, wird Les Murray zu Gast im Münchner Lyrik Kabinett sein, vorgestellt von seiner Verlegerin Margitt Lehbert. Die näheren Daten zu dem Abend sowie einige weiterführende Informationen zu Les Murray unter: http://www.lesmurray.org/ und http://www.poetenladen.de/volker-sielaff-les-murray.htm Hier einige Äußerungen von Murrays Dichterkollegen –… Continue Reading „34. Les Murray im Lyrik Kabinett“
Die Dichterlesungen der britischen Lyriker Gordon Meade und Desmond Graham haben eine lange Tradition am Englischen Seminar der RUB. Auch in diesem Jahr sind die beiden wieder zu Gast in Bochum, lesen aus ihren Werken und beantworten Fragen zur englischen Lyrik der Gegenwart. Die… Continue Reading „33. How to Do Things with Poetry“
„Das Rätselhafte hat mich angezogen“, sagt Gerhard Staufenbiel über Friedrich Hölderlins Lyrik. Der Paderborner Zeichner arbeitete zu Hölderlins Hymne „Patmos“ und zeigt seinen Zyklus im Zentrum für Interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Uni Bielefeld. Die Ausstellung „Ein Bild zu bilden. . .“ eröffnet erneut ein… Continue Reading „32. Patmos im Bild“
Es gibt zu viele Dichter zur Zeit. Definitiv: viel zu viele. Man kann sie gar nicht alle lesen, es ist schlicht unmöglich. Man kann sich höchstens an die eigene sprichwörtliche Nase fassen. Fast täglich gibt es Neuerscheinungen. Ich betone das, weil ich mich mit Julia… Continue Reading „30. „Ganz, ganz tolle Gedichte““
All die Zeichen einer mehrsprachigen Existenz, die ich zuerst als Manko empfand (fehlende Wörter, verfremdetes Sprechen, manchmal einen Akzent haben in der eigenen Sprache) versuche ich jetzt als Reichtum zu begreifen, sie sollen sich im Schreiben umtun, wo sonst. Im Grunde fühlt sich das… Continue Reading „28. Aushäusig“
Originalzitat: Jeder Lyriker der deutschen Sprache, hat jedes Jahr dreimal die Chance sein Können unter Beweis zu stellen. Sollte es sich um kürzere Gedichte handeln, dann ist die Vorgabe, diese jeweils auf einer Seite zu platzieren. Die Lyriker können mehrere kleine Werke, oder ein… Continue Reading „23. Lyrikpreis des Literaturbüros München“
Freilich war auch Platz für die höhere Kunstform der Lyrik, etwa wenn Traudel Schwind ihr Wochenmarkt-Gedicht rezitierte oder die Heimatdichterin Gertrud König aus Großkrotzenburg die hessische Nachbarschaft vertrat. / Main-Netz
„Der entfesselte Pegasus – Literatur trotz(t) Markt“ vom 4. Mai – 1. Juni 2011 Aus dem Programm: Sa. 7. Mai ab 20.00 Uhr Völkerschlachtdenkmal, 04299 Leipzig, Straße des 18. Oktober 100, während der Nacht der Museen Lyrik und Sax 20.00 Uhr Roland Erb (li.) mit Versen… Continue Reading „19. 20. Sächsischer Literaturfrühling“
Jack Hirschman, der 1933 als Sohn russischer Juden aus der zweiten Einwanderergeneration in der Bronx geboren wurde, ist ein Linker, ein kompromissloser Dichter, der einen Großteil seines Lebens buchstäblich auf der Straße verbracht und im Verlauf seines Lebens mehr als 100 Gedichtbände (z.B. »Endless… Continue Reading „18. Jack Hirschman auf Lesereise“
Texte von Bundeswehrsoldaten über ihre Erfahrungen bei Auslandseinsätzen, die in Lyrik übertragen sowie anschließend von Leipziger Komponisten vertont wurden und vom Leipziger Gewandhauschor vorgetragen werden: Die Ergebnisse dieses außergewöhnlichen Projekts sind am Samstag im Leipziger Gewandhaus zu erleben. Mit „Schlachtfeld der Seele“ ist überschrieben,… Continue Reading „17. Schlachtfeld der Seele“
Die schönsten Wörter in Daniela Seels neuem Gedichtband „ich kann diese stelle nicht wiederfinden“ sind „kondomverpackungsschnitzel“, „schmauchspurtattoo“ und – wenn man gleich zwei zusammen nimmt – „klinkenkunde für klinkenkunden“, allesamt klein geschrieben, wohlgemerkt. Und die schönsten Wörter wären keine, wenn es sich bei ihnen… Continue Reading „16. Die schönsten Wörter“
Manch anderer würde so ein Wort einfach hinschreiben und stolz auf sich sein: „Löschpapierhimmel“. Doch bei Johanna Schwedes stehen solche Worte nicht einfach da, liegen herum wie bunte Glasperlen. Ihre Bilder entwickeln sich immer wieder weiter. Und die neuen Assoziationen sind für den Leser… Continue Reading „15. „Es sind kleine Finale, kleine Stolpersteine““
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