NINE TO FIVE

Bettina Boeck schreibt:

Ich baue NINE TO FIVE eine bewegliche Collage. Ich schreibe Lyrik und einen Mikrotextroman.
Auf dieser Seite können Sie meine Vita und Fotos einsehen. (Links unten)

NINE TO FIVE ist mein privates Webblog, auf dem ich bemerkenswerte Fotofundstücke, deren gemeinsames Merkmal Fibonacci-Zahlen sind und eigene Texte zu einer beweglichen Collage zusammensetze.

Regelmäßige Leser*innen meiner Facebook Seite https:wissen# ich habe ein großes Faible für Muster. Schon deshalb habe ich mit Interesse aufgemerkt als ich vor ein paar Wochen #Norbert Lossaus Artikel http://www.welt.de/wissenschaft/article150863747/Haben-wir-die-Mathematik-erfunden-oder-nur-entdeckt.html las, der die Themen #Erfindung #Entdeckung #Denkmuster #Natur und #Zahlen behandelt.
Grund genug, mir selber einen Fragebogen zu schicken. Hier stehen meine Antworten.

NINE TO FIVE. Es ist eine bewegliche Collage aus Mikrotexten. Für diese Collage habe ich einen Rahmen entworfen, der den Leser teilhaben lässt an meinem Arbeitstag: Beobachtungen, Eindrücke von Bildern, Mikrotexte, Formen, erzählerischen Energieaustauschs und tiefer im Blogg die Fibonacci-Zahlen und Formate / Seitenarme. Das Blogg ist wie ein digitales Gehirn– jeder kann seine eigene Schnittstelle finden.

Warum mache ich es (so)?

Die Motivation für das Blog kommt durch meine angeborene Körperbehinderung (Spastik), die Reisen, oft selbstständige Kaffeehausbesuche nicht mehr möglich macht. Zwar werde ich mit immer aktuellerer Technik versorgt, aber Schmerzen und Verschlechterung kann ich damit nur schwer aufhalten. Da muss ich kreativ werden – das heißt Bilder finden und Hörfetzen und schreiben. Die Ausgangsfrage für das Projekt war daher: welche Erzählstruktur und welche Formate optimal geeignet sind, um meine manuelle Ungeschicklichkeit und meine körperliche Langsamkeit auszugleichen. #Fotofundstück#Hörfetzen#Videoschnipsel und #Textfragment,

Mein Ansatz fußt auf zwei Elementen: zum einen habe ich lange, intensiv Facebook gelesen und „bespielt“ und gesehen, dass mir ein Thema immer wichtiger wird: „Die Stadt im Fluss“, die sich zu Formaten verdichtet und Handlungsstränge entwickelt und daher vieles miteinander in Beziehung setzt.

Diese vernetzende Struktur habe ich als Ausgangspunkt genommen. Und zum zweiten war ich von Anfang an auf Facebook mit bemerkenswerten Künstlern verbunden und habe NINE TO FIVE mit ihrer Unterstützung entwickelt, viel kommuniziert getestet, kuratiert, Feedback geholt und gespielt. „I love to do the same thing over and over again“ #AndyWarhol #DonaldDuck #EricaFuchs #“Foto?“ #Banane http://www.bild.de/regional/stuttgart/banane/fuer-ihn-ist-die-ganze-welt-eine-banane-23988738.bild.htmlBanane

Wer soll sich dafür interessieren?

Ich spreche Leser von digitalen Geschichten an. Meinen Leserkreis konnten ich schon sehr weit einschränken, indem ich mit einem Facebook-Account getestet habe, wer sich überhaupt für digitale Traum-Stätten interessiert und hier ein Defizit an Bewegungs- und Spielräumen spürt. In erster Linie sind das eher junge Menschen, die einen Hochschulhintergrund haben, die selber einer kreativen Arbeit nachgehen und sich mehr Konzentration auf Sprache an sich sowie digitale Stadtträume mit starken Bildern wünschen.

Wie geht der Arbeitsprozess vor sich?
Zunächst suche ich die Fotos aus. Anschließend lege ich mit der Textproduktion los und poste das erste Mikrotextelement. Wegen der Spastik diktiere ich alles mit einem Spracherkennungsprogramm, ein eifrig stockendes Einzelunternehmen. Eigennamen müssten – einfach nicht machbar – Buchstabe für Buchstabe eingegeben werden. Außerdem können Fotografen später ihr in die Mikroskulptur eingegangenes Facebook- oder Twitter-Foto bei mir als „gestohlen“ melden und bekommen dafür noch mal ein „Gefällt mir“, falls das Projekt anfangs nicht genug Zuspruch findet.

Was sollen Fotografen und bildende Künstler davon haben?

Komplexe Bilder sind oft sperrig und schwer zu begreifen – es kann aber unglaublich spannend sein, sich mit ihnen zu beschäftigen. Deshalb stelle ich sie in einen neuen Zusammenhang, woraus sich unterschiedlichste fiktive Zugänge und damit Verwendungszwecke ergeben. Vom Zeitungsbild bis hin zu Bildern in Räumen und auf Schulterblättern. Dadurch soll es Spaß machen, sich ausführlich über Künstler und Fotografen zu informieren. Urheber bzw. Herkunftsort eines Bildes sind für jeden über mein Facebook- oder Twitter-Aktivitätsprotokoll nachzuvollziehen.

die verschiedenen sozialen Netzwerke bisher:

https://www.facebook.com/bettina.boeck.7
https://twitter.com/Kunstbrei
https://twitter.com/poetischeswoert

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