Kategorie: Deutsch

48. Lyrik und Forschung

Er schaut uns nach. Und mit ihm zwei Damen. Die beiden sind allegorische Figuren aus Stein. Die eine versinnbildlicht Liebes- und Vaterlandsdichtung und wird „Lyrik“ genannt, die andere, als „Forschung“ bezeichnet, liest ein großes Blatt Papier. Beide beschreiben Werk, Wissenschaft und Wonnen des Friedrich… Continue Reading „48. Lyrik und Forschung“

47. Linke Lyrik

Die Täter sind nichts anderes als Kriminelle mit linker Lyrik. Ihre wirren Bekennerschreiben mit allerlei aufgeblasenem Wortqualm sollen dem zerstörerischen Wirken nur eine politische Relevanz anheften, die es gar nicht gibt. / Peter Heimann, Sächsische Zeitung

45. Traxlers Debüt

Um gleich mal mit der Tür ins Haus zu fallen: Wir sprechen hier vom meiner Meinung nach besten und schönsten Gedichtband des letzten Frühjahrs und, wenn ich es recht überblicke, zumindest von einem der besten der letzten Jahre, denn er hat mich als Leser… Continue Reading „45. Traxlers Debüt“

43. Kai Pohl über »Matthias« BAADER Holst

Im vergangenen Jahr publizierte der Hasenverlag zum 20. Todestag von BAADER die Neuauflage seiner bis dahin veröffentlichten Schriften unter dem Titel hinter mauern lauern wir auf uns. Das Buch, herausgegeben von Tom Riebe, der auch das »Matthias«-BAADER-Holst-Archiv in Jena betreibt, umfaßt 160 der ca. eintausend… Continue Reading „43. Kai Pohl über »Matthias« BAADER Holst“

42. Transsub – Video trifft Lyrik

Mittwoch, 12. Oktober · 19:30 – 22:30 Lettrétage – das Literaturhaus in Berlin Kreuzberg Ein Blick über den medialen Tellerrand: Dieser Abend liefert eine Übersetzungsarbeit zwischen Text und Video. Hierbei werden die Einflüsse der vorgetragenen Texte offen gelegt, die Subtexte in den Vordergrund gerückt.… Continue Reading „42. Transsub – Video trifft Lyrik“

41. Etüde

Die Texte spinnen unaufhörlich ihre Geister und verschleiern sie umso mehr. Natürlich ein Rekurs auf den ewigen Dualismus von mimesis und poiesis, und einer, der angenehm unprätentiös vorgeführt wird. Man muss sich nicht auskennen in der Geschichte des Diskurses, der von der Antike bis… Continue Reading „41. Etüde“

40. „iwahaubbd“

Zu einfach wäre es, Friedrich Achleitner mit seinen frühen Dialektdichtungen aus „hosn rosn baa“ (1959), den experimentellen „konstellationen“ und „montagen“ aus den 1970er-Jahren, dem „quadratroman“ (1973) und der Kurzprosa der letzten Jahre zum Klassiker der zeitgenössischen Literatur zu erklären. Ungesagt bliebe dabei, dass Achleitner… Continue Reading „40. „iwahaubbd““

39. Frage

von Norbert Mayer (Die Presse): Ist Frankfurt am Main mit seiner Buchmesse tatsächlich Hauptstadt der Weltliteratur? Oder nicht doch München mit seiner Liebe zur Lyrik?

33. Falbs Hybridstil

Es ist wohl einfach so, dass sich die wahren und entscheidenden Gründe für die Wirkung dieses Gedichts (und manch anderer) nicht ordentlich analytisch erfassen, beschreiben, benennen lassen, ein Sachverhalt, den Gerhard Falkner (im Nachwort zu Falbs Band „die räumung dieser parks“, 2003) sehr klar… Continue Reading „33. Falbs Hybridstil“

32. Klickkonzert

Wenn der Nobelpreisträger bekanntgegeben wird, müssen allerorten schnell Artikel her. Google wird befragt, und da es ein Lyriker ist, leitet Google an Lyrikseiten weiter. Die Aufrufzahlen verdoppelten, verdreifachten sich gestern gegenüber dem Durchschnitt auf über 1.800 und scheinen heute noch anzusteigen. (Na wenn’s der… Continue Reading „32. Klickkonzert“

31. bis der boden brot kotzt*

Mittwoch, 12.10.2011, 21 Uhr, Rumbalotte continua**: floppy myriapoda – Subkommando für die freie Assoziation Release Heft 18 zum Thema „Kinder, Küche, Knast“ Programm: + SARAHROTH will keine Kinder. + Kamil Majchrzak zerstört die Familie. + Clemens Schittko sagt „JA!“ zum Nein. + Tom de… Continue Reading „31. bis der boden brot kotzt*“

30. Reaktionen auf die Nobelpreisvergabe

Zitat des Tages bei der New York Times: „He is to Sweden what Robert Frost was to America.“ JOHN FREEMAN, the editor of the literary magazine Granta, on Tomas Transtromer, who won the Nobel Prize in Literature. FAZ / Harald Hartung meinen: „Nah der Realität,… Continue Reading „30. Reaktionen auf die Nobelpreisvergabe“

28. Auskunft

Gibt es bestimmte Menschen, die Lyrik besonders mögen? Thomas Anz: «Tendenziell sind es Leute, die etwas introvertiert sind. Sie suchen in der Lyrik ein Wiedererkennen eigener Probleme, die dort sehr dicht bearbeitet werden. Oder sie wollen eine Zeitstimmung wiedererkennen. Es ist eher ein Lesertypus,… Continue Reading „28. Auskunft“

25. Suchanfragen,

die heute zur Lyrikzeitung führten (Auswahl): tomas tranströmer gedichte 152 tranströmer gedichte 22 tomas tranströmer gedichte deutsch 20 lyrikzeitung 17 tomas tranströmer gedicht 15 gedichte tomas tranströmer 7 tomas tranströmer 5 gedichte tranströmer 4 gedichte von tomas tranströmer 4 thomas tranströmer gedichte 4 sarah… Continue Reading „25. Suchanfragen,“

24. Lyrik-Fexe

Der Welt-Autor (schönes Wort) und hauptberufliche Modernefresser Tilman Krause schimpft: Mutlos und kraftlos, ein Fall für Lyrik-Fexe Die Würdigung Tomas Tranströmers ist eine schwache Entscheidung, denn er verkörpert jene klassische Moderne, die seit einem halben Jahrhundert etabliert ist. Wie aufschlußreich seine Gleichsetzung „Lyrik“ =… Continue Reading „24. Lyrik-Fexe“