Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Konstantin Ames s Wegeverhalten Trampeln auf deiner, meiner Gesundheit herum. Nennen s Spaziergang. Als ob Deutschreicher Österländer das könnten! Sind für die Theorie zu infantil, verkörpern lieber Ellenbogen, Oden, Essays. Verscherbeln s letzte Rilkesilber, tanzen Raben an, Kumpels im Kunstpelz belobigen ihre Organe, rücken… Continue Reading „s Wegeverhalten“
Horst Samson landregen die tür fällt ins schloss der Schlüssel steckt von außen und ich denke dass die tür ins schloss gefallen ist und der Schlüssel von außen steckt das zimmer ist klein es riecht nach Schimmel in den ecken spinnweben überall hat sich… Continue Reading „die bewegung der antillen unter der schädeldecke“
L&Poe Journal #02 Nach dem Start der Ausgabe 02 im zeitigen Frühjahr kam eine intensive Arbeitsphase im Zusammenhang mit dem zweiten Band meiner Edition der Barockdichterin Sibylla Schwarz. Die Paperbackausgabe ist erschienen, Hardcover ist noch im Satz. Zeit für den Schlussspurt des zweiten Journals.… Continue Reading „Ich bin ein Schrei aus dem Nebel“
Jayne-Ann Igel Im kreis wolltest nicht mehr im kreis gehen, nach anstalten, nie mehr, im kreise der familie das unausgesprochene ausbaden, in binnenseen, abtauchen und wieder auftauchen, mit nichts im maul als seetang, der sich in girlanden um die hüfte legt, den hals, ohne… Continue Reading „im kreis“
Gisbert Amm VIER SENRYŪ ÜBER CORONA În diesêm Sênryū ûber Corôna trâgen dîe Wôrter Mâsken. In______diesem______Senryū über______Corona______halten die______Wörter______Abstand. In diesem Senryū über Corona schert es die Wörter gar nicht. In |||| diesem |||| Senryū über |||| Corona |||| wurde es |||| übertrieben. Aus: Gisbert… Continue Reading „Senryū über Corona“
August von Platen (* 24. Oktober 1796 in Ansbach; † 5. Dezember 1835 in Syrakus, damals Königreich beider Sizilien) Ghaselen 15 Wer Gelder eingetrieben, Durchbebt die Nacht vor Dieben; Mir, der ich nichts besitze, Vergeht sie nach Belieben. Es dunkeln zwar die Lüfte, Doch sind sie rein geblieben; Da senkt des Himmels Wagen… Continue Reading „Ghasel 15“
Kenah Cusanit (geboren 1979 in Blankenburg (Harz)) Weißkohl Man braucht ein Messer, will man was über seinen Charakter erfahren. Einmal senkrecht durchtrennen bitte. Was sehen Sie: einen Engel, dessen Flügel in Flammen aufgehen oder eine Zypresse, die zu lang in einer Blumenpresse gelegen hat? Kohlschau ist I… Continue Reading „Aus der Weißkohlmatrix“
Konstantin Ames Reim (Engl) GOd today is too lazy so an I choose to climb a Schutthügel all the way like an I planned to do such a thing like other people perhaps plan to murder s.o. of their own kind on a Tier… Continue Reading „Reim (Engl)„
(* 27. Oktober 1922 in Putilla, Bukowina, Rumänien; † 12. Juli 2014 in Jerusalem) Manfred Winkler wurde in der früher österreichischen Region geboren, als die zu Rumänien gehörte. Er ging zur Schule in der Kulturmetropole Czernowitz. 1940 wurde die Nordbukowina in der Folge des Hitler-Stalin-Pakts von der Sowjetunion besetzt. Eltern und Bruder wurden verhaftet… Continue Reading „Manfred Winkler 1922-2014“
Günter Kunert (geboren am 6. März 1929 in Berlin; gestorben am 21. September 2019 in Kaisborstel) Tücke des Feindes Nichts erfuhr auf der Insel Ioa eine japanische Kompanie vom Ende des Krieges, vom Stillstehn der Waffen, von der Verwundeten Austausch, Befreiung der Gefangenen, dem beginnenden Aufbau zerstörter Häuser und Städte,… Continue Reading „Tücke des Feindes“
August von Platen (* 24. Oktober 1796 in Ansbach; † 5. Dezember 1835 in Syrakus, damals Königreich beider Sizilien) Sonette 35. Wer möchte sich um einen Kranz bemühen, Den unsre Zeit, die feile Modedirne, Geschäftig flicht für jede flache Stirne, Aus Blumen flicht, die zwo Sekunden blühen? Wer wollte noch für das… Continue Reading „Sonett 35“
Heinrich Leuthold (* 9. August 1827 in Wetzikon; † 1. Juli 1879 in Zürich) Im sichern Hafen land ich nie; Mich selber überwand ich nie; Des Lebens Wechsel sucht ich auf, Doch seinen Reiz empfand ich nie; Mein Herzblut rieselt hin im Lied, Dies wunde Herz verband ich nie. Wohl hab ich… Continue Reading „Ghasel“
Günther Deicke (* 21. Oktober 1922 in Hildburghausen; † 14. Juni 2006 in Mariánské Lázně, Tschechien) Nacht Da ist nur Stille. Eine Frau, ein Mann. Kein Spiel der Finger und kein Spiel der Zehen. Die nichts als ihre eigne Nacht ansehen, vergehn und gehn einander nichts mehr an. Da ist der Wind gleichgültig… Continue Reading „Günther Deicke 1922-2022“
Theodor Storm (* 14. September 1817 in Husum; † 4. Juli 1888 in Hanerau-Hademarschen) Hyazinthen Fern hallt Musik; doch hier ist stille Nacht, Mit Schlummerduft anhauchen mich die Pflanzen; Ich habe immer, immer dein gedacht; Ich möchte schlafen, aber du mußt tanzen. Es hört nicht… Continue Reading „Aber du musst tanzen“
Tom de Toys, 1.10.2022 ©POEMiE™ @poetryclip.de SELBSTANALDÜSE (FURZEN FÜR DEN FRIEDEN) das geht jetzt zu weit – is schon klar denn: es geht hier um literatur und nicht um selbstanalyse. ich hätte schauspieler werden können und pianist auch professor wäre eine option gewesen dann… Continue Reading „das geht jetzt zu weit“
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