Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
…schreit ja nur so laut, weil es nichts anderes kann als schreien“, schreibt Hermann Lenz am 25. März 1959 an Paul Celan . „Stampfen wir sie alle in den Abfalleimer, lassen wir sie von der Müllabfuhr wegtransportieren oder blasen sie wie eine Hand voll… Continue Reading „Das niedre Pack, das miese Gesocks…“
In der Reihe “ Jacobs´ Gedichte“ geht es um ein Gedicht der jungen Autorin Babette Dieterich , das dort erstmals veröffentlicht wird. Und es geht um das Thema Metaphern: Wie aber spricht man in bildhaften Gleichsetzungen, ohne das Schiff der Dichtung in die seichten… Continue Reading „Jacobs´ Gedichte“
Ach ja; die „Frankfurter Anthologie“ der FAZ hat die „Bilder und Zeiten“ überlebt. Am 5.1. im ganz normalen hellgrauen Feuilleton stellt Doris Runge ein Gedicht von Bertolt Brecht. / FAZ 5.1.02
Ernst Schumacher beschäftigt sich in der Berliner Zeitung (u.a.) mit Edmund Stoibers 1998er Brechtrede in Augsburg und schließt: An dieser Stelle höre ich wieder einmal Brecht , wie er mit seiner meckrigen Stimme auf „datschiburgerisch“ aus seinem Stahlsarg auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof uns… Continue Reading „Rat des toten Dichters“
Willkommen zum großen Gedichtwettbewerb 2002. Wir freuen uns, wenn Sie sich mit Ihrem Gedichte-Beitrag beteiligen. Wie in den Vorjahren winken tolle Preise und eine kostenlose schriftliche Bewertung Ihres Beitrages durch unsere Jury! Willkommen im Club der lebendigen Dichter! Wer darf mitmachen? Jeder, der ein… Continue Reading „Club der lebendigen Dichter“
Was ich hier aus Versen herauslese und in Prosa zu übersetzen versuche, enthält etwas Ungewöhnliches, ja Einmaliges in der Liebeslyrik. Ich muss hinzufügen: der von Frauen. Denn männliche Liebeslyrik handelt – im allgemeinen, falls ich Ausnahmen nicht kenne – nicht von Genossenschaft, von Egalität,… Continue Reading „Kerstin Hensels Liebesgedichte“
sks. «Hei, wie wir fliegen! Immer den Tod entlang . . . / Wie wir ihn höhnen und verspotten, der uns am Leben sitzt! / Der uns die Gräben legt und alle Strassen krümmt – ha, wir verlachen ihn! / Und die Wege, die… Continue Reading „Literaten am Lenkrad“
„Das freundliche Haus, das an den Österberg angelehnt, gegen die Neckarbrücke herabschaut, ist Ludwig Uhlands Haus; weiter unten, in einem von den Wellen bespülten Turme, träumt seit 33 Jahren Friedrich Hölderlin und brütet über seinem verstummten Saitenspiel.“ So schaut Gustav Schwab im Kapitel über… Continue Reading „Wanderungen durch Schwaben“
Sein Nachfolger ist Werner Söllner, der schon seit etlichen Jahren mit der Institution als freier Mitarbeiter verbunden und vertraut ist; Böhmer wird dafür in den Status eines freien Mitarbeiters wechseln… Wer mit dem Schreiben so intensiv befasst ist, kann es auf Dauer nicht in… Continue Reading „Paulus Böhmer nicht mehr Geschäftsführer des Frankfurter Literaturbüros“
Wahrlich, ich lebe in Zeiten, da die Dichter wenig gelten. Vorbei die gute alte schlechte Zeit, während welcher man noch einander Gedichte vorlas, von ihren Worten bewegt oder erregt, zumindest im Einklang, in seelischer Übereinstimmung mit den Sprachgebilden. Und ganz unauffällig fand bei derlei… Continue Reading „Günter Kunert über Probleme mit Gedichten in Schnell-Lesezeiten“
Hanau. Der Lyriker und Essayist Heinz Czechowski erhält am Samstag, 24. November, den Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau. Kulturdezernentin Oberbürgermeisterin Margret Härtel wird die Urkunde im Rahmen einer Festveranstaltung um 19 Uhr im Comoedienhaus Wilhelmsbad überreichen. Der Preis ist mit 15 000 Mark dotiert. Heinz… Continue Reading „Brüder-Grimm-Preis an Lyriker Heinz Czechowski“
Der diesjährige, mit 100.000 Schilling dotierte Mondseer Lyrikpreis geht an den 1956 in Vaduz/Liechtenstein geborenen, in Wien lebenden Autor Michael Donhauser. Die Jury spricht Donhauser „Unbekümmert um Moden und Tendenzen“ zu, er habe „den Widerspruch zu seiner Sache und ästhetisch fruchtbar gemacht“. Oberösterreichische Nachrichten… Continue Reading „Mondseer Lyrikpreis“
Kulturpolitsche Nachwehen des Christine-Lavant-Preises: Aufgrund des geringen Publikumsinteresses (zirka 70 Zuhörer) denkt Vizebürgermeister Heimo Toefferl über eine Einstellung nach: „Die Gemeinde wendet 400.000 Schilling dafür auf, weder das Publikum noch das Medieninteresse entspricht dem.“ Er hat auch schon Ideen, wie man das freigewordene Geld… Continue Reading „Aus für Lavantpreis?“
Der Berliner Autor Ulf Stolterfoht (38) wurde „für seine souveräne Sprachbehandlung, den Reichtum an lautlichen und rhythmischen Formen und seine inhaltliche Präzession“ (Begründung der Jury) mit dem von der Stadt Wolfsberg gestifteten Christine-Lavant-Lyrikpreis in Höhe von 100.000 Schilling ausgezeichnet. / OÖN vom 25.09.2001
… am 21. und 22. September in Wolfsberg: Zum vierten Mal wird heuer der Christine Lavant Lyrik-Preis vergeben, der mittlerweile zu einem der größten Lyrik-Preise des deutschen Sprachraumes zählt. Dementsprechend viele Anmeldungen hat es gegeben: Aus den ursprünglich 375 Einsendungen aus zehn Nationen wurden… Continue Reading „10. Ende September lesen sechs Dichter um den Christine Lavant-Preis 2001“
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