Zeichen gen Aufbruch

Vorbei das ewige Zetern, vorbei der laue Pragmatismus, vorbei das Halbgare und das Harren im Jetzt, das keine Zukunft hat. Mag sein, dass die Politik die zahllosen Krisen der Welt noch immer im visionslosen Modus der Administration abarbeitet. In der zeitgenössischen Lyrik jedenfalls stehen die Zeichen gen Aufbruch. Während in die Realität derzeit mehr denn je die Wiederherstellung von Grenzen in aller Munde ist und die Rufe nach Abgrenzung und Abschottung lauter werden, brechen die Poeten der Gegenwart mit Strukturen und überkommenden Konventionen.

Eingang von Björn Hayers Rezension von Julia Trompeters neuem Band (bei der er auch auf Silke Scheuermann und Marion Poschmann eingeht). / Die Zeit

Julia Trompeter: „Zum Begreifen nah“. Gedichte. Schöffling & Co. Frankfurt am Main 2016, 105 Seiten, 18,95 €

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