Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Katarzyna Nowakowska und Robert Malecki sowie Monika Taubitz und Anne Wachter aus Meersburg wollen am 27. September ab 11.30 Uhr im Weberzunfthaus die deutsche Literatur in Polen „hautnah in Lesung und Gespräch“ erfahrbar werden lassen. Nachdem um 15.30 Uhr Klaus Völker (Berlin) den schlesischen… Continue Reading „69. Eichendorff-Preis für Ulrich Schacht“
Zur Frage, mit welchen Büchern oder Zitaten aus Büchern ein Mann eine Frau beeindruckt, meinte Michael Krüger: „Als ich jung war, habe ich unvergessliche surrealistische Gedichte geschrieben. Ich habe sie generös an die schönsten Frauen verteilt, in der Hoffnung, dass sie sich davon beeindrucken… Continue Reading „68. Nachlassendes Interesse“
Ken Yamamoto erzählt erstmal einen Witz, zur Auflockerung des zwölften, herbstlichen U20-Poetry-Slams im Stattbahnhof. Aber natürlich will der Mitmoderator aus Neukölln die sieben Nachwuchsdichter nicht ernsthaft daran hindern, sich in die Arme der Musen zu werfen. Ein Leben ohne Poesie wäre auch nicht lebenswert:… Continue Reading „66. U20-Slam“
Berühmte Gedichte Annettes können in den Pavillons mit allen Sinnen erlebt und sozusagen begangen werden. Beispiel: Entspannt geht es weiter im Pavillon „Im Grase“, wo Kunstrasen unter den Füßen raschelt. Vogelgezwitscher und die bodennahe Wandbemalung mit Gräsern und Wiesenblumen spielen auf die natürliche Umgebung… Continue Reading „63. Mit allen Sinnen“
Heute im Radio: Die literarische Menagerie der Sabine Scho | Von Frank Kaspar Sendung am Dienstag, 17.9. | 22.03 Uhr | SWR2 Zoologischer Garten Berlin | © Sabine Scho „Der Mensch ist das Tier, das sich andere Tiere hält“, notierte der Philosoph Hans Blumenberg.… Continue Reading „62. Der Zoo als Weltgebäude“
Auszüge aus 2 – kontroversen – Stimmen zur Anthologie Hieb- und Stichfest: In „Hieb und Stichfest“ geraten Lothar Klünner und Klaus M. Rarisch heftig aneinander, in der Art eines Streitgesanges, den sie traditionsbewußt als Tenzone bezeichnen, und in dem es mal wieder darum geht,… Continue Reading „60. Sonetten-Streit“
Ein Bericht über die zweite Vorentscheidung des Münchner Lyrikpreises 2013/14 ist jetzt online. Die vier Juroren : Bettina Hohoff, die Herausgeberin der Neuen Sirene, Florian Voß, Lyriker und Verleger der Lyrikedition 2000, Carl Christian Elze, Sieger des Lyrikpreises München 2010, sowie Àxel Sanjosé, Lyriker… Continue Reading „59. Umstritten“
schau dich an, deine zifferblättrige Haut – wie spät bist du? nicht nach, nicht vor – die Uhr geht genau nach dir / Hansjürgen Bulkowski
Er starb am Donnerstag schwimmend vor der Küste des sizilianischen Ortes Mondello im Alter von 78 Jahren an einem Herzinfarkt. Die Staatssicherheit in der DDR, die dafür sorgte, dass Rohleders Theaterstücke nicht aufgeführt werden durften, führte den Viehpfleger in der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) als “ Beckett vom Bauernhof“ und hielt… Continue Reading „57. Klaus Rohleder gestorben“
Roughbooks fokussieren (fast) ausschließlich den Inhalt. Urs Engeler vertreibt im gleichnamigen Verlag die momentan 28 Roughbooks nach einem neuen, erfolgsversprechenden Konzept: Die Titel sind vornehmlich über die Verlagshomepage zu beziehen. Sie werden losgelöst von den Mechaniken des Literaturbetriebs verkauft. Die Vorteile liegen auf den Händen… Continue Reading „56. Roughbooks“
Die Abendjury, bestehend aus Carl-Christian Elze, Bettina Hohoff, Àxel Sanjosé, Florian Voß, wählte am 13. September Odile Kennel, Birgit Kreipe, Martin Piekar ins Finale des Lyrikpreises München 2013. Den Juroren fiel die Auswahl schwer, und sie bedauerten, aufgrund des hohen Niveaus aller Beiträge, sich… Continue Reading „55. Zuwahl“
Warum ist Eckard Sinzig nicht halb so berühmt wie andere Dichter, trotz viermal größerem Wortschatz und Themenradius, wirklichem Lebensdrama sowie Wunderkindstatus: Rowohlt brachte vor über 25 Jahren den Roman eines 25jährigen:Idyllmalerei auf Monddistanz, ein Faustschlag in die übliche bläßliche Landschaft; vier weitere Romane kamen,… Continue Reading „54. Eckard Sinzig“
Dass die Königsdisziplin der Literatur, die Lyrik, vom Buchpreis ausgeschlossen ist, zeigt nur, dass man ihm nicht allzu sehr vertrauen sollte. Sagt Ulrich Greiner, Die Zeit. Und fügt hinzu: Wenn die erfolgreichen Schriftsteller ohnehin ihren Weg machen, wer also braucht diesen Preis, den es… Continue Reading „53. Doch noch gemerkt“
Der 1969 geborene Lyriker Hendrik Rost versteht unter Schreiben sogar ausdrücklich ein Totengespräch. „Ad plures ire“ – zu den Vielen gehen – hat er einmal ein Gedicht betitelt und die lateinische Wendung, mit der die Römer das Sterben umschrieben, zum Prinzip der Poesie schlechthin… Continue Reading „52. Dauermurmeln“
… wirklich viel ist ja von der einst alles dominierenden Verlagsstadt Leipzig nicht übrig geblieben. Etwas Wichtiges aber schon: die Begeisterung für Buch und Literatur. Die auch teilweise Unterstützung in Behörden und Verwaltungen findet. So weit das möglich ist. Denn die Kulturförderung in Leipzig hat… Continue Reading „50. Lyrikgesellschaft“
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