Kategorie: Deutsch

54. Zwei Veranstaltungen

14.01.2011 – randnummer Die Hamburger Literaturzeitschrift ist ein weiteres Mal Gast in der Lettrétage. Die Herausgeber und Autoren werden die nunmehr dritte Ausgabe präsentieren und ausgewählte Texte lesen. Zivilcollage mit Nicolai Kobus, Hendrik Jackson, Richard Duraj und Manuel Stallbaumer. lettrétage, methfesselstraße 23 – 25,… Continue Reading „54. Zwei Veranstaltungen“

53. Meine Anthologie (Abräumer 4): Tanz und Denken

Martina Hefter Kranich Meine Freunde, Tänzchen, ihr lieben Verschwender von Geld, Gefüge, Gelenk, verehrte, grünschillernd, Verbieger, habe lang nachgedacht, ob ich schlecht denke von euch. Tanzende denken kein Denken, und Kraniche können nicht tanzen, o Lord. Ich denke mir lieber das Denken als Fluss,… Continue Reading „53. Meine Anthologie (Abräumer 4): Tanz und Denken“

52. Meine Anthologie (Abräumer 3): birnen erraten

Kathrin Schmidt birnen erraten Ich habe birnen gekauft, sie duften unter der achsel hervor, aus dem beutel, du könntest sie, wenn du nur wolltest, erraten. du aber nimmst die tasche von meiner schulter, den lebenden kater von meinem arm und vom haar dir den… Continue Reading „52. Meine Anthologie (Abräumer 3): birnen erraten“

51. Eingeschreint

Vorgetragen wurde ein Gedicht Bert Brechts, das einst Kinder in der DDR auswendig lernen mussten, ein gutes Beispiel für Brechts Stammbuchstil in seiner streng dogmatischen Phase (der wir auch Zeilen wie „Lenin ist eingeschreint in dem großen Herzen der Arbeiterklasse“ verdanken). Das Brecht-Gedicht, zu… Continue Reading „51. Eingeschreint“

50. Letzter Brief

Hadayatullah Hübsch, der am 4. Januar in Frankfurt starb, war ein zum Ahmadiyya-Islam konvertierter Dichter und Schriftsteller. Immer wieder hat er sich in Briefen an diese Zeitung zur muslimischen Religion geäußert. Schreibt die FAZ und veröffentlicht seinen letzten Brief an „diese Zeitung“, ohne mitzuteilen,… Continue Reading „50. Letzter Brief“

48. Ohne Risiko

„Wir können uns das Risiko wie Lyrik leider nicht leisten“, sagt Anna Brandstätter, Vorsitzende der „Kulturakzente 4840“. Dennoch will man nicht bloß auf „Mainstream“ setzen: „Wir versuchen, auch unbekannte Autoren und da vor allem aus Oberösterreich zu forcieren“, betont Schriftführer Ferdinand Lehner, der gleichzeitig… Continue Reading „48. Ohne Risiko“

47. Das Maß allen Lebens ist die Axt, sagt der Baum

Rezension eines Gedichtbands von Martin Bernhardt Von Michael Gratz Die Axt, die das Leben der Bäume beendet, ist eine seiner Bildfindungen, die er in mehreren Texten verwendet. Das Gedicht „Abseits der Grenzen“ entstand im Oktober 1983, da war er 22 Jahre alt: Abseits der… Continue Reading „47. Das Maß allen Lebens ist die Axt, sagt der Baum“

44. Meine Anthologie (Abräumer 2): Ausdrücken

Johanna Schwedes Warschauer Straße warm ist die Luft wie von der Heizung genommen Stechmücken Würstchenbuden der Kamikaze mit entsichertem Haar tanzt auf dem Fenstersims einen Walzer ein Vogel der fällt bis in den Straßengraben zwischen Hundetapsen Zigaretten da bricht die Eihaut der Augen wie… Continue Reading „44. Meine Anthologie (Abräumer 2): Ausdrücken“

42. Poetologie des Schmerzes

Durchdringender noch als bei Heine lassen sich die Gedichte der Nelly Sachs, jene dunklen Lieder, gewoben aus der Sprache des Todes, als Erzeugnisse einer Poetologie des Schmerzes verstehen. In der Tat sind sie wesentlich entstanden aus der Erfahrung jenes grossen Leids, das der Holocaust… Continue Reading „42. Poetologie des Schmerzes“

41. Andere Wege

Ein dickes und gewichtiges Buch ist anzuzeigen: auf mehr als eintausend Druckseiten versammelt es das lyrische Gesamtwerk von H.G. Adler. Dass der 1988 in London verstorbene Autor, der Theresienstadt und Buchenwald überlebt hat und als einer der letzten Vertreter der Prager Deutschen Literatur gilt,… Continue Reading „41. Andere Wege“

40. Anzeigen

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39. Meine Anthologie – Abräumer

Erklärtes Prinzip meiner Anthologie ist Willkür. Falsch. Willkür ist nur der Anschein, ich sollte sagen Zu-Fall, unwillkürliche Widerfahrung. Was mich bei der täglichen Lektüre anspringt, überrascht, aufhorchen läßt und je nachdem beredt oder sprachlos macht. Und alles das minus die vielen verlorenen Gedichte, weil… Continue Reading „39. Meine Anthologie – Abräumer“

38. Brendels Gedichte

Der Pianist Alfred Brendel feierte am 5.1. seinen 80. Geburtstag. Zur Überraschung auch der Fachwelt, liest man, veröffentlicht er seit vielen Jahren Gedichte.* Eine Überraschung jedoch nicht nur für die Feuilletons waren seine Gedichte, die er in eigener Lesung aus seinem Lyrik-Band „Spiegelbild und… Continue Reading „38. Brendels Gedichte“

36. Heinz Kahlau dichtet also noch

„Macht macht dumm“ – diese Zeile ist ihm jetzt eingefallen. Er hat sie in sein Notizbuch geschrieben. Vielleicht wird irgendwann ein Gedicht daraus. Heinz Kahlau dichtet also noch. „Solange der Kopf arbeitet, lässt er sich am Dichten nicht hindern“, sagt er und bläst genüsslich… Continue Reading „36. Heinz Kahlau dichtet also noch“

35. Beisetzung

Die verstorbene Schriftstellerin Eva Strittmatter wird heute auf dem Friedhof im brandenburgischen Schulzenhof beigesetzt. Sie wird an der Seite ihres 1994 verstorbenen Ehemanns Erwin Strittmatter beerdigt. … Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck würdigte sie als „unverwechselbare Stimme“ der deutschen Literatur. „Unser Land Brandenburg kann sich… Continue Reading „35. Beisetzung“