Cornelia Schleime

1953 in Ostberlin geboren, überschreitet Cornelia Schleime seit fast vierzig Jahren Gattungsgrenzen, sie schrieb Gedichte und Songtexte, drehte Filme, baute Installationen und fotografierte, musizierte und sang, inszenierte Performances, malt. Eine Lehre als Friseurin, die Ausbildung als Pferdepflegerin und ein abgebrochenes Studium der Maskenbildnerei ergänzen sich mit ihrem Kunststudium in Dresden. Ein Jahr nach dem Studienabschluss führen ihr erweiterter Kunstbegriff und ihre freien wie unkontrollierbaren Auftritte (z.B. mit der Art-Punkband „Zwitschermaschine“) zu einem faktischen Ausstellungsverbot. Sie zieht zurück nach Ostberlin, dreht Super-8-Filme und kann 1984 nach mehreren Ausreiseanträgen in den Westen übersiedeln. Unter Verlust beinah ihres gesamten Werkes. Sie fängt neu an, malt und reist. Schreibt bis heute illustrierte Reise-Tagebücher. Zurzeit ist ihre erste institutionelle Einzelausstellung in Berlin zu sehen, anlässlich der Verleihung des Hannah Höch Preises an die Künstlerin. / Anne Hahn, piqd (Literatenfunk)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: