Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Fräulein Charlotte Brown, Bibliothekarin, schnappt über Von Felix Jung Heute habe ich beschlossen Jedes Gedicht zu lesen, das je einer schrieb In der kurzen Geschichte unserer Zivilisation. Ich weiß, es ist sehr egoistisch, zu lesen. Jedes Gedicht, das je einer schrieb hat seine guten… Continue Reading „32. Verrückte Bibliothekarin (Anthologie)“
Zwei davon stecken im Titel von Allemanns Band, und mit zweien (doch! doch!) beginnt die Rezension von Samuel Moser, NZZ 10.2.: Es gibt doch ein politisches Gedicht in Urs Allemanns neuem Gedichtband! Und es gibt doch erotische Gedichte zuhauf! Eines endet mit den Versen:… Continue Reading „31. Lyrische Ausrufungszeichen“
Im YinYang Media Verlag erscheinen seit einigen Jahren die Nachdichtungen orientalischer Lyrik von Hans Bethge im Nachdruck (zum Teil gar erstmals aus dem Nachlaß). Die Originalausgaben erschienen zwischen 1907 und 1941 und sind heute antiquarische Raritäten. Die Nachdruck-Reihe wird ergänzt durch eine Biographie des… Continue Reading „30. Weil sie dich nicht verstehn“
Wie eine Mappe mit zehn Druckgraphiken von Markus Retzlaff aus Meißen und zehn im Zinkhochdruck gefertigten Gedichten von Thomas Eichler in den Regalen der Gauckbehörde landete, erzählt die Sächsische Zeitung am 10.2.04.
Einige Seiten aus dem Notizbuch „Pfingstrose“ vom Juni und Juli 1952 (Größe 16 cm x 10cm), auf denen sich später publizierte Texte und Entwürfe dazu befinden, werden in dieser Ausgabe der SZ Wochenende zum ersten Mal gezeigt. Noch auf Wunsch Thomas Bernhards wurde es… Continue Reading „25. Vorbereitung auf Bernhard“
Was der Süddeutschen Bernhard, ist der NZZ heute Kant (200. Todestag am 12.2.04, 280. Geburtstag am 22.4.04). Unter mehreren Kantiana Aphorismen und Fragmente von Franz Josef Czernin „Für und wider Kant“, wie dies: Die Poesie, diese unbelehrbare Geisterseherin, träumt den Sinn als Gegenstand; als… Continue Reading „24. Immanuel Kant“
In der NZZ vom 2.2.04 schreibt Roman Bucheli über Lutz Seiler und das Peter-Huchel-Haus in Wilhelmshorst und vergleicht dabei das Werk des alten und des neuen Hausherrn: So forschen sie denn beide nach den verlorenen Dingen und Gerüchen, nach den erloschenen Klängen und Gesichtern… Continue Reading „22. bei den toten, im haus“
Lohsa. Unauffällig, ja fast abseits steht es am Marktplatz. Das Denkmal für Pfarrer Handrij Zejler (1804- 1872) würdigt den „Ahnvater der sorbischen Poesie“. So verehrte ihn einst der tschechische Schriftsteller und Volkskundler Adolf Cerny. Denn fast ein Jahrhundert prägte Zejler die Literatur der Sorben.… Continue Reading „21. Pfarrer, Dichter, Sorbe: Handrij Zejler“
Über eine Bürgerfunk-Sendung „Lyrik am Abend“ des Zimmertheaters in Meschede berichtet die Westfalenpost vom 7.2.04, und die Ostsee-Zeitung vom 2.2.04*) über einen Poetry Slam in Wismar (Mecklenburg).
So alle 5 Tage erreichen mich Lyrikpost-Bestellungen ohne Mailadresse (bzw. nur mit dem Wort „Ihre“ als Absender). Für alle ernstgemeinten Zuschriften muß leider gelten: Berücksichtigt wird nur, wer seine korrekte eMail-Adresse einträgt – und nichts als das, weil der Automat leider nichts anderes versteht.… Continue Reading „14. Lyrikpost-Bestellungen“
Mit Panthern, Bären und Giraffen hätten die Menschen friedlich auf der Wiese gelegen. Was hier beschworen wird, ist mitnichten eine Szene aus dem Garten Eden, vielmehr eine Erinnerung vom Tag nach dem Bombardement, das in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945… Continue Reading „10. Lose Blätter“
Wie die Zügellosigkeit der Elsa von Freytag-Loringhoven Berlins Boheme inspirierte, beschreibt Hendrik Werner, Berliner Morgenpost 5.2.04 – Pommersche Dichtung anno 1886: Der Hang zur Zote ist mir eingeboren Von meinem Papa hab ich ihn geerbt Sein Witz ist roh – ich bin dazu erkoren… Continue Reading „8. Pommersche Muse, pommerscher Dada“
taz: Herr Maleu, Sie sind Geschäftsführer des SuKuLTuR-Verlags. Seit Dezember vertreiben Sie die Heftreihe „Schöner Lesen“ in elf Süßwarenautomaten in Berlin. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Literatur in Automaten zu verkaufen? Frank Maleu: Seit die Lesehefte erscheinen, das ist seit 1996, suche ich nach… Continue Reading „6. Hel-Automat“
Nach „Die Welt als Schock und erweiterte Tatsache“ (1995, vergriffen) endlich: Der neue Werksquerschnitt seiner besten „spirituellen“ Gedichte aus 11 Jahren !!! 36 ausgewählte transreligiöse Gedichte 1992-2003 im bibliophilen schmalen Hochformat komplett auf grünem Karton gedruckt !!! MOTTO: >…die popliteratur ist wiedermal scheintot, die… Continue Reading „5. Neuer Schock“
Hellers listiger Literaturbegriff erlaubt es ihm auch, in schwärmerischen Worten die vielen Begegnungen mit den „Göttern“ und „Weltmeistern“ des Kunstbetriebs auszumalen. Wie ihn die Hilde Spiel im Café Hawelka an ihr Tischchen bat oder „der Doderer“ Bildungsratschläge gab: „Gehn’s ins Kino!“ Während Heller von… Continue Reading „2. André Hellers Poetikvorlesung“
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